• Inari

    11 November 2025, Jepun ⋅ 🌙 12 °C

    Der Inari-Tempel mit Inari-Schrein und Inari-Berg und vielen tausend Torii standen weit oben auf unserer To-do-Liste. Aber um die vielen Touristen nicht zu stören, haben wir uns dazu entschieden, erst abends im Dunkeln den Aufstieg zu wagen. Und es war wirklich entspannt, ohne Gedränge.

    Der Tempel ist der Göttin Kami Inari gewidmet. Die Göttin für Ackerbau, Wohlstand, Industrie. Also alles, was eine gute Wirtschaft benötigt, scheinbar.
    Somit ist offensichtlich, dass viele Millionen Menschen zu diesem Berg pilgern, ihre Opfergaben kaufen und darlegen.
    Am Ende kommt einer in unseren Augen schönsten Shintō-Tempel heraus.
    Die tausend Torii verzieren den kompletten Berg. Egal welchen Weg man wählt, man geht durch Tausende Tore. Und die Schreine selbst sind mit Tausenden Gaben und Toren verziert.
    Alle Tore sind Schenkungen an den Tempel und die Göttin Inari.
    Alle wünschen sich Wohlstand.

    Für uns ist es aber auch mehr als das. Dieses Ziel, dort zu sein, am baldigen Ende seiner Japan-Reise, ist auch eine Art Pilgergefühl und bleibt definitiv in Erinnerung.

    Nach bald drei Stunden auf dem Berg und nach Tausenden Treppen sind wir danach noch zur Kyoto-Station, unsere Tickets für den Zug am morgigen Tag einzutauschen.
    Und auch der Bahnhof hätte fast ein eigenes Kapitel verdient.
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