• Erste Feunde

    Nov 10–18, 2024 in Indonesia ⋅ ☁️ 31 °C

    Erst vorsichtig, dann doch eher unverschämt kam er zum Fenster rein und hat sich bei mir mit auf den Tisch gesetzt. Die Äpfel und Weintrauben haben ihm es angetan.
    Er hatte wohl mal einen Unfall, ein Stück von seinem Bein hat ihm gefehlt und auch sein Schwanz war etwas kürzer. Kürzer als bei seinen Freunden, die auch nicht lange auf sich warten ließen.
    War ganz nett, natürlich dürfen wir die Affen nicht füttern. Die ziehen Nullkommanichts bei uns ein.
    Nachdem kein Obst für mich über war, bin ich zur Beach-Bar runter zu einem frühen Abendessen.

    Makaken sind eine Gattung von Primaten, die in weiten Teilen Asiens verbreitet sind. Auf Lombok begegnet man vor allem den Javaneraffen (Macaca fascicularis), auch bekannt als Langschwanzmakaken. Sie sind leicht an ihrem graubraunen Fell, den neugierigen Augen und – wie der Name schon sagt – ihrem langen Schwanz zu erkennen.

    Die Makaken von Lombok leben oft in Wäldern, doch sie sind auch in der Nähe von Tempeln, Wasserfällen oder touristischen Orten zu finden, wo sie auf Nahrung hoffen. Besonders in Gegenden wie dem Pusuk Monkey Forest oder entlang der Straßen, die zu den Wasserfällen Sendang Gile und Tiu Kelep führen, sind sie kaum zu übersehen.

    Maken sind unglaublich intelligent und anpassungsfähig. Sie haben gelernt, dass Menschen oft Futter mitbringen, und zögern nicht, sich ein paar Snacks zu sichern – manchmal auch unaufgefordert. Es ist faszinierend zu beobachten, wie geschickt sie Essen öffnen oder kleine Gegenstände wie Brillen oder Hüte stibitzen. Gleichzeitig sollte man jedoch vorsichtig sein: Makaken sind Wildtiere, und ihre Zähne sind nicht nur zum Lächeln da.
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