Belgien
September 17 in Belgium ⋅ ☁️ 13 °C
Nur durchgefahren
Luxemburg
September 17 in Luxembourg ⋅ ☁️ 17 °C
Nur durchgefahren mit Tanken und Essen
14. Tag Finish Line
September 17 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C
Ein letztes Mal hieß es heute Morgen: früh aufstehen!
Rund 500 Kilometer trennten uns noch von der Schlusslinie und eines war klar: Nach zwei Wochen Rallye wollten wir auf keinen Fall am letzten Tag zu spät kommen. 😂
Nach einer arschkalten letzten Nacht wurde deshalb schnell alles zusammengepackt. Brote geschmiert, Kaffee vorbereitet, Autos startklar gemacht und gegen 8 Uhr ging es los. Ein letztes Mal Roadbook auf und ab auf die Straße!
Da wir heute nicht nur rund 500 Kilometer vor uns hatten, sondern natürlich auch Buck seine Pausen brauchte und wir zumindest ein bisschen etwas von der Strecke sehen wollten, wurden zwischen den einzelnen Etappen immer wieder Autobahnabschnitte genutzt. Anders wäre der Zeitplan heute kaum machbar gewesen.
Unsere erste Road Mission lag bereits auf belgischer Seite, etwa zweieinhalb Stunden von unserem Schlafplatz entfernt: Vresse-sur-Semois. 🇧🇪
Der kleine Ort liegt in den belgischen Ardennen direkt an der Semois und ist umgeben von bewaldeten Hügeln und dem Flusstal. Die ganze Gegend ist eigentlich wie gemacht dafür, gemütlich durchzufahren, anzuhalten und die Landschaft zu genießen.
Eigentlich. 😂
Denn heute saß uns die Uhr permanent im Nacken.
Also ging es weiter über belgische und luxemburgische Landstraßen. So konnten wir immerhin noch ein bisschen von beiden Ländern sehen, aber große Sightseeing-Stopps waren heute nicht mehr drin. Schließlich standen am Ende des Tages mindestens 6,5 Stunden reine Fahrzeit auf dem Programm und die Schlusslinie wartete definitiv nicht auf uns.
Kurz vor der deutschen Grenze wurde dann in Luxemburg nochmal ein letzter Tankstopp eingelegt. Wenn man schon einmal da ist, kann man schließlich auch nochmal die günstigeren Spritpreise mitnehmen ( Diesel 2,16 €/l und Benzin 1,89 €/l). 😂⛽️
Und weil noch rund anderthalb Stunden Fahrt vor uns lagen, wurde natürlich auch nochmal für die Fahrer und Beifahrer Energie getankt.
Torsten und Marvin entschieden sich ganz klassisch für Currywurst, während Elly und Celine erstmal die für eine Tankstelle ziemlich verrückte Frischetheke bestaunten. Salate, frisch belegte Baguettes, Sushi, Tiramisu und noch einiges mehr – irgendwie ziemlich genau das Gegenteil von dem, was man normalerweise von einer deutschen Autobahntankstelle erwartet. 😂
Gut gestärkt ging es dann über die Grenze und damit zurück nach Deutschland. 🇩🇪
Und jetzt wurde es tatsächlich nochmal knapp.
Obwohl wir früh gestartet waren und heute ordentlich Autobahn genutzt hatten, tickte die Uhr immer weiter. Die Schlusslinie war schließlich nur bis 17.30 Uhr geöffnet.
Und dann, gerade einmal 15 Minuten vor Schluss, war es soweit:
WIR SIND ÜBER DIE ZIELLINIE GEFAHREN! 🏁🎉
Nach über 5.000 Kilometern quer durch Europa, unzähligen Pässen, Offroad-Strecken, Städten, Bergen, Küsten, Campingplätzen und zwei ziemlich intensiven Wochen war unsere European 5000 Rallye tatsächlich geschafft!
Zum Abschluss hatte das SAC-Team für alle nochmal ein Restaurant organisiert – und nach zwei Wochen quer durch Europa gab es dort ausgerechnet wieder richtig klassisches deutsches Essen. 😂 Schnitzel, Spießbraten und Knödel – und tatsächlich war es richtig lecker.
Danach folgten noch die Siegerehrung und der gemeinsame Abschluss der Rallye. Ein schöner letzter Moment mit all den Teams, denen man in den vergangenen zwei Wochen immer wieder irgendwo auf einem Pass, Campingplatz, an einer Road Mission oder mitten im Nirgendwo begegnet war.
Und dann ging plötzlich alles ziemlich schnell.
Nach und nach löste sich die Runde auf und irgendwie wollten die meisten nur noch eins: nach Hause.
Und ganz ehrlich – wir auch. 😂
Gegen 20.30 Uhr traten wir deshalb die letzten 2 Stunden und 45 Minuten Heimfahrt an. Und spätestens da waren wir nochmal ziemlich froh über unsere Entscheidung kein Hotel mehr genommen zu haben. Das für den Abschluss gebuchte Restaurant machte bereits gegen 21.30 Uhr dicht, es gab keine Getränke mehr und nach und nach wurden alle rausgeschickt. Hätten wir uns extra ein Hotel genommen, um noch länger beim Abschluss zu bleiben, hätten wir uns wahrscheinlich ordentlich geärgert. 😅
Also hieß es für uns: ein allerletztes Mal ins Auto und ab nach Hause!
Und gegen 23.30 Uhr war es dann wirklich vorbei:
Wir sind wieder in Perouse angekommen. ❤️
Zwei Wochen später. Mit dreckigen Autos, müden Beinen, viel zu wenig Schlaf – und vor allem mit unglaublich vielen neuen Erinnerungen.
Wir haben wunderschöne Straßen und spektakuläre Pässe gefahren, waren offroad unterwegs, haben in der spanischen Wüste Staub geschluckt, sind durch kleine Bergdörfer und große Städte gefahren, haben am Meer geschlafen, morgens auf Berge und Burgen geschaut, neue Länder gesehen, unglaublich gut gegessen und Orte besucht, an denen wir sonst wahrscheinlich niemals vorbeigekommen wären.
Wir haben zusammen gelacht, geflucht, improvisiert und natürlich gab es zwischendurch auch mal ein bisschen Drama – aber was wäre auch eine Familie on Tour ohne ein bisschen Drama? 😂 Am Ende wurde sich wieder vertragen und weiter ging’s.
Vor allem haben wir in diesen zwei Wochen so unglaublich viel erlebt, dass wir wahrscheinlich erstmal ein paar Tage brauchen werden, um überhaupt zu realisieren, was wir da eigentlich alles gemacht und gesehen haben.
So viele Eindrücke, Landschaften, Menschen, Straßen und Momente in nur 14 Tagen lassen sich wahrscheinlich gar nicht sofort verarbeiten. Jetzt heißt es erstmal Bilder anschauen, Geschichten erzählen und die gesamte Reise Stück für Stück nochmal durchleben.
Nach zwei intensiven, anstrengenden, chaotischen, lustigen und vor allem unvergesslichen Wochen freuen wir uns jetzt riesig auf das eigene Bett.
Aber gleichzeitig würden wir wahrscheinlich am liebsten morgen schon wieder losfahren. 🥹❤️
European 5000 – wir haben es geschafft! 🏁
Was für ein Abenteuer.
Was für zwei Wochen.
Was für Erinnerungen.
Paws Adventure
Beauty and the Beast
– over and out. ❤️🚗🐾Read more










































