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  • Day13

    Wie ich in Japan angefangen habe

    September 11, 2018 in Japan ⋅ 🌧 23 °C

    Ein Thema, was ein bisschen untergegangen ist, ist die Bürokratie. Sobald man sich Japan nähert im Flugzeug, auch wenn der Bildschirm schon seit Stunden sagt, man ist in der Luft stehengeblieben, gehen die Stewardessen rum und reichen einem zwei Zettel. Der eine ist für den Zoll, der andere für die Einreise. Nach dem man diese mit geliehen Kugelschreibern ausgefüllt hat, ich hatte meine sinnigerweise im aufgegebenen Gepäck, und schließlich gelandet ist, kommt erst einmal anstehen, denn jeder muss erst einmal ordentlich Einreisen, wenn man nicht schon einmal da war. Dort wurde mir dann von einer wirklich unglaublich gelangweilten Mitarbeiterin, meine sogenannte Residence Card gegeben, die bestätigt, dass ich eine Art Pseudo-Einwohner bin. Dadurch kriege ich auch keine Steuerermäßigung beim shoppen mehr. Allerdings ist das natürlich noch nicht alles, erstens muss man diese Residence Card immer mitführen und zweitens musste ich noch meinen Wohnsitz eintragen lassen. Deshalb sind wir in der ganzen Gruppe zum Rathaus von Saitama gegangen, in Begleitung von Julia, dem Mädchen für alles, wenn man so will. Sie kümmert sich darum, dass wir nicht vollkommen gegen die Wand laufen. Im Rathaus hat man dann einfach etwas ausgefüllt, konnte ja keiner außer Julia lesen, was draufstand, dann hat man einen Stempel bekommen, der nun festhält wo ich wohne. Das reicht aber natürlich noch nicht, an einem Abend habe ich und einige andere den Sim-Karten Vertrag ausgefüllt und zu guter Letzt haben wir noch unsere Bankkonten bei der japanischen Postbank eröffnet. Dafür gibt es ein Bankbuch und eine Bankkarte, mit der man allerdings nicht bezahlen. Auch hier zeigt sich, dass die Japaner auf ihr Bargeld schwören, man kann sogar mit dem Buch Geld einzahlen und muss sich seine Kontoauszüge reindrucken lassen.

    Something I haven't talked about yet, is the bureaucracy. As soon as you are close to Japan, even though the onboard screen shows you frozen in the same spot for hours, the stewardesses will hand you two forms to fill out. One is for immigration, the other for commons. After you filled them out with borrowed pens, I forgot mine in my luggage, you need to queue in the airport. Everyone needs to go through the process, who has not been to Japan before. The women responsible for me, was extremely bored, but sooner or later I got my residence card, which basically confirms I'm somewhat like a pseudo resident. Also I don't get the tax-free bonus when shopping anymore. That's not all of course, we also had to go to the Saitama city hall to get a stamp on our residence card to register our address, the Hippo House. Without Julia, she is from WorldUnite and helps us getting along, we would be lost so much. No one can read Japanese, except her. Later in the evening, we also filled out the stuff to get our Japanese sim card and phone number. Some days later we did the last thing for now, which is opening our Japanese bank account in the post office. You get a book and a card, which you can't use to pay in stores. This is another example of Japanese love for cash, you can actually deposit cash by using the book and also print your current account balance into it.
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