• Katzenrettung und Blutvergießen

    October 14, 2025 in Germany ⋅ ⛅ 10 °C

    Leni ist morgens wieder auf Achse. Gegen 10.00 Uhr wollen wir los, doch Lenchen lässt sich nicht finden, ab und zu ein klägliches MIAU ist alles. Doch dann, nach ca. 30 Minuten, entdeckt Wolli sie unter dem Dachüberstand einer großen Scheune. Leni bewegt sich weder vor noch zurück. Es kommt ein Traktor vorbei. Der freundliche Dorfbewohner kennt sich aus und lässt die Scheune öffnen. Ich steige auf eine Leiter, sehe die Leni, doch die lässt sich nicht locken und traut sich scheinbar nicht vom Fleck. Unterdessen hat Wolli in der Nachbarscheune eine große Leiter aufgetan. Gemeinsam mit dem anderen Mann wird die Leiter draußen anstellt. Todesmutig wagt sich Wolli hoch hinauf, um die Katze zu retten. Doch die will nur seinen Skalp und krallt sich in seine Kopfhaut. Mission missglückt! Wolli steigt blutüberströmt von der Leiter. Doch meine Sorge um Leni größer, denn sie ist in Panik irgendwo hingesprungen. Jetzt steige ich auf den Dachboden, der auf einer Seite mit Strohballen gefüllt ist. Vor meinen Augen pinkelt Leni erstmal ins Stroh. Ich wage mich weiter und packe das Katzentier, es wird an Wolli weitergereicht. Im Wohnmobil "lecken" wir erstmal unsere Wunden. Mittlerweile ist es 12.00 Uhr, wir fahren weiter nach Buchen auf den Stellplatz beim Schwimmbad. Vielleicht täusche ich mich, aber Leni macht einen etwas schuldbewusten Eindruck. Endlich sitzen wir auf dem Rad und radeln nach Miltenberg. Auf die Stadtbesichtigung müssen wir aus Zeitgründen verzichten, da unser Zug schon um 16.05 Uhr nach Walldürn fährt. Von dort sind es dann noch ca. 15 Kilometer zum Wohnmobil. Abends kommen wir dann langsam zur Ruhe.Read more