• Mision San Antonio + nach San José Cabos

    18. december 2024, Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir fahren recht früh los, da wir uns am Fährterminal Tickets für die Überfahrt mit dem Buschen nach Matzatlan besorgen wollen. Nach der fast ausgesuchten Passagierfähre gestern, wollen wir für die Fahrzeugüberfahrt frühzeitig vorbuchen. Am trubeligen Fährhafen angekommen, fragen wir uns nach dem Schalter von TMC durch. Die Dame am Schalter erklärt uns jedoch, sie könne noch keine Überfahrten für den Januar buchen. Da müssten wir später vorbeikommen. Also dafür sind wir nun zu früh. Komische Logik, für die Passagiertickets waren wir zu spät, aber die Überfahrt mit dem Bus ist nur kurzfristig zu buchen. Na denn, wir werden es nochmal versuchen, wenn wir Silvester übersetzen. Also fahren wir weiter Richtung San Jose de los Carbos, welches etwa 180 km entfernt ist. Wir stoppen auf der Fahrt an zwei kleinen Missionsörtchen. Der erste Stopp ist in San Antonio. Die Kirche wird weihnachtlich geschmückt und auch der Zocalo, der Marktplatz. Wir schlendern die Kopfsteinpflasterstrassen entlang. Der Ort wirkt verschlafen und teilweise etwas verfallen, hat aber seinen eigene Charme. Wir kommen an einem Friseur vorbei und Thomas beschließt spontan, seine Haare schneiden zu lassen. Das ist nötig. Die ältere Dame ist sehr nett und macht sich gleich an die Arbeit. Erst mit dem Schneidemaschinchen und dann mit der Schere. Sie gibt sich Mühe und es kommt ein guter Haarschnitt heraus. Weiter geht es zum nächsten Missionsstädtchen nach Santiago. Erst parken wir auf dem Marktplatz, um dann festzustellen, dass die Kirche noch etwa einen Kilometer entfernt ist. Wir sind zu faul zu laufen und fahren mit dem Buschen dorthin. Die Kirche ist wunderschön rot und weiß, super restauriert. Die Farben sind fast wie in Naurod nur der Stil nicht. Es wird schon Abend, als wir in San Jose de Los Cabos ankommen. Vor dem Hotel, welches wir für die Kinder gebucht haben, können wir leider nicht parken. Also fahren wir auf einen nahegelegenen bewachten Parkplatz. Für die Nacht wollen sie 200 Pesos, obwohl die Bewachung nachts zwischen 23 Uhr und 9 Uhr morgens gar nicht gegeben ist. Da wir keine Alternative haben, willigen wir ein. Wir checken für die Kinder ein. Das Hotel hat eine Tiefgarage, welche leider nur 2,5 Meter hoch ist. Da psssen wir mit unseren 2,6 Meter leider nicht rein. Wir schlendern duch die wunderschön beleuchtete Altstadt und besichtigen noch die Kirche, bevor wir essen gehen. Leider sind wir in einem Touristenclub gelandet. Das Essen ist teuer aber zum Glück auch lecker. Als wir fertig sind, ist es schon dunkel und die weihnachtlichen Lichter am Marktplatz blitzen und blinken. Sogar der schön beleuchtete künstliche Weihnachtsbaum sieht super aus. Wir gönnen uns noch ein Bierchen auf einer Dachterasse mit schöner Sicht über den beleuchteten Platz und dann kommt die Nachricht von den Kindern. Sie sind gut gelandet und mit dem Uber auf dem Weg zum Hotel. Wir machen uns auf und erwarten sie am Hoteleingang. Die Freude ist groß, dass die Kinder nun zu Weihnachten bei uns sind. Wir schlendern noch durch die beleuchtete Stadt und trinken in einer Bar mit Livemusik ein Begrüßungsbierchen. Die Kinder sind jedoch müde vom Flug und wir auch, da wir uns an das frühe zu Bett gehen gewöhnt haben.Læs mere