• San Fransisco

    25. april, Forenede Stater ⋅ ☁️ 13 °C

    Am Morgen sind wir nochmal los, um uns San Francisco anzuschauen. Die Stadt hat rund 870.000 Einwohner, verteilt auf viele sehr unterschiedliche Viertel, die sich alle ein bisschen wie eigene kleine Städte anfühlen. Direkt vom Hotel aus zu Fuß, typisch San Francisco erst mal rauf und runter – über 40 Hügel, merkt man sofort.

    Gestartet haben wir mit einem italienischen Frühstück im Caffé Capriccio. Kleiner Laden an der Ecke, von außen eher unscheinbar, innen dann deutlich mehr los. Guter Kaffee, solides Frühstück, genau richtig für den Start.

    Die Stadt war noch ruhig, ein bisschen kühl und grau – typisch hier durch den Pazifiknebel. Selbst im Frühling kommt man selten über 20 Grad.

    Dann weiter Richtung Pier 39. Unterwegs haben wir noch bei der Drehscheibe der Cable Cars gestanden und zugeschaut, wie die Wagen von Hand gedreht werden. Die San Francisco Cable Cars fahren seit 1873 und werden über ein Kabel unter der Straße gezogen – merkt man sofort beim Anfahren.

    Am Pier dann das volle Programm: die Seelöwen auf den Holzplattformen, laut, faul und ständig in Bewegung. Seit dem Erdbeben 1989 haben sie sich hier angesiedelt. Die Jungs haben ihren Spaß gehabt und einfach zugeschaut. Von dort auch der Blick rüber zur Alcatraz Island, gar nicht so weit weg, aber durch die Strömung schwer erreichbar.

    Dann langsam zurück, unterwegs noch die Seilbahn genommen – gehört einfach dazu. Hoch, runter, enge Kurven. Rüber Richtung Chinatown San Francisco, das älteste Chinatown Nordamerikas, dicht, laut, ganz andere Welt.

    Zurück zum Hotel, Auto geholt und weiter Richtung Flughafen. San Francisco zum Abschluss nochmal so, wie man es erwartet: ein bisschen kühl, ein bisschen chaotisch, aber mit vielen kleinen Details, die hängen bleiben.
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