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    18.–21. März 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 31 °C

    Rückkehr und die Nachricht vom Unfall auf Koh Tao

    Am nächsten Tag bin ich wieder zurück nach Koh Lipe. Als ich mein Handy anschaltete, traf mich eine schlimme Nachricht:

    18.3. – Schlimmer Unfall in DJL Koh Tao
    Der Kompressor auf dem Boot war von Thay überfüllt worden, Benzin gelangte in den Motor, und das führte zu einem Feuer. Das Boot fing an zu brennen. Leider war Alex, die Freundin von Kate, währenddessen in der Toilette und konnte sich nicht mehr rechtzeitig retten. Sie kam bei diesem tragischen Unfall ums Leben.

    Von den insgesamt 30 Tauchern an Bord waren zum Glück nur 9 zu dem Zeitpunkt auf dem Boot: Harry, Kate, Alex, Job, Mat, Ben, Asha, Thay und der Captain. Die anderen waren noch unter Wasser und blieben dadurch unversehrt. Diejenigen, die auf dem Boot waren, sprangen ins Wasser, und andere Tauchschulen halfen, sie aufzulesen. Vor Tims Augen sank das DJL-Boot – ein Anblick, den man nie vergessen wird.

    Ich war geschockt und habe erst mal Zeit gebraucht, um das zu verarbeiten. Zum Glück traf ich später eine Freundin, mit der ich darüber sprechen und mich ein wenig ablenken konnte. Es tat gut, nicht alleine zu sein.

    Am Abend hatten wir ein Abschiedsessen für sie: Es gab Fish BBQ – Barrakuda, Red Snapper und einen anderen Fisch – und zum Dessert natürlich unser berühmtes Coconut Ice Cream. Davor saßen wir einfach nur da, beobachteten die Umgebung und genossen den Moment.

    Die letzten Tage auf Koh Lipe
    Die nächsten zwei Tage habe ich ruhig angehen lassen: chillen, die Insel zu Fuß erkunden und tauchen. Mein 100. Dive stand an – zwar nicht nackt, aber dafür mit einer Wienerin, die ein Discover Scuba Diving gemacht hat. Als Highlight sahen wir eine Schildkröte, was auf Koh Lipe ziemlich selten ist.

    Ich habe die letzten Tage und die Ruhe der Insel wirklich genossen, obwohl mich das Gefühl begleitete, allein zu sein. Meine Koh Tao-Familie ging durch diese schwere Zeit, und ich war weit weg. Dieses Bewusstsein war komisch und bedrückend. Trotzdem konnte ich die Momente auf Koh Lipe schätzen und als wertvolle Auszeit wahrnehmen.
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