• Fossá

    February 27 in Faroe Islands ⋅ 🌬 1 °C

    Kein neuer Stopp geplant – aber auf dem Heimweg musste ich einfach noch anhalten. Direkt an der Straße tauchte plötzlich der größte Wasserfall der Färöer auf: der beeindruckende Fossá. Man fährt quasi daran vorbei, sieht das Wasser in mehreren Kaskaden den Berg hinunterstürzen und denkt sich: Das kann doch nicht wahr sein, wie nah das alles hier ist.

    Natürlich konnte ich es nicht lassen. Obwohl es eigentlich viel zu windig war, habe ich mich tatsächlich noch getraut, die Drohne steigen zu lassen. Auf den Färöern weiß man ja: Wind ist immer – die Frage ist nur, wie viel. Kurz gewartet, Wind beobachtet, gestartet. Ging erstaunlich problemlos hoch. Und noch viel wichtiger: sie kam auch wieder sauber runter. Oben dieser Blick – das Wasser schießt über mehrere Stufen Richtung Meer, grüne Hänge, Wolkenfetzen, alles in Bewegung. Genau diese Dramatik macht die Inseln aus. Das Wetter sieht auf dem Handy immer katastrophal aus – und zehn Minuten später ist es magisch.

    Fossá ist mit rund 140 Metern Fallhöhe der höchste Wasserfall der Färöer. Er liegt auf Streymoy, zwischen Haldórsvík und Tjørnuvík, und ist einer der wenigen großen Wasserfälle, die man direkt von der Straße aus erreicht. Kein langer Hike, kein großes Spektakel – einfach Natur pur.

    Danach noch gut eine Stunde Fahrt zurück nach Tórshavn. Die Straßen schlängeln sich durch Täler, vorbei an Fjorden, immer wieder Regenbänder, dann wieder Licht. Diese Mischung macht es hier so besonders. Man fährt, hält an, staunt, fährt weiter.

    Schöner Ausflug. Wirklich toll.
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