Hoi An
3.–7. des. 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 27 °C
Hoi An – Der Zauber der Laternenstadt
Nach einer etwas chaotischen Nacht (unser Nachtbus kam statt um 11 pm erst um 3 am an) sind wir im regnerischen Hoi An gelandet – und ich war sofort verliebt! Gelbe Häuser, bunte Laternen, die überall hängen, und diese magische Lichtstimmung. Und das Essen? Ein absoluter Traum! Besonders abends, wenn der Fluss in buntem Licht erstrahlt und Laternen überall tanzen – auf Booten, im Wasser, in den Bäumen.
Tag 1: Ankommen und staunen
Nach der Ankunft ging's erstmal unter die Dusche und dann auf die Suche nach Essen. Schnell haben wir gemerkt: Hoi An ist deutlich teurer als Hanoi. Trotzdem war die Altstadt einfach bezaubernd – Fußgängerzone, kleine Shops, Streetfood und lokale Kunst. Wir sind durch die Gassen geschlendert, haben uns durch Snacks probiert und die entspannte Atmosphäre aufgesogen.
Das absolute Highlight: Mitten in der Altstadt traf MacGyver plötzlich einen alten Freund, den er sieben Jahre nicht gesehen hatte – Drake. Die Begrüßung? "Dude, what the fuck!" 😂 Noch verrückter: Es war auch noch Drakes Geburtstag. Natürlich haben wir den Abend gefeiert – ein kunterbunter Mix: Drake und seine Frau, ein deutsch-vietnamesischer Freund namens Viet, MacGyver und ich.
Wir waren erst in einer Bar (ich habe beim Tischfußball dominiert – alte Jobskills! 😉), haben Cocktails mit fragwürdigem Geschmack getestet und ein chinesisches Trinkspiel gespielt. Irgendwann hatten wir genug von den Touri-Bars und landeten mit einer Wodka-Flasche am Fluss – perfekte Stimmung, perfekte Nacht. Am Ende war Drake ziemlich betrunken, und wir haben ihn heimgetragen.
Tag 2: Dorfleben und Strandvibes
Nach wenig Schlaf bin ich früh los und alleine mit dem Rad Richtung Strand gefahren. Unterwegs hab ich in einem kleinen Fischerdorf Halt gemacht. Dort konnte ich zusehen, wie Reispapier hergestellt und Gemüse angebaut wird – ein wunderschöner Einblick in das vietnamesische Dorfleben.
Am Strand war es einfach herrlich. Später kamen Viet und MacGyver nach, und wir verbrachten den Tag mit Kokosnüssen, hohen Wellen und leckerem Essen. Vietnamesischen Kaffee gab’s natürlich auch – perfekt, um den verrückten Abend Revue passieren zu lassen.
Der Sonnenuntergang war magisch: Wir fanden einen ruhigen Spot am Fluss, wo die Sonne in warmen Orange- und Rosatönen zwischen den Bäumen unterging.
Zum Abendessen gab’s Pizza (weil manchmal nur Pizza hilft), und den Tag ließen wir entspannt mit Drinks und zwei weiteren Mädels ausklingen.
Tag 3 + 4: Alltag und Kaffee
Die nächsten zwei Tage waren entspannter – fast schon „Alltag“. Ein Café-Working-Day stand an: Ich habe meinen FindPenguin aktualisiert, die nächste Reiseetappe geplant, Nachrichten beantwortet und Tagebuch geschrieben. Sogar Bürokratisches habe ich erledigt (not so exciting, aber nötig).
Das Highlight? Eine Coffee Class! Wir haben gelernt, wie man Egg Coffee und Coconut Coffee macht – und beide waren himmlisch. Eigentlich wollten wir eine Free Walking Tour machen, aber die war doch nicht „free“. Die Coffee Class war definitiv die bessere Wahl. Zwischendurch gab’s wie immer Snacks: Ricecakes, Mais, Crepes – und die Ricecakes waren so gut, dass ich jetzt noch davon träume.
Abends habe ich noch mit Freunden telefoniert und schnell eine Apotheke aufgesucht – meine Augen hatten eine kleine Infektion (alles wieder gut!).
Tag 5: Abschied vom Paradies
Unser letzter voller Tag in Hoi An war nochmal Strand pur. Früh aufs Rad, Sonne und Meer genießen, frisches Obst essen und einfach die Seele baumeln lassen. Ein perfekter Abschluss.
Abends hieß es dann: Sachen packen, kurz durchschnaufen und früh schlafen – bereit für die nächste Etappe meines Abenteuers! 😊Les mer






















