Das Ende....Der Anfang
April 30, 2023 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C
Ich bin fast genau 15.000 Kilometer gefahren.
Ich bin jeden Tag zwischen 3 und 26 Kilometer gelaufen.
Ich habe in 33 verschiedenen Unterkünften, Betten geschlafen.
Ich habe 14 Kilo Muscheln von circa. 30 verschieden Stränden gesammelt.
Ich bin wunderbaren Menschen begegnet, wovon vier ausgewandert sind und in Marokko und Portugal ein komplett anderes Leben begonnen haben.
Diese Lebensgeschichten haben mich am meisten inspiriert, berührt.
Ich habe einen Satz ungefähr aus 20 Mündern gehört:
Susan, you are a strong women!
Der zweite Satz: Hast du keine Angst?
Nein, ich habe keine Angst und ich bin mit dem Glauben losgefahren, das mir nichts passiert und das immer Menschen da sein werden, die mir helfen, wenn es nicht weiter geht!
Wenn ich in einer Notlage war, haben mir immer Motorradfahrer geholfen!!
Ihr seit großartig!
Ich denke, dass ich das gleiche Freiheitsgefühl wie ihr verspüre.
Marokko hat mein Herz erobert!
Ich war teilweise im Märchen von 1001 Nacht, ich habe die wilde Schönheit des Anti Atlas Gebirges aufgesaugt und ich war teilweise zu Tränen gerührt über diese Naturschönheit, dabei habe ich meine Höhenangst überwältigt,
Ich habe in der Stille und Weite der Sahara einen Sternenhimmel gesehen, wie ich ihn nie zuvor gesehen habe, ebenso konnte ich eine Entspanntheit, Ruhe und
Freiheit in mir spüren, die ich bis dahin nicht kannte.
Ich mag das Getümmel in den Medinas, die Mosaikflächen, die Farben und die herzliche Gastfreundschaft in den abgelegenen kleinen Dörfern.
Ich war jedes Mal, wenn ich stundenlang über staubige Strassen gefahren bin, verwundert, erfreut, erstaunt, freudig, euphorisch....keine Zäune, keine Begrenzungen.. freilaufende Kamele, freilaufende Ziegenherden, Schafe, Hühner, Esel!!!
Die erste Überfahrt nach Spanien musste ich stornieren, die zweite Überfahrt habe ich nur geweint.
Von Portugal war ich auf der Rückreise schockiert und hätte ich nicht noch diesen kilometerlangen einsamen weissen Strand gefunden, wäre von Portugal eine ganz bitterer Nachgeschmack geblieben.
Die Spanier sind so laut und temperamentvoll wie ich, aber ich finde zu dem Land keine Verbindung.
Ich habe von Juan ein Jobangebot bekommen, könnte ich spanisch, hätte ich das Hostel für ein paar Monate geleitet.
In Frankreich war und bleibt die Dune du pilat mein High light!
Dort herrscht eine besondere Energie, ähnlich wie in der Sahara.
Den Punkt, als ich die Reise abbrechen wollte, da ich mich mit niemanden austauschen, unterhalten konnte, hat sich schließlich komplett gewandelt, nachdem ich in der Wüste war.
Ich habe mich bewusst von Menschen fern gehalten und wollte nur mit mir und der Natur sein. In Marokko hat mich die Natur erfüllt, bereichert. Das reichte mir!
Ich habe tagelang mit niemanden geredet, vielleicht sogar auch zwei Wochen lang nicht.
Ich würde diese weite Strecke nicht nochmal alleine fahren, ich habe mir oft gewünscht mal Beifahrer zu sein und einfach mal aus dem Fester zu schauen,
sich abwechseln beim Fahren, zusammen staunen, zusammen entdecken, zusammen fasziniert sein...
Aber ich denke diese Reise sollte ich alleine machen, ich habe viel über mich gelernt, alle Gefühle durch lebt, alte Denkmuster und Gefühlsblockaden überdacht, aufgelöst...meine Seele konnte atmen!!!
Jetzt fahre ich noch 100 Kilometer nach Hause und freue mich auf die Menschen die mich empfangen! Yipieh!!!!
Ute hat während meiner Reise mein Seelen Mandala gemalt.
Ich finde es ist wunderschön geworden. Das bin ich !Read more



TravelerSehr schön, wahnsinnig toll gemalt....
TravelerDu solltest Autorin werden, aber was mache ich jetzt täglich OHNE deinen Footprint ???
Be wild and freeSelber verreisen :-)