Michael Wilms

Joined September 2019
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  • Day20

    Von Whenuapai zu den Koutu Boulders 1/2

    November 6 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Etwas später als gedacht ging es heute Richtung Cape Reinga. Wie weit wir kommen würden, wussten wir vorher nicht. Erstmal mussten wir aus der Stadt rauskommen. Danach ging es weiter an der Westküste entlang Richtung Norden. Wir machten Halt am Waipoua Kauri Forest, wo wir den größten (Tāne Mahuta -
    Der Herr des Waldes) und den zweitgrößten (Te Matua Ngahere - Vater des Waldes) Kauri Baum von Neuseeland besuchten. Leider sind momentan nahezu alle Wanderwege zu Kauribäumen bzw. durch Kauri Wälder gesperrt, weil die Bäume an einem Pilz erkrankt sind, wodurch sie zum Teil sogar sterben. Da die Bäume die ältesten (1500 - 2000 Jahre alt) von Neuseeland sind, will die Naturschutzbehörde diese natürlich bewahren und schützen. Deshalb gibt es neuerdings sogar Desinfektionsstationen vor dem Betreten der Wälder, sodass jeder seine Schuhe und eventuelles Equipment säubern kann. Außerdem darf man die angelegten Wege nicht mehr verlassen, dass das oberflächlich liegende Wurzelwerk nicht beschädigt wird. Bei Michelles letztem Besuch (vor 11 Jahren) gab es das so noch nicht und man durfte die Baum sogar berühren und umarmen. Schön, dass sie nun besser geschützt werden. Danach ging es weiter zu den Boulders im Norden (kleinere Geschwister der Moeraki Boulders auf der Südinsel) in Koutu. Mittlerweile war es auch schon fast Zeit für den Sonnenuntergang, sodass wir uns im nahegelegenen Campsite (ein großes Rasengrundstück mit nem "stinky" Plumpsklo) und wunderschöner Aussicht für unsere 1. Nacht im neuen Camper niederließen.
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  • Day19

    Ankunft in Auckland und Treffen mit Miri

    November 5 in New Zealand ⋅ ☁️ 14 °C

    Vergangene Nacht kamen wir mit etwas Verspätung in Auckland, Neuseeland an. Gegen 2 Uhr morgens waren wir dannendlich unserem Airport Kiwi Hotel und legten uns noch für ein paar Stunden hin. Eigentlich wollten wir am Morgen um 10 Uhr unseren Camper-Van übernehmen, doch das gestaltete sich etwas schwierig. Nachdem wir auf Nachfrage erfuhren, dass die Vorbereitung 3,5 weitere Stunden dauern würde, schlugen wir raus, für die Zeit einen anderen Mietwagen zu bekommen. So konnten wir immerhin schon ein paar Besorgungen machen. Auch die Übernahme dauerte einige Zeit. Nachdem wir endlich unsere Einkäufe erledigt hatten, besuchten wir Miri, eine Freundin von Micha aus Studienzeiten, die mit ihrem Partner Dion in einem Vorort bei West-Auckland in einem Haus mit wunderbarer Lage direkt am Meer wohnt. Leider war Dion nicht daheim, dafür der zweite Mann des Hauses, der wunderbare und super fluffige Kater Murphy, den wir sofort in unser Herz schlossen. Wir hatten einen tollen Abend mit gegrilltem Lamm, Süßkartoffeln und Salat aus Miris Garten. Miri gab uns einige Tipps für den weiteren Trip und nach einer erholsamen Nacht im Gästezimmer konnten wir in Ruhe frühstücken, unseren Camper-Van startklar machen und nach Northland Richtung Cape Reinga starten, dem nördlichsten Punkt Neuseelands.Read more

  • Day18

    Weiterreise nach Neuseeland

    November 4 in Australia ⋅ 🌧 11 °C

    Aktuell sind wir in Melbourne am Flughafen als Zwischenstopp von Cairns nach Auckland.
    Nun verabschieden wir uns erst einmal von Australien. Es waren ganz tolle zwei Wochen hier. Nun freuen wir uns auf unseren Roadtrip durch Neuseeland.

    Durch den Ereignisreichtum und fehlendes Netz in der vergangenen Woche sind wir noch nicht aktuell mit unseren Einträgen. Das werden wir in den kommenden Tagen nachholen. Gleichzeitig machen wir auch aktuelle Einträge, wie diesen hier. Die Nachträge sortieren sich vom Datum passend ein.Read more

  • Day10

    Vom Dschungelcamp zum Chilli Beach

    October 27 in Australia ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute heißt es Abschied nehmen vom Übernachtungsplatz im Dschungel mit all unseren süßen Mitbewohnern und auf geht's zum Campsite Chilli Beach. Auf dem Weg dorthin haben wir zuerst einen Abstecher in das Aboriginal Dorf Lockhart River Community unternommen. Allerdings hatte leider alles geschlossen. Es hätte uns sehr interessiert in das dortige Art Centre (Kunstzentrum) zu gehen und uns Aboriginal Kunst anzusehen. Am Dorfrand sahen wir außerdem einen Busch-Brand, was leider häufiger vorkommt. Denn auf der Cape York Halbinsel ist gerade Ende der Trockenzeit, und es passiert öfter, dass Brände wie aus dem Nichts entstehen, weil alles einfach so ausgetrocknet ist.
    Danach ging es weiter nach Portland Roads, einem abgelegenen, kleinen Dörfchen am Meer mit kaum mehr als 5 Häusern, aber dafür einem Mini-Restaurant mit frischen Meeresfrüchten und einer noblen Übernachtungsmöglichkeit. Besonders beeindruckend war der Zugang zum Meer mit feinem Sandstrand und vielen Mangroven. Es war so paradiesisch und idyllisch. Ein Einheimischer warnte uns dann am Strand nochmals vor Krokodilen und da es kurz vor der Dämmerung war, auch berechtigterweise.
    Wir fuhren dann zum nächsten Campingplatz, dem Chilli Beach, der seinem Namen alle Ehre macht. Als wir ankamen, war es tatsächlich super windig und auch etwas frisch. Wir trafen dort auf Michael, einen Deutschen aus Wuppertal, der schon oft Australien bereiste und nun einen 8 Wochentrip auf der Cape York Halbinseln unternimmt. Mittlerweile sind wir Profis im Zeltaufbauen und somit ging das Ankommen und Einrichten recht flott. Zur Belohnung gab es eine gute Unterhaltung und Bier mit und von Michael. Es war ein sehr schöner und "chilliger" Abend 😊
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  • Day9

    Ein erlebnisreicher Abend im Regenwald 1

    October 26 in Australia ⋅ 🌙 25 °C

    Abends kochten wir und aßen unter dem Mangobaum. An diesem Abend erwachte noch viel mehr Leben in und um "unserem" Mangobaum. Geckos und Frösche entdeckte ich darunter. Zwei Kuskus futterten Mangos und schmatzend dabei richtig. Direkt neben uns ließen sie ihre angenagten Mangokerne fallen. Eine Fruit bat (Flughund) flog auch in den Mangobaum, würde aber lautstark von einem Kuskus vertrieben.
    Sogar eine Brown Tree Snake (braune Kletternatter) war direkt über unseren Köpfen im Mangobaum am klettern.
    Auch die Melomy-Maus entdeckten wir nach einem abendlichen Toilettenbesuch an unserem Geschirr, auf der Suche,von wieder irgendwo Reste sind.
    Gegen halb 10 ging Michelle hoch ins Dachzelt, während ich mich mit Stirnlampe auf die Suche nach Tieren machte. Mein eigentliches Ziel, warum wir soweit abseits in diesen abgelegenem Nationalpark gefahren waren, war der Grüne Baumpython. Dieser kommt auf Neuguinea vor, sowie auf der Cape York Halbinsel nur in zwei kleinen Nationalparks, wovon der Kutini Payamu (Iron Range) noch der zugänglichere ist. Am frühen Abend hatte ich bei einem Spaziergang, den ich alleine unternahm, zwei Aussies kennengelernt, die auf der Suche nach Vögeln waren (Birder). Einer von ihnen, Doug, ist jedoch auch reptilienbegeistert. Er war bereits viele Male auf der Cape York Halbinsel und hat noch nie einen Grünen Baumpython gefunden, obwohl er gezielt danach gesucht hat. Das ließ mich nicht gerade hoffen, doch obwohl ich von Anfang an wusste, dass die Chancen nicht besonders hoch stehen würden, wollte ich es zumindest versuchen.
    Also zog ich gegen halb 10 mit meiner Stirnlampe im stockdunkeln los und lief den Fahrweg entlang, während ich abwechselnd links und rechts in den Regenwald leuchtete. Und tatsächlich nach nicht einmal einer halben Stunde und einigen Krötenfunden, entdeckte ich in Graz klassischer Höhe und Haltung einen Grünen Baumpython. Er ging in nicht einmal Kniehöhe über einem Ast auf der Lauer nach Beute auf dem Boden, um runter zu schnappen. Ich schoss einige Fotos und beschloss dann, Michelle zu holen. Da Baumpythons oft die halbe Nacht an der gleichen Stelle hängen, war ich sicher, ihn ihr zeigen zu können und das klappte auch.
    Wir waren beide beeindruckt vom kräftigen Grün und der Schönheit dieses Tieres. Im Schein der Recht hellen Stirnlampe und mit Blitz gelangen mit ein paar Fotos, mit denen ich zufrieden bin. Ich war überglücklich, da dies sicher zu meinen tollsten Schlangenfunden zählt. ☺️
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  • Day9

    Ein Tag im Regenwald

    October 26 in Australia ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute machten wir tagsüber eine Wanderung durch den Regenwald. Eigentlich wollten wir einen angelegten Weg gehen, doch dieser war gesperrt, da er durch Sturm-und Überschwemmungen beschädigt war. Gleich zu Beginn versperrte uns ein Creek den Weg. So wanderten wir insgesamt fast 9 km an der Fahrpiste entlang. Doch auch so ließ sich der Regenwald genießen. Autos kamen sowieso nicht und wir entdeckten einig interessante Regenwaldbäume und -pflanzen. Neben vielen Bush Turkeys sahen wir einen Waran, der jedoch ins Dickicht flüchtete, sodass kein Foto möglich war. Und einige wunderschöne tropische Schmetterlinge.
    Zurück in unserem Camp entdeckten wir in den Bäumen sowohl ein Nest einer interessanten Wespenart, als auch ein Nest grüner Ameisen.
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  • Day8

    Erste Nacht im Regenwald

    October 25 in Australia ⋅ ☁️ 23 °C

    Nachdem wir unser Dachzelt unter einem großen Mangobaum aufgebaut hatten und es rasend schnell dunkel geworden war, bauten wir unseren Campingkocher mit Tisch und Stühlen ebenfalls unter dem Mangobaum auf. Bereits während des Aufbaus freuten wir uns über einen Bush Turkey, der pickend auf der Suche nach Futter unser Camp kreuz und quer durchstöberte.
    Wir hatten gerade fertig gekocht und saßen beim Essen im Schein einer Lampe, die wir im Baum aufgehängt hatten, da erwachte das Leben im und um den Mangobaum.
    Ein lautes Rascheln im Geäst ließ uns gleich ein größeres Tier vermuten und auf ein Beuteltier hoffen. Im Schein der Taschenlampe entdeckten wir einen Kuskus in den unteren Ästen direkt über unserem Campingtisch. Das sind äußerst süße Beuteltiere, die in Bäumen leben.
    Ein Rascheln unter dem Baum ließ uns im Laub einen Skink entdecken, der einer Eidechse sehr ähnelt. Der Regenwald ist auch nach Anbruch der Dunkelheit von Tierstimmen erfüllt. Wir beobachteten den Couscous noch eine Weile und machten uns dann zu einem Spaziergang im Dunkeln auf.
    In der Nähe unseres Camps entdeckten wir einen weiteren Kuskus in einem Baum. Ansonsten begegneten uns einige Kröten, die meisten davon leider riesige Agakröten, welche eingeschleppt wurden und großen Schaden anrichten. Durch seine Rufe aufmerksam geworden, entdeckten wir in einem Baum im Schein der Taschenlampe einen Papuan Frogmouth, eine relative seltene Eulenart, die in Papua-Neuguinea und auf der Cape York Halbinsel vorkommt.
    Immer wieder kamen wir bei unserem nächtlichen Spaziergang in die Nähe von Creeks (Bächen), wo uns Schilder auf die Gefahr von Krokodilen hinwiesen. Da diese insbesondere nachtaktiv sind, hielten wir uns von diesen fern und waren "crocwise", wie es so schön auf den Schildern heißt.
    Als wir in unser Camp zurück kamen und den Abwasch erledigen wollten, verwirrte uns ein Geräusch, das aus dem leeren Kochtopf kam. Wir hatten den Kochlöffel noch im Topf, so dass der Stiel herausschaute und den Deckel darauf gelegt. Eindeutig bewegte sich der Löffel. Beim Anheben des Deckels entdeckten wir eine einheimische Melomy-Maus darin, die uns mit ihren schwarzen Knopfaugen anschaute. Wir "komplementierten" den Gast aus dem Topf, spülten schnell ab und legten uns nach dem ereignisreichen Tag ins Dachzelt. Unter den lauten Geräuschen des Regenwaldes schliefen wir ein.
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  • Day8

    Coen zum Kutini Payamu (Iron Range) NP

    October 25 in Australia ⋅ ☁️ 25 °C

    Nachdem wir endlich wieder auf die Straße kamen, führte uns unser Weg durch wunderschöne Landschaften und tolle Natur. Gegen Ende der Trockenzeit sind die meisten Bach- und Flussbetten ganz oder teilweise ausgetrocknet. Wieder wurden viele Landschaften durch unzählige Termitenhügel geprägt. Als wir von der Hauptpiste, die die Cape York Halbinsel versorgt, abbogen, wurde es viel einsamer und ruhiger. Nun folgten auch einige Bachdurchquerungen mit dem Auto, die uns viel Spaß machten. 😉 Allerdings sollte man auf keinen Fall aussteigen währenddessen oder sich zu nahe am Wasser aufhalten, denn Krokodile sind manchmal auch in Creeks (Bächen) zu finden. Deshalb stehen überall Croc-Warnschilder (Always be "crocwise").
    Neben einigen Wallabys begegnete uns noch ein Wildschwein, sowie eine Kragenechse, die auf der Piste vor uns saß und leider sofort ins Dickicht floh. Wildschweine sind auf der Cape York Halbinsel eingeschleppt und richten dort nicht unerhebliche Schäden an. Kurz
    Gut eine halbe Stunde vor einsetzender Dämmerung erreichten wir das Cooks Hut Camp inmitten des tropischen Regenwaldes des Kutini Payamu (Iron Range National Parks). So konnten wir uns noch gut dort einrichten. Zu unserer Freude waren wir dort alleine. Das Camp hat offiziell 6 Stellplätze. Außerdem hatten wir tatsächlich eine mit Regenwasser betriebene und vor allem saubere (!) öffentliche Toilette zur Verfügung 😀 (ja man freut sich dort oben doch sehr über die kleinen Dinge...).
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