Constance

Joined June 2016
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  • Day19

    In luftiger Höhe

    Yesterday, 🌊 Indian Ocean ⋅ ☁️ 29 °C

    Noch gestern habe ich von dem für mich unmöglichen Passengershaming gelesen. Hier und jetzt erlebe ich eine amüsante unglaubliche Folge genau dessen. Eine Familie, Mutter, Vater und 2 kleine Töchter ergattern sich zu Beginn des Fluges 3 Sitzreihen. Eine Reihe Mutter, eine Reihe Vater, eine zwei Kinder. Die Stewardess macht die Mutter darauf aufmerksam, dass ihre Töchter aus Sicherheitsgründen nicht ohne eine erwachsene Person eine Sitzreihe besetzen dürfen. Völlig verständlich! Diese Bitte wurde freundlich aber bestimmt geäußert, Bordregel bleibt Regel! Trotz anderer Sprache war diese Bitte von jedem Taubstummen zu verstehen. Die Mutter weigert sich mit Nachdruck, neben ihren Kindern zu sitzen. Sind die so schlimm? In meiner unmittelbarer Nähe! 😭 In den nächsten 20 min ändert sich zwar nicht der Inhalt dieser Sätze, aber ganz eindeutig der Ton bis hin zu einem ungeduldigen barschem Befehl. Die Mutter bleibt sitzen. Zwei Kollegen eilen ihr zu Hilfe. Sollte ich mich jetzt YouTube Video bereit machen? Das wird ein viraler Hit! Die Mutter weigert sich vehement neben ihren Kindern zu sitzen! Und der Vater auch🤔😂! Das müssen Monster sein! Oder vielleicht eine ansteckende Krankheit?! Eigentlich sehen die ganz lieb aus, der Dachschaden scheint doch deutlich bei den Eltern zu liegen. Jetzt wird es spannend! Der nächste Kollege fordert die Mutter unmissverständlich mit Nachdruck auf, die Verantwortung für ihre Kinder wahrzunehmen und sich zu ihnen zu setzen. Notlanden wir jetzt gleich? Die Fluggäste in unmittelbarer Nähe schauen schockiert. Ich schaue mir das Spiel im Stehen an, sieht man viel besser;-) Und langsam wird es lautstark um die Situation. Mit strafenden Blicken aller nahen Passagiere für diese uneinsichtige Mutter und aufrichtiger Anteilnahme für die Stewardess setzt sich die Mutter nach 30 min Diskussion neben ihre Kinder. Fassungslos sitzen die Passagiere. Schade, ich habe nicht gefilmt, aber das war spannendes Kino in erster Reihe! Jeder Busfahrer hätte diese Familie ohne Frage vor die Tür gesetzt. Ich hatte wirklich Sorge, dass wir in Äthiopien zwischenlanden!Read more

  • Day18

    Last Order Mauritius

    January 15 in Mauritius ⋅ ⛅ 28 °C

    Und wieder zurück nach Mauritius. Die zweit letzten Tage auf Reunion haben wir sehr genossen, langsam, still und heiß;-) Gegen 12 Uhr sitzen wir im Flieger auf dem Weg zu unserem Abreiseort und meinem letzten Tag in tropischer Wärme. Vorgestern wollte ich noch abreisen, zu warm, zu viele Mücken und genug grün - heute möchte ich bleiben in Erwartung der nächsten kalten Wochen in Deutschland und dem gleichförmigen ständigen Rennen in Kälte und Dunkelheit. Unser kleines Hotel liegt direkt am Strand, ein letztes Bad im indischen Ozean, als last order ein creolisches Hühnchen im benachbarten Restaurant und so klingt meine Reise in zwei völlig verschiedene Welten mit wunderbaren und unzähligen Eindrücken aus. Uli erholt sich noch 4 Tage länger im tropischen Paradies, von mir ;-)Read more

  • Day16

    Cirque de Mafate

    January 13 in Réunion ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir verabschieden uns von unserem Hotel, und ich bin sehr froh. Diese Räume legen sich aufs Gemüt. Auf dem Weg in unser letztes Heim hier auf Reunion besuchen wir den letzten der drei Cirques, den Cirques de Mafate. Dieser Cirque ist die isolierteste Caldera in der Region, die nur zu Fuß oder per Hubschrauber zu erreichen ist. Oder man schlängelt sich mit dem Auto gefühlte eintausend Kurven den Berg hinauf, um dann von oben hinein zu schauen. Die Versorgung der lokalen Ortschaften erfolgt heute hauptsächlich durch Hubschrauber, bis vor wenigen Jahren noch in hohen Maße zu Fuß, meistens über den Pass Col des Bœufs (1956 m), der auf einer gut ausgebauten Forststraße vom Cirque de Salazie erreicht werden kann. Wir genießen zur Feier des Tages und zur Feier des beendeten Wohnverhältnisses eine und auch zwei Schluck französischen Weines, und schaffen es tatsächlich, genau so lange im Auto auf dem Parkplatz sitzen zu bleiben, bis auch die letzte Nebelschwade den Cirque erfüllt hat. Super, jetzt können das Spektakel nur noch erahnen, einzig hin und wieder blitzen die Dächer des Dorfes in Mitten des Cirques durch den verschleierten Kessel. Zum Lohn erwartet uns dafür ein anderes Spektakel. In einem scheinbar nicht endenden Autocorso bewegen wir uns im Schritttempo ins Tal hinab. Die haben wohl alle 1 - 2 Gläschen zu viel getrunken! Serpentinen scheint kaum einer noch fahren zu können.
    Am Nachmittag beziehen wir unser letztes zu Hause hier auf der Insel, ein schönes Appartement direkt am Meer. Hier können wir unsere letzten 2 Tage wirklich genießen.
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  • Day15

    Piton de la Fournaise

    January 12 in Réunion ⋅ 🌧 30 °C

    Müde und regungslos sitze ich im Auto auf dem Weg zu einem dem Piton de la Fournaise. Ich habe gestern noch auf die frühe Abreise gedrängt. Heute leide ich im Stillen. Ein paar Minuten Schlaf hätten mir sehr wohl getan. Je näher wir dem Vulkan auf die Pelle rücken, umso kühler, angenehm kühl, wird die Luft. Erfrischende 17 Grad auf dem Parkplatz und von nun an zu Fuß Richtung Gipfel. Die Hinweisschilder übersetzt Uli sehr schnell als Warnschilder. 11 km, 8h Fussmarsch? Niemals! Ich bin hoch motiviert. Die Luft erfrischt mein Hirn und schnellen Fußes laufe ich meinem Trail entgegen. Die Streckenangaben sind sehr variabel. Im Reiseführer lese ich Gesamtweg 3 h. Hier steht 8 Stunden und weiter dort 5 h? Ich bin zuversichtlich. Das Streckenproblem löst sich auf den Fuß. Noch in den ersten 100 Metern auf der Treppe am Abhang und Abgang zum Lavafeld vor dem eigentlichen Vulkans vertritt sich Uli den rechten Fuß. Humpelnd und mit schmerzverzerrtem Gesicht beendet er den Abgang. Linkes Bein Hundebiss, der wirklich nicht gut aussieht, und rechter Knöchel Humpelknöchel. Ich sehe den Vulkan in weiter Ferne, unerreichbarer Ferne. Trotz großer Motivation, die nächsten gefühlten 24 Stunden alleine meinen Weg der Qualen auf den Vulkan zu bestreiten, wird mein Ausflug eher ein Tanz am Fuße des Vulkans. Ich fotografiere ca. 100 Mal den gleichen Stein, nochmal den Berg, die Lava, von links, von rechts, oben, unten - ein sehr entspannter und erfürchtiger Moment alleine im Angesicht des Feuermonsters. Ja, nein, vielleicht - und doch nein! So klettere ich die 600 Bergwandstufen wieder hinauf zu Humpeluli, der es sich mit Bier und Croissant auf der Plattform bequem gemacht hat. Schau ich mir den Vulkan eben im Internet an;-)Read more

  • Day14

    36 Grad und 95 Prozent

    January 11 in Réunion ⋅ 🌧 30 °C

    Wir wechseln unsere wunderschöne Unterkunft, nach einem langen und entspannten Vormittag in unserem kleinen Häuschen, und fahren auf die andere Seite der Insel. Wenn es bisher auf dieser Insel schon sehr warm und feucht war, legt diese Seite der Insel noch ein paar Grad und einige Wassertropfen in der Luft zu. Wie in dem Treibhaus meiner Mutter in meiner Kindheit, aus dem man ganz schnell wieder flieht, nachdem man die Tomaten geerntet hat. Hier ist fliehen keine Alternative, außer in die nächste Klimaanlage. Die funktioniert in unserem neuen Zimmer so gut, dass sie uns fast vom Bett weht. Also heißt es abwechselnd wehende Haare in Sturmböen oder Schweißausbrüche. Die Nacht wird bescheiden, auch weil ich meine Aufmerksamkeit stündlich, minutlich meinem lieben Sohn witme, der ein Wiesbaden ein Konzert besucht, und anschließend in der Saarstraße schläft. "Ist er unterwegs? Wo ist er gerade? Findet er ein Taxi? Findet der den Schüssel? Kann er die Heizung bedienen? Gibt es genügend Decken? Hat er Hunger? Hat er Durst? ....." Und noch vieles mehr fällt mir in dieser Schwitzfriernacht ein. Gegen 4.30 Uhr, nachdem mir mehrfach von Andrea bestätigt wurde, Kind ist im Bett;-) falle ich in nervöse Träume, um diese dann ruckartig um 5.30 Uhr zu beenden. Frisch und motiviert wollen wir auf den  Piton de la Fournaise, einer der aktivsten Vulkane der Erde, 2632 m hoch auf dem französischen Übersee-Département La Réunion. Um 5.30 Uhr bin ich heute weder frisch noch motiviert!Read more

  • Day13

    Cirque de Salazie

    January 10 in Réunion ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach einer guten Nacht in unserem Wasserfallhäuschen führt uns unser Ausflug zum Cirque de Salazie. Der größte der drei Talkessel um den Piton des Neiges ist gleichzeitig auch der "Grünste" . Üppigere tropische Pflanzenwelt ist kaum vorstellbar. Hier regnet es häufig und das Tal ist durchzogen von Bächen und Wasserfällen. Überall sattes "fettes" grün und farbige Blütenpracht. Wir besuchen Frankreichs "schönstes" Dorf „Hell-Bourg“, genießen die Tropenpracht und später einen ruhigen, gechillten Nachmittag in unserem Häuschen.Read more

  • Day12

    La Reunion

    January 9 in Réunion ⋅ ☁️ 30 °C

    Nach 3 sonnigen und entspannten Tagen auf Mauritius packen wir unsere Koffer und verabschieden uns von der Insel. Mein Koffer scheint immer schwerer zu werden, wird immer schwerer! An dem klitzekleinen Schmuck aus Indien kann es wohl kaum liegen. Scheinbar packe ich auch Luft ein, und die wiegt! Überhaupt bin ich auf dieser Reise eindeutig überpackt. Für jeden erdenklichen Anlass habe ich das passende Kleid und die passenden Schuhe. Und seit 10 Tagen trage ich fast immer die gleichen Kleidungsstücke. Alles Ulis Schuld;-) "Wir sollten in Indien nicht allzu leger aussehen, lieber wohlhabende Touristen auf Reisen sein." OK, also packe ich! Aber wir hätte ich auch nur im weit entfernten Indien nicht touristisch aussehen können? Egal ob in schwarz, grün, blau, rot, gelb oder bunt gekleidet - alle Finger zeigen ununterbrochen auf mich. Ein bisschen weniger auffällig wäre mir nach einigen Tagen Indien wirklich lieber gewesen. OK, nun schleppe ich halt den schweren Koffer, oder eben Uli;-). Beim nächsten mal wieder nur Handgepäck, das hat sich bewährt.
    Mit ausreichend Zeit und schwerem Gepäck erreichen wir den Flughafen, um dort rechtzeitig unseren Mietwagen zurück zu geben. Ich warte geduldig im Auto, als Uli mich panisch winkend aus dem Auto jagt, in der urplötzlichen Annahme, das Flugzeug wurde doch schon eine Stunde früher starten. Schnellen Fußes, mit schwerem Koffer, rasen wir durch die Abflughalle. In solchen Situationen sagt man lieber: Nichts! Schlaues ;-) (Kannst du das Ticket etwa nicht richtig lesen???) Am Check in dann doch Entwarnung, 15.30 bleibt 15.30 Uhr. Nach einem sehr kurzen Flug landen wir in Reunion. Tropisch, üppig, wunderschön - und sehr französisch. Und fast ein Gefühl von Heimat, europäischer Heimat. Telefon funktioniert ohne Probleme und shoppen klappt auch super mit unserem vertrauten Euro. Ulis Koffer hat ja noch Kapazitäten;-). Sehr angenehm ist so eine französische Kolonie, zumindest jetzt im 21.Jahrhundert. Wir erreichen unsere Unterkunft in Mitten des Dschungels, ein Dschungelcamp - wunderschön. Noch schöner in unmittelbarer Nähe ist ein tosender, beeindruckender Wasserfall. Der unmittelbare Genuss dieser grandiosen Umgebung wird jedoch getrübt durch einen blutigen Angriff auf Ulis Bein. Nichts Böses ahnend und mit völlig unschuldiger Nichtgeste wird er von einer blutrünstigen Kreatur ins Bein gebissen. Ein hübscher, eleganter - scheinheiliger und bösartiger Waimeraner beißt ihn ohne Ankündigung ins linke Bein. Kein Bellen, kein Knurren, einfach ein scheinheiliges Nichts und ein zorniger Biss. Der Scheck sitzt uns in den Gliedern und ich augenblicklich im Auto. Gottseidank hat der nicht mich gebissen! Uli rüstet hoch. Mit Loch in der Hose, blutendem Bein und - Gaspistole! wartet er auf einen erneuten Angriff. Komm nur, du Mistvieh, du blödes!
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