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  • Day21

    Der Golfstrom landet in Europa

    August 6, 2019 in Ireland ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir spazierfahren um den nächsten irischen Ring. Die Farbe Grün übertrifft hier alle Vorstellungen, alle europäischen Vorstellungen. Da der warme Golfstrom, unsere Heizung in Europa, hier an Land geht, fahren wir an wunderschönen, fast tropischen Pflanzen und Palmen vorbei. Üppig, Üppiger, am Üppigsten!
    Wikipedia:
    "Auf seinem Weg nach Norden transportiert der Golfstrom erhebliche Mengen an warmem Wasser aus subtropischen Breiten Richtung Europa. In der Karibik ist das Wasser bis zu 30 °C warm, am Nordende des Golfstroms, vor Neufundland immerhin noch 20 °C. Hier trifft er auf den kalten Labradorstrom und verliert dadurch an Stärke. Die Wassertemperaturen sind jedoch vor Irland noch warm genug, sodass dort im Küstenbereich Palmen gedeihen."
    Zu Vincents großer Freude besuchen wir heute rein zufällig - ein irisches Schloss;-)
    Bantry House gilt als das prunkvollste Herrschaftshaus im Südwesten Irlands. Stolz thront das schlossähnliche Gebäude auf einer Klippe über der Fischerbucht Bantry Bay. 4. Ein wunderschönes Haus, wir fühlen uns alle ein bisschen wie "Downton Abbey". Carlotta gerät ins Grübeln, welches Schloss nun ihr Favorit ist. Kein Zweifel besteht jedoch in der Tatsache, daß ihr großer Wunsch, später ein eigenes Schloss zu besitzen, mehr und mehr wächst. Vermutlich werden wir in ein paar Jahren keine Schlösser mehr suchen, sondern deren Prinzen ;-)
    Unseren Heimweg unterbrechen wir mit einem Besuch in "The Ewe Experience" - ein verrückter Garten - Skulptur trifft auf Natur. Ein merkwürdig kauziger irischer Gentleman begrüßt uns am Eingang in diese verrückte Welt. Vincent ist skeptisch, bleibt skeptisch. Auch ich staune über manche Kuriositäten, einige lassen mich aber auch sehr verwundern. Eine große Portion eigenartig verrückt - ein Garten wie eine Wundertüte. Unabhängig von den Skurrilitäten in diesem Garten ist die Natur hier unglaublich. Hier konkurrieren bemooste Mischwälder mit riesigen Farnen, Rhododendren-Dickichte mit Bambuswäldern, Magnolien mit riesigen Fuchsien und brasilianischem Mammutblatt. Letzteres erinnert an drei Meter hohen Rhabarber mit Zwei-Meter-Blättern. Amon erinnert sich noch am Abend staunend an die riesigen "Barbarablätter" die tee-erotische ja auch fast so heißen. Und um das Sprachenchaos komplett zu machen, erklärt Amon am Abend noch das Körperteil " Ergasmus". Oder war es doch eine Krankheit?
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