• Vesuv - Nationalpark

    19 Mei 2022, Itali ⋅ ☀️ 23 °C

    Der Nationalpark Vesuv (Parco Nazionale del Vesuvio) wurde 1995 gegründet, um das Ökosystem und die geologische Bedeutung rund um den noch immer aktiven Vulkan Vesuv zu schützen. Er erstreckt sich östlich von Neapel über eine Fläche von rund 8.400 Hektar und schließt die Ausgrabungsstätten von Pompeji und Herculaneum in seinem Umfeld ein.

    Der Hauptkrater (Gran Cono): Das Herzstück des Nationalparks ist der 1.281 Meter hohe Vulkankegel. Über einen Wanderweg kann man bis zum Rand des eindrucksvollen Kraters steigen, aus dem stellenweise noch immer leichter Dampf austritt. Von oben bietet sich ein Panoramablick über den Golf von Neapel.

    Der Somma-Vulkan (Monte Somma): Der heutige Vesuv befindet sich im Inneren der Caldera eines viel älteren, eingestürzten Vulkans (Monte Somma). Der charakteristische Doppelgipfel prägt die Silhouette der Region.

    Das Netz aus Wanderwegen: Im Park gibt es elf offizielle Wanderwege (Sentieri), die durch unterschiedliche Vegetationszonen führen – von Pinienwäldern und fruchtbaren Weinbergen an den unteren Hängen bis hin zu kargen, mondähnlichen Lavafeldern weiter oben.

    Artenvielfalt und Geologie: Dank des mineralreichen Vulkanbodens wächst an den Hängen eine artenreiche Flora (u. a. seltene Orchideenarten und der gelb blühende Ginster). Zudem wird hier der bekannte Wein Lacryma Christi del Vesuvio angebaut.
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