Mount Rinjani
Oct 25–26, 2024 in Indonesia ⋅ ☀️ 17 °C
Mount Rinjani war ein richtiges Abendteuer!
Gestartet haben wir bei 32C auf 1.000m um 10 Uhr und es ging eigentlich fast durchgehend (steil) bergauf. Um zum Camp auf 2.600m Höhe zu gelangen gab es insgesamt 4 Zwischenstopps bei denen wir auch Pausen machen konnten. Chrisi und ich waren sehr fit und flott unterwegs und haben die meisten anderen überholt.
Mit unserem Guide Yardi haben wir uns super gut verstanden, er hat uns vieles neues beigebracht, erklärt und war super drauf. Er macht seinen Job seit 11 Jahren und geht 2x die Woche diesen Vulkan rauf und runter, wie viele andere Guides :O (hat während den steilsten Stellen am Handy gespielt während wir hinter ihm geschwitzt und gekeucht haben)
Unsere 2 Träger haben jeweils 35kg Gepäck in Flip Flops raufgetragen (Zelt, Schlafsack, Essen + Trinken für 3 Tage, 9L Wasser) und haben uns kulinarisch verwöhnt von fried bananas, Nasi Goreng, Spagetti Bolognese über Banana Pancakes, Curry, div. Tee und Toast (echt verrückt). Unser Zelt wurde im Camp erste Reihe Fuß frei aufgestellt und wir hatten den geilsten Ausblick für den Sonnenuntergang über den Kratersee, umgeben von Affen und Natur.
Am nächsten "Tag" gibt es um 2 Uhr früh weiter zur Vulkanspitze auf 3.726m. Der Sternenhimmel war unfassbar schön nur konnten wir nicht so darauf achten, weil wir uns bei jedem Schritt konzentrieren mussten wo wir in der Dunkelheit hinsteigen (hatten eh Stirnlampen aber trotzdem war es sehr steinig, sandig und steil).
2h später waren wir kurz vorm Ziel (500m davor -1h) nur durften wir auf Grund des starken Windes nicht weitergehen. Die führende Gruppe hatte deutliche Probleme bei der letzten Ettape und mussten letztendlich umkehren, da sie sonst wortwörtlich vom Winde verweht worden wären. Sie mussten auf einem Weg von 1,5m Breite am Boden zurück robben ("hanging on to dear life" they said) um nicht abzustürzen. Der Rest hat sich hinter einem Felsvorsprung vorm Wind geschützt und wir haben wie Pinguine zusammengekuschelt auf den Sonnenaufgang gewartet, der wunderschön war. Es war unglaublich kalt (0C) und durch die Anstrengung und das vorherige Schwitzen waren unsere Körper ausgekühlt, zum Glücken hatten wir unsere Schlafsack und Socken als Handschuhe mit (die haben uns vorm erfrieren gerettet). Diese Situation war für uns echt ein Ausnahmezustand und etwas, was wir noch nie zuvor erlebt hatten.
Nachdem die Sonne aufgegangen ist ging es 1h bergab zum Camp für Frühstück Nr. 2. Es war verrückt zu sehen, was wir alles in der Dunkelheit rausgegangen sind. In dem Moment waren wir einfach in einem Tunnel und sind Schritt ür Schritt weitergegangen - waren sehr stolz auf uns :)
Nach dem Frühstücken konnten wir uns für die nächste Ettappe (3h bergab zum Kratersee + 4h bergauf zum nächsten Camp) noch ausruhen, doch es kam ganz anders als gedacht ...Read more























Traveler
💪🙌
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🤩
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Wow! Unglaublich schön!