• Tsitsikamma Nationalpark - Otter Trail

    September 30, 1996 in South Africa ⋅ ☁️ 11 °C

    Nach unserem faszinierenden Aufenthalt im Addo Elephant Nationalpark machten wir uns auf den Weg zur berühmten Garden Route, einer der malerischsten Küstenstrecken Südafrikas. Die Fahrt entlang der Garden Route bot uns atemberaubende Ausblicke auf das Meer, dichte Wälder und malerische Küstenorte.

    Unser nächstes Ziel war der Tsitsikamma Nationalpark, ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Der Park ist bekannt für seine üppigen Wälder, steilen Klippen und tosenden Meereswellen. Hier fanden wir einen perfekten Ort, um unser Zelt aufzuschlagen und die Schönheit der Natur auf uns wirken zu lassen.

    Die Nacht im Tsitsikamma Nationalpark war eine ganz besondere Erfahrung. Umgeben von der wilden Natur und dem beruhigenden Rauschen des Meeres, genossen wir die Ruhe und Abgeschiedenheit dieses besonderen Ortes. Am nächsten Morgen wurden wir von den ersten Sonnenstrahlen geweckt, die über den Ozean glitzerten und den Tag perfekt begannen.

    Während unseres Aufenthalts im Tsitsikamma Nationalpark konnten wir es uns nicht entgehen lassen, ein Stück des berühmten Otter Trails zu erkunden. Dieser Wanderweg, der als einer der schönsten in Südafrika gilt, führt entlang der Küste und bietet spektakuläre Ausblicke auf das Meer und die zerklüfteten Felsen.

    Wir entschieden uns, bis zum Wasserfall zu wandern, der ein beliebtes Ziel für Tageswanderer ist. Der Weg dorthin führte uns durch dichte Wälder, vorbei an beeindruckenden Felsformationen und immer wieder mit Blick auf das tosende Meer. Als wir den Wasserfall erreichten, wurden wir mit einem erfrischenden Bad belohnt. Das kühle Wasser, das in einem natürlichen Becken am Fuße des Wasserfalls mündete, war genau das Richtige nach der Wanderung. Wir ließen uns das nicht entgehen und nutzten die Gelegenheit, unter dem Wasserfall zu duschen – ein Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Nach dieser erfrischenden Pause machten wir uns auf den Rückweg und setzten unsere Reise fort, diesmal in Richtung Port Elizabeth. Auf dem Weg dorthin durchquerten wir einige der ehemaligen Homelands, Gebiete, die in der Vergangenheit als Siedlungsgebiete für schwarze Südafrikaner während der Apartheid ausgewiesen wurden. Diese Gegenden wirkten nicht besonders einladend, und aufgrund der allgemeinen Atmosphäre entschieden wir uns, die Stadt Port Elizabeth nicht zu besuchen.

    Ich hätte jede Welle fotographieren können ...
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