Der letzte Tag des Loops war von einem bittersüßen Abschied geprägt, da unsere tolle Gruppe sich trennen musste. Nach einem Frühstück, das für mich besonders erfreulich war, weil ich endlich wieder normal essen konnte, machten wir uns alle zusammen auf den Weg zum Mountain Viewpoint. Dort genossen wir ein letztes Mal die spektakuläre Aussicht, machten unzählige Fotos und lachten über die Highlights der letzten Tage. Nach einer großen Gruppenumarmung und herzlichen Verabschiedungen ging es in verschiedene Richtungen: Drei der Jungs fuhren die komplette Loop-Strecke zurück, während Damaris, Markus und ich den Highway nach Thakhek nahmen.
Die Fahrt verlief problemlos und zügig, auch wenn wir einen kurzen Nottank-Stopp einlegen mussten. Leider musste eine Mitfahrerin zurückbleiben, da ihr Moped nicht schneller als 30 km/h fuhr. Gegen 15 Uhr kamen wir entspannt in Thakhek an und gönnten uns nach den ereignisreichen Tagen eine wohlverdiente Pause.
Am Abend gingen wir nochmal gemeinsam essen, um die Erlebnisse des Loops Revue passieren zu lassen. Gegen 20:30 Uhr brachte Damaris mich zum Nachtbus. Es war ein herzlicher Abschied voller Dankbarkeit und dem Versprechen, in Kontakt zu bleiben.
Im Nachtbus erwartete mich dann eine besondere Überraschung: Der Schlafwagen war mit Betten ausgestattet, die jeweils von zwei Personen geteilt werden mussten – 170 x 90 cm groß. Glücklicherweise traf ich drei Engländerinnen, darunter Jess, mit der ich mir das Bett teilte. Es war zwar unglaublich eng, aber wir nahmen die Situation mit Humor. Der Tag endete, wie er begonnen hatte: voller neuer Eindrücke, Begegnungen und dem Gefühl, dass das Abenteuer noch lange nicht vorbei ist.Læs mere