• Andreas Gleim
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‚The Wild Atlantic Way‘ # 1

,The Wild Atlantic way‘ (Plus) - # eine Reise entlang der Nord- und Westküste Irlands 🇮🇪 > Teil 1- der Nord-Westen Read more
  • Trip start
    September 25, 2025

    # Transfer in den hohen irischen Norden

    Sep 25–28, 2025 in Germany ⋅ 🌧 9 °C

    Liebes Roadbook:

    Morgens um 7:25 Uhr ab Köln/ Bonn fliegen ist aus dem Arbeitsalltag heraus schon eine kleine logistische Herausforderung.

    Ich habe mich dazu entschieden, abends anzureisen und die Nacht im Polo zu schlafen.

    Nach knackigen 4 Stunden Schlaf (aufgerundet) konnte ich mein Auto um 4:30 Uhr beim Shuttle-Service abgeben - das ganze hat mich, zusammen mit dem ,überteuerten Flug ✈️‘ insgesamt schlanke 65€ gekostet… kann man mal machen 😇

    Also mal ehrlich- der Flughafen ist toll- nicht zu groß, keinesfalls zu klein und recht stylish eingerichtet. Nach dem obligatorischen ,Früh‘- Kölsch und einem Kösebrötchen begann das boarden und ich war im Handumdrehen und mit der Zeitverschiebung auf meiner Seite um 8:25 Uhr lokaler Zeit zum ersten Mal in meiner langen Irlandkarriere am ,Ireland west Airport‘ im County Mayo, also schon gut im Norden.

    Müde den Mietwagen, einen Škoda Scala, übernommen und schon ging es los- natürlich rechts sitzend und auf der linken Spur fahrend- Irland 🇮🇪 halt… aber das war ja nichts Neues soweit//

    Durch Sligo, vorbei am Benbulban, dem irischen Tafelberg, durch die Stadt Donegal führte mich meine Reise unaufhaltsam in den Norden des Landes und plötzlich war ich an der Grenze und auf einmal in meiner Lieblingsstadt- Derry/Londonderry. 😝. Man muss hier höllisch aufpassen wie man den Namen ausspricht je nachdem ob man in der Republik oder eben in Nordirland, unter britischem Regime residiert und mit wem man sich unterhält, denn die Stadt war in der ,heißen‘ irischen Phase, ausgelöst durch den ,Bloody Sunday‘ am 30.1.1972, Zankapfel und Krisenepizentrum im Konflikt zwischen den protestantischen britisch orientierten Kräften und den katholischen Republikiren im Lande (langer Satz🙃).

    Naja kurz und knapp: Ich hasse diese Stadt mit ihrer immer noch komischen Energie-

    Danach fuhr ich bei Traumwettet (16 Grad, Trocken) auf der Causeway Costal Road in Richtung Bushmills und- eben jenem Giants Causeway, einer der top Touriattraktionen Irlands und zwar in Nordirland.

    Wunderschöne Strönde mit sauberem Wasser säumten, abwechselnd mit spannenden Felsformationen meinen Weg entlang der nordirischen Küste,

    Der Eintritt (nur Parken) zum Car Park 3 kostete 12 britische Pfund (Kartenzahlung), für das Visitor Center hätten sie 16 gecharged- echter Wucher und eine sichere Einnahmequelle für die lokalen Behörden.

    Der Causeway selbst ist eine solide Touri Attraktion, die man nach ca 20 minütigem Spaziergang gut erreicht. Allerdings muss man in der Haupt- und Nebensaison (endet Ende September) auch Touristen mögen…

    Ergänzt wird das Spektakel an der Küste durch die im Nachbarort befindliche ,Old Bushmills Distillery‘ , die, im Jahr 1608 gegründet, als die älteste Whiskydistille der Welt registriert ist (!). Zu dumm dass ich die ketzte Tour (15:30 Uhr) um schlanke 20 Minuten verpasste… Aber da ich Wiederholungstäter bin, und aufgrund der latenten Müdigkeit, hatte ich kein Oroblem damit, es bei einem Kurzbesuch des Visitorcenters und der Bar zu belassen.

    Dass die Fährverbindung über den Fjord nur in der Saison von Freitag bis Sonntag betrieben wird kostete mich 1 Stunde Fahrzeit zu meinem Zielort in Donegal und so bezog ich, im beschaulichen Ort Moville im von Nordirland eingeschlossenen County Donegal erst um kurz vor 7 Mein Nachtquartier, ein schönes B&B im Stadtzentrum. 55€ für Übernschtung und Frühstück sind in diesen Zeiten ein Schnäppchen und nach Dusche und Rasur fühle ich mich nun wieder fit genug für den Abend und die Pubs im Ort- Slainté, auf Irland 🇮🇪 und auf die Mission, den berühmten ,Wild Atlantic Way‘ 🍻
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  • The Wild Atlantic Way

    Sep 26–27, 2025 in Ireland ⋅ ☁️ 13 °C

    Liebes Roadbook:

    Kennt Ihr das- man plant etwas zu tun und stellt dann in der Aktion fest es kommt doch ein wenig anders als gedacht… das ist der Grund warum ich heute wieder in Moville übernachte.

    Eigentlich wollte ich gestern Donegal erkunden, musste aber, bei bestem Wetter, feststellen, dass ich mich bei den Entfernungen und der Anzahl der Highlights auf meinem Weg im hohen republikirischen Norden dich wohl kräftig verschätzt hatte.

    Der Wild Atlantic Way ist hier oben eine echte Herausforderung und so musste ich um 18 Uhr in Letzerkenny, der mit 23t Einwohnern größten Stadt des Countys Donegal, feststellen, dass ich in 5 1/2 Stunden gerade mal ganze 240 Kilometer weit gekommen war. Durchschnittsgeschwindigkeit bis zu diesem Zeitpunkt: 43 Km/h - ungefähr so langsam wie im schwierigsten Fahrsbschnitt meiner Skandi- Challenge. Die Google Maps App und Apple Karten hatten überdies einige Hönger sodass ich manche Streckenabschnitte doppelt befuhr und mich wunderte dass ich die Orte schon einmal gesehen hatte… Trotz allem hatte ich eine tolle Zeit und jetzt weiß ich ja wo die Tücke im Detail liegt.

    Warum ich nicht am Ende der Route übernachtet habe? Weil selbst hier oben Übernachtungen in B&Bs mittlerweile Luxus sind. 75 € (der Preis für 2) werden auch gnadenlos mindestens einer Einzelperson berechnet und da lobe ich mir doch mein B&B hier, dass mit 55€ noch sehr moderate Preise aufruft.

    Taktikänderung also heute: Strecke und markante Einzelspots anfahren. Das Wetter unterstützt mich dabei. Es ist- so wie wir es uns zu Hsuse in Irland 🇮🇪 vorstellen 😊☝🏻

    Jetzt erst mal gut irisch frühstücken und dann,auf in das Abenteuer‘- Euch einen schönen Samstag und ein gemütliches Wochenende aus Moville im äußerst isolierten Norden der Republik.

    Und bevor ich es vergesse: Wieder mal tolle Gespräche im Pub über Fußball, Deutschland, Golf und was die Menschen hier halt so interessiert wenn sie in ihrem Stamm-Pub auf einen Einzelreisenden Deutschen im Besten Alter treffen.

    Und die Bierpreise- echt in Ordnung.

    Habe für 4 Getränke genau 20€ gezahlt- das bekommt ihnen hier in der Republik nirgendwo besser. An der Bar erzählte man mir in Dublin kostet das Pint Guinness mittlerweile, frisch gezapft, 7,50€.

    ,Enjoy Your days and stay healthy‘ 🇮🇪
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  • Konkrete Ziele

    September 27, 2025 in Ireland ⋅ 🌧 12 °C

    Liebes Roadbook: Nachdem mir mein Footprint des 2. Tages erneut abgeschmiert ist habe ich jetzt keine Lust mehr noch einmal anzusetzen..,

    Vom B&B in Moville zu meiner jetzigen Destination in Mayo führte mich meine Reise durch Donegal zu den Bloody Forelands und den höchsten Klippen Irlands, den Slieve League Cliffs. Das Wetter, dass mich mit Regen am Morgen empfing klarte zusehends auf und der Tag verabschiedete mich mit strahlendem Sonnenschein.

    Bleibende Eindrücke wird diese Reise auf jeden Fall hinterlassen und ich weiß jetzt, dass man den ,Wild Atlantic Way‘ nicht einfach mal in 2 (kurz) Urlauben erkunden kann und mir ist wieder klar geworden warum Ich Irland 🇮🇪 so liebe:

    Wegen der grandiosen Natur, den freundlichen Menschen und dem leckeren irischen Bier 🍺

    Slainté
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  • # 4: Returning home

    September 28, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 18 °C

    Liebes Roadbook:

    Frühe hin- und Rückflüge fordern deutliche Opfer vom Fahrer.

    So musste ich heute früh aufstehen um meinen Mietwagen zurückzugeben und für den Flug um 9:15 Uhr einzuchecken.

    Alles verlief reibungslos und ich hatte sogar noch 20 Minuten Zeit für ein frisch gezapftes Smithwicks (6€) .

    Flug und Transfer nach Hause incl Stopp für eine Mittagspizza konnte ich reibungslos abwickeln, sodass der Flieger überpünktlich um 12 Uhr (1 h Plus) landete das Busshuttle mich um ca. 12:45 Uhr zu meinem Auto auf dem Park & Rideplatz brachte und ich incl Mittagsstopp um 15:30 Uhr zu Hause in Wiesbaden ankam.

    Jetzt muss ich wohl auch noch ein Fazit abgeben:

    Am Wetter kann man ja nichts ändern, das bekommt eine 2 Plus

    Meine Orga bekommt dieses Mal eine 3 da vieles Spontan war - ich mich aber auch verzettelt hatte

    Mein Mietwagen: Mein Škoda Scala hat gemischte Eindrücke hinterlassen.
    Der 1,0 TSi mit 110 Ps ist eine klare Kaufempfehlung. Kräftig, spritzig, sparsam.

    Die Karosserie ist recht unübersichtlich, die Sitzposition nicht optimal für lange Etappen (Beine in zu flachem Winkel), der Platz beim Rechtslenker ist rechts eingeschränkt- das kann mein Polo besser. Das Fahrwerk ist gut, das Platzangebot (Kombi) Standesgemäßgit.

    Gefühlt bekommt das Auto von mir eine 3 plus und fällt deutlich gegen den Golf 8 mit gleichem Motor (1 Minus) ab. Ich hatte sogar mal kurz Angst um das 6 Ganggetriebe (Sandgeräusche, insbesondere beim Schalten in den 4. Gang)

    Donegal: Absolute Empfehlung. Das durch Nordirland teilisolierte County im Nordwesten hat alles was man von Irland erwartet. Tolle Landschaft, spannende ,Ureinwohner‘ mit Charakter und einem harten für Touristen schwer verständlichen Slang und günstige Bierpreise.

    Insgesamt: Hat der Wild Atlantic Way 2600 Kilometer Strecke und ich werde sie, etappenweise in den nächsten Monaten oder Jahren fast alle befahren - wenn nichts dazwischen kommt.

    Guten Abend und bis zur nächsten Etappe

    Auf eine gute nächste Teiletappe

    May God bless You 🇮🇪
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    Trip end
    September 28, 2025