# Transfer in den hohen irischen Norden
25.–28. sep. 2025, Tyskland ⋅ 🌧 9 °C
Liebes Roadbook:
Morgens um 7:25 Uhr ab Köln/ Bonn fliegen ist aus dem Arbeitsalltag heraus schon eine kleine logistische Herausforderung.
Ich habe mich dazu entschieden, abends anzureisen und die Nacht im Polo zu schlafen.
Nach knackigen 4 Stunden Schlaf (aufgerundet) konnte ich mein Auto um 4:30 Uhr beim Shuttle-Service abgeben - das ganze hat mich, zusammen mit dem ,überteuerten Flug ✈️‘ insgesamt schlanke 65€ gekostet… kann man mal machen 😇
Also mal ehrlich- der Flughafen ist toll- nicht zu groß, keinesfalls zu klein und recht stylish eingerichtet. Nach dem obligatorischen ,Früh‘- Kölsch und einem Kösebrötchen begann das boarden und ich war im Handumdrehen und mit der Zeitverschiebung auf meiner Seite um 8:25 Uhr lokaler Zeit zum ersten Mal in meiner langen Irlandkarriere am ,Ireland west Airport‘ im County Mayo, also schon gut im Norden.
Müde den Mietwagen, einen Škoda Scala, übernommen und schon ging es los- natürlich rechts sitzend und auf der linken Spur fahrend- Irland 🇮🇪 halt… aber das war ja nichts Neues soweit//
Durch Sligo, vorbei am Benbulban, dem irischen Tafelberg, durch die Stadt Donegal führte mich meine Reise unaufhaltsam in den Norden des Landes und plötzlich war ich an der Grenze und auf einmal in meiner Lieblingsstadt- Derry/Londonderry. 😝. Man muss hier höllisch aufpassen wie man den Namen ausspricht je nachdem ob man in der Republik oder eben in Nordirland, unter britischem Regime residiert und mit wem man sich unterhält, denn die Stadt war in der ,heißen‘ irischen Phase, ausgelöst durch den ,Bloody Sunday‘ am 30.1.1972, Zankapfel und Krisenepizentrum im Konflikt zwischen den protestantischen britisch orientierten Kräften und den katholischen Republikiren im Lande (langer Satz🙃).
Naja kurz und knapp: Ich hasse diese Stadt mit ihrer immer noch komischen Energie-
Danach fuhr ich bei Traumwettet (16 Grad, Trocken) auf der Causeway Costal Road in Richtung Bushmills und- eben jenem Giants Causeway, einer der top Touriattraktionen Irlands und zwar in Nordirland.
Wunderschöne Strönde mit sauberem Wasser säumten, abwechselnd mit spannenden Felsformationen meinen Weg entlang der nordirischen Küste,
Der Eintritt (nur Parken) zum Car Park 3 kostete 12 britische Pfund (Kartenzahlung), für das Visitor Center hätten sie 16 gecharged- echter Wucher und eine sichere Einnahmequelle für die lokalen Behörden.
Der Causeway selbst ist eine solide Touri Attraktion, die man nach ca 20 minütigem Spaziergang gut erreicht. Allerdings muss man in der Haupt- und Nebensaison (endet Ende September) auch Touristen mögen…
Ergänzt wird das Spektakel an der Küste durch die im Nachbarort befindliche ,Old Bushmills Distillery‘ , die, im Jahr 1608 gegründet, als die älteste Whiskydistille der Welt registriert ist (!). Zu dumm dass ich die ketzte Tour (15:30 Uhr) um schlanke 20 Minuten verpasste… Aber da ich Wiederholungstäter bin, und aufgrund der latenten Müdigkeit, hatte ich kein Oroblem damit, es bei einem Kurzbesuch des Visitorcenters und der Bar zu belassen.
Dass die Fährverbindung über den Fjord nur in der Saison von Freitag bis Sonntag betrieben wird kostete mich 1 Stunde Fahrzeit zu meinem Zielort in Donegal und so bezog ich, im beschaulichen Ort Moville im von Nordirland eingeschlossenen County Donegal erst um kurz vor 7 Mein Nachtquartier, ein schönes B&B im Stadtzentrum. 55€ für Übernschtung und Frühstück sind in diesen Zeiten ein Schnäppchen und nach Dusche und Rasur fühle ich mich nun wieder fit genug für den Abend und die Pubs im Ort- Slainté, auf Irland 🇮🇪 und auf die Mission, den berühmten ,Wild Atlantic Way‘ 🍻Læs mere
























