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Panamericana Thomas Claudia

Unsere Reise durch die USA und über die Panamericana - als Auftakt fahren wir die ersten sechs Monate quer durch die USA. Von dort aus geht es dann weiter über die Panamericana ... Read more
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    🇪🇨 Tena, Ecuador

    Mindo Lindo - Vogelparadies (2)

    February 8 in Ecuador ⋅ 🌧 20 °C

    Wir genießen das Dschungelfeeling. Riesige Farnbäume, bemooste Baumriesen, überwuchert mit Bromelien und anderen Schmarotzern. Alles tropft und ist matschig. Die Insekten schwirren nur so um uns herum und die Vögel zwitschern. Das gefällt uns sehr. Ein Aussichtsturm bietet eine tolle Sicht über den Urwald. Es ist kühl und so können wir uns gut mit Kleidung gegen die Insekten schützen. Wir genießen das Alles sehr. Zu Mittag kochen wir uns ausnahmsweise selber, da wir nicht n die Stadt fahren wollen. Wir probieren uns an Kochbananen und sind begeistert von den kurz angebratenen Stücken. Das gibt es bestimmt noch öfter. So klingt der Tag mit Vogelschau aus. Einen Tukan hören wir, aber leider zeigt er sich nicht. Dann schreiben wir noch etwas für unseren Blog und gehen früh ins Bett.Read more

  • Mindo Lindo - Vogelparadies (1)

    February 8 in Ecuador ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute wollen wir den Tag im Urwald verbringen. Morgens mit einer Tasse heißen Kaffee in der Hand beginnt die Fütterung der Vögel und Agutis. Vom Futter angelockt tummeln sich super viele Kolibris, aber auch viele andere bunte Vögel des Urwalds vor der Aussichtsterrasse. Von den Maiskörnern angelockt, kommen auch einige Agutis aus dem Urwald. Diese Tiere sind übergroße Meerschweinchen mit braun rötlichem Fell. Sehr lustig zu beobachten. Dazwischen tummeln sich auch Eichhörnchen. Wir genießen die morgendliche Tierbeobachtung. Danach gibt es ein leckeres Sonntagmorgenfrühstück. Wir lassen den Tag ruhig angehen und laufen zunächst mal durch den Urwald. Hier sind schöne Spazierwege angelegt und das Wetter spielt auch mit. Der Himmel reißt sogar auf und die Sonne zeigt sich...Read more

  • Orchideen-Garten in Mindo

    February 7 in Ecuador ⋅ 🌧 20 °C

    Wir haben die Nacht ruhig beim Prasseln des Regens verbracht und auch am Morgen ist es so nebelig, dass wir noch nichtmal Sicht auf Quito haben. Schade. Wir verabschieden uns von unserem chaotischen kanadischen Campingwirt Andy und fahren nach Mindo. Es liegt im Regenwald und regnen tut es ohnehin. Auf der Fahrt lässt der Regen doch erstaunlicher Weise nach und wir fahren runter durch eine dschungelige Berglandschaft. In Mindo angekommen, besuchen wir zunächst den Orchideenpark. Er liegt auf einem privaten Gelände. Sie knöpfen uns erst mal vier Dollar pro Person ab. Wir laufen zunächst alleine durch und sind enttäuscht. Dann bietet uns die Frau des Hauses eine Führung und der Eindruck wendet sich komplett. Wir sehen so viele wundervolle große und wirkliche winzige Orchideen, wie wir es uns im Leben nicht vorgestellt hätten. Wir haben alleine beim Durchgehen fast alles übersehen. Die natürlichen Schätze der Blumen verbergen sich oft hinter großen Blättern und Ästen. Am Ende sind wir restlos begeistert und haben eine Flut von Photos gemacht. Wir laufen durch das kleine und eher hässliche Örtchen und gehen gut essen. Hier wird der Urwald an Touristen kommerzialisiert. Wir haben uns für die Nacht einen Stellplatz bei einer deutschen Ornithologin ausgesucht. Sie ist super beleumundet und von vielen Seiten empfohlen. Wir fahren etwa 12 Kilometer aus Mindo raus. Hier hat sie etwas abseits ein riesiges Areal aufgekauft und renaturiert den Urwald. Hier bekommt man von einer schön überdachten Terrasse ein Kolibri-Spektakel geboten und auch viele andere Vögel sind zu beobachten. Also sdchlafen wir inmitten des Urwalds mit den Geräuschen des Urwalds friedlich und tief.Read more

  • Quito-schönste Kolonialstadt Südamerikas

    February 6 in Ecuador ⋅ 🌧 15 °C

    Heute ist unser letzter Tag in Quito. Wir gehen in der kleinen Bäckerei an der Ecke frühstücken, da uns gestern schon die Croissants so gut geschmeckt haben. Es gibt Croissants, Ei und frisch gepressten Saft. Sehr lecker. Danach gehen wir noch etwas Geld von der Bank abheben und checken dann aus dem Hotel aus. Es war sehr schön. Heute haben wir kein großes Programm, da wir gestern und vorgestern schon alle Muss-Sehenswürdigkeiten abgelaufen haben. Wir schlendern durch die Stadt, welche uns schon bekannt vorkommt, sitzen eine Weile auf den Parkbänken der Gran Plaza und gehen an der Franziskuskirche vorbei. Gestern und vorgestern war sie geschlossen. Die Frau aus dem angrenzenden Museum hatte uns gesagt sie sei auch erst Samstag auf. Das war sehr schade, aber siehe da, die Türen der Kirche sind offen. Wir platzen mitten in einen Gottesdienst. Daher setzen wir uns in eine der hinteren Bänke und nehmen am Ende teil. Die Kirche ist die beeindruckendste von allen. Ein überwältigendes Gold und eine blaue Kuppel hinter dem Altar. Diese Kirche ist für uns die schönste von Allen. Gut dass sie noch offen hatte. So sind wir sehr froh sie gesehen zu haben und gönnen uns eine Kaffee in einem nostalgisch eingerichteten Ambiente und schönen Blick über den Franziskusplatz. Es trübt sich irgendwie ein und so besichtigen wir das alte Kolonialhaus von Augusta Urrutia. Sie war eine Frau des ausgehenden 19. Jahrhunderts, stammte aus der Oberklasse von Quito, studierte in Paris und war kurze Zeit mit einem steinreichen Mann verheiratet. Der starb früh und Augusta erbte alles. Sie hatte keine Kinder und heiratete nie wieder. Dafür verfügte sie über ein großes Vermögen, welches sie wohltätig an die armen Kinder von Quito spendete. Ein schönes Haus, aber bestimmt kein Muss. Weiter geht es zur Notenbank von Ecuador. Das Gebäude ist eindrucksvoll, obwohl Ecuador keine eigene Währung hat sondern den US Dollar. Deswegen sind wahrscheinlich auch so viele amerikanische Touristen in Ecuador. Das Gebäude gefällt uns und Goldmünzen hätten wir auch kaufen können. Dann gehen wir in ein Hähnchenrestaurant, welches wir von unserer Führerin vom ersten Tag in Quito empfohlen bekommen haben. Das Essen ist gut und wir erleben den Militäreinsatz von einem Balkon aus mit, mit dem der ecuadorianische Präsident seinen Palast verlässt. Das Aufgebot an Militär und Schusswaffen ist wirklich martialisch. Der Kerl fürchtet sein Volk wirklich. Wir genehmigen uns noch einen Kaffee auf dem Balkon gegenüber der Jesuitenkirche. Kaum sind wir draußen müssen wir vor einem sintflutartigen Gewitter flüchten. Es gibt keinen besseren Platz als die Brauerei Sinner. Wir sitzen das Gewitter bei einem gemütlichen Bier aus und rufen uns dann einen Uber, welcher uns raus zum Campingplatz fährt. Die drei Tage Quito waren ein voller Erfolg und die Stadt ist die Schönste Südamerikas bisher.Read more

  • Quito - goldene Kirchen, Kolonialpaläste

    February 5 in Ecuador ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir besuchen die Konvente mit den verschiedenen Innenhöfen. Dann gönnen wir uns ein gutes Mittagessen. Die Spezialität Encebollada, eine Fischsuppe mit viel Zwiebeln. Kann man mal essen, wird aber nicht so mein Favorit. Weiter geht es am Theater und verschiedenen Plätzen vorbei. Wir wandern die koloniale Innenstadt rauf und runter. Wir laufen durch die älteste Gasse der Stadt, die Calle de Ronda. Es ist verkehrsfrei aber ziemlich verschlafen. Im Vergleich zu gestern ist die Stadt heute belebter, aber nicht richtig voll. Wir besuchen eine Chocolateria, welche US amerikanisch überzogene Preise hat. Wir genießen das Schlendern und am Ende landen wir bei der Brauerei Sinner und probieren uns durch ihre leckeren Biere. So sind wir heute viel gelaufen und haben viel gesehen. Quito gefällt uns von Tag zu Tag mehr.Read more

  • Quito - die schönste koloniale Altstadt

    February 5 in Ecuador ⋅ ☁️ 11 °C

    Wir haben wunderbar ruhig geschlafen. Der Morgen erwartet und freundlich mit Sonne. Endlich nach all dem Regen. Wir kommen an der Bäckerei an der Ecke vorbei und genehmigen uns ein noch warmes super schmeckendes Croissant auf die Hand. Aber wir wollen ein Tigrillo zum Frühstück. Das ist eine Spezialität Ecuadors. Bananen werden gekocht und zerstampft. Darunter werden Ei, Zwiebeln und Tomate gerührt. Hört sich gut an und müssen wir probieren. Wir laufen etwas herum und finden schließlich ein Café, welches Tigrillo im Angebot hat. Es schmeckt ganz gut, nur etwas trocken. Das Ei war auch nicht eingerührt, sondern wurde separat als Rührei serviert. Dazu gab es Saft von der Baumtomate. Nicht ganz so Thomas’ Fall. Dann machen wir uns auf und besichtigen die verschiedenen goldglänzenden Kirchen der Stadt. Wir lassen keine aus. Auf die bekannte Jesuitenkirche gehen wir hoch auf das Dach und können die goldene Kuppel von Innen sehen. Auch die Aussicht über die Stadt ist super schön.Read more

  • Quito - Free Walking Tour

    February 4 in Ecuador ⋅ 🌧 16 °C

    Unsere Free Walking Tour, die wir gebucht haben, beginnt vor der Nationalkirche. Also laufen wir nochmal zurück. Immer schön hoch und runter. Wir essen noch eine frische Käsetasche beim Bäcker im Vorbeigehen. Die Tour ist eine Privattour. Wir beide sind die einzigen Teilnehmer. Unsere Führerin Maria Alexandra erwartet uns. Sie ist sehr nett und so etwa Mitte zwanzig. Ihr Englisch ist ausgezeichnet und so erzählt sie uns viel über Quito, was wir sonst so nicht in den Reiseführern gelesen hätten. Zum Beispiel, dass die Ecuadorianer sich immer über ihre Präsidenten ärgern und sie daher auch gerne im Volkszorn erschlagen oder erschießen. Traditionellerweise sind die Monate Juli, August, September die Monate für Revolutionen und Blockaden. Ein nicht so einfaches Völkchen. Wir bekommen einen Schokoladenladen mit der Verkostung der berühmten ecuadorianischen Schokolade gezeigt. Wir lernen die Grundschritte des ecuadorianischen Volkstanzes. Wir besichtigen die Galerie des ecuadorianischen Nationalmalers, welchen ich schon wieder vergessen habe. Wir bekommen viel von Land und Leuten erzählt. Wir besichtigen Kirchen und sie erzählt uns von dem tiefen Aberglauben des Volkes. Zum Schluss bekommen wir noch Tipps für Restaurants und weitere Besichtigungen. Nach 3½ Stunden Führung sind wir voller neuer Informationen und verabschieden uns herzlich. Das war wirklich eine gelungene Tour. Danach gönnen wir uns hungrig eine schönes Abendessen in dem Innenhof des Kollonadenbaus an der Gran Plaza. Müde und mit voller Begeisterung von Quito fallen wir ins Bett.Read more

  • Quito - Erste Impressionen der Altstadt

    February 4 in Ecuador ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir fahren mit dem Taxi in die Stadt und bleiben zwei Nächte dort. Das Buschen lassen wir bei Andy und wir gönnen uns zwei Nächte im Hotel. Der Taxifahrer setzt uns in der Stadt an der Nationalkirche ab. Es ist ein eindrucksvoller neogotischer Bau, welcher Notre Dame in Paris zum Vorbild hat. Wir bestaunen das Innere, die Seitenkapelle und besteigen die Türme und das Dach. Von dort hat man eine tolle Sicht über Quito und die umliegenden Berge. Zum Glück lichten sich die Wolken, so daß wir wirklich die Bergkulisse erkennen können. Wir wandern weiter durch die steilen Straßen der Stadt. Es ist ein ständiges Auf und Ab. Hier ist nichts eben. Der Hauptplatz der Stadt, die Gran Plaza, ist wunderschön. Sie ist eine kleine Parkanlage mit Palmen und einem Denkmal für die ecuadorianische Revolution in der Mitte. Gesäumt wird der Platz vom eindrucksvollen Präsidentenpalast, der Kathedrale, historischen Einkaufs-Kollonaden im ehemaligen erzbischöflichen Palast und einem modernen Bauwerk, was nicht so in den Rest passt. Aber jede Stadt hat ihre Bausünden. Wir besichtigen die Kathedrale mit der angrenzenden Sakristei, der Bibliothek und dem Kreuzgang. Wir sind begeistert und fast erschlagen von dem vollen goldenen Barock. Die Kunstwerke sind nicht besonders fein gearbeitet, dafür aber um so goldener. Unser Hotel liegt zwei Blocks hinter der Gran Plaza. Wir können ab 13 Uhr einchecken und begeben uns kurz nach eins dorthin. Leider ist das Zimmer noch nicht fertig. Wir warten etwa zwanzig Minuten auf der Terrasse im Garten. Es ist sehr grün und sehr ruhig mit einer tollen Aussicht auf den Marienberg der Stadt. Dann ist das Zimmer bezugsfertig. Wir freuen uns über ein riesiges Appartement mit zwei Schlafzimmern einen Aufenthaltsraum und einem schönen modernen Bad. Wir legen unser Gepäck ab und begeben uns zu der gebuchten Free Walking Tour, welche an der Nationalkirche beginnen soll.Read more

  • Mitad del Mundo - am Äquator

    February 3 in Ecuador ⋅ 🌧 16 °C

    Wir vesuche heute Morgen, das Wise-Problem zu lösen. Thomas führt verschiedene Chats mit Wise. Dann beschließt er den Transfer zu stornieren und das Geld wieder auf unser Konto zurückzuholen. Das geht erstaunlicherweise in Echtzeit einwandfrei. So also nochmal das Namensproblem. Der Wise Mitarbeiter versichert, es läge nicht am akademischen Titel sondern an den Umlauten. Unser Konto ind Deutschland wird mit Umlauten geführt, Wise lässt aber nur die internationale Schreibweise des ‚oe‘ und ‚ue‘ zu. Was nun? Der Mitarbeiter meint, wir sollen ein Kontodokument von unserer Bank hochladen, das den Namen und die Bankverbindung zeigt, dann würde der Name angepasst. Das Gemeinschaftskonto bedürfe darüber hinaus nochmal einer extra Zulassung. Sollen wir das machen? Wir überlegen hin und her und machen uns schon auf den Weg zur Bank im Ort. Da müssten wir das Geld bar aus dem Automaten abholen und auf das ecuadorianische Konto einzahlen. Mit so großen Barbeträgen wie für die Galapagostour wollen wir aber garnicht in Quito rumfahren. Wir müssen es also nochmal über Wise probieren. Und siehe da, diesmal klappt der Transfer. Von unserem Konto auf das Wise Konto. Kontodokument von unserer Bank hochgeladen. Dann Transfer auf das ecuadorianische Konto der Amazonas-Lodge. Innerhalb von zwei Stunden ist das Geld bei denen. Das wäre geschafft. Genauso können wir dann auch die acht Tage Yachtreise auf Galapagos bezahlen. Das war eine schwierige Geburt, aber immerhin klappt so der Geldtransfer von größeren Beträgen. Wir verabschieden uns von unserem netten Campingwirt und fahren an den Äquator. Nach etwa einer Stunde Fahrt sind wir da. Zunächst ein Globus, der nicht ganz auf der Äquatorlinie steht und dann das Museum. Hier bekommt man alles rund um den Äquator erklärt und hier misst Thomas mit dem GPS des Mobiltelefons auch 0° 0‘ 0“: Wir stehen mit einem Fuß auf der Nordhalbkugel und mit einem Fuß auf der Südhalbkugel. Es ist sehr faszinierend. Thomas überquert das erste Mal im Leben den Äquator auf dem Landweg. Ich bin vor vielen Jahren in Indonesien auch mal darüber gefahren. Ein T-Shirt davon existiert noch irgendwo in meinem Schrank zu Hause. Wir essen Mittag und beschließen noch nach Quito zu fahren. Knapp zwei Stunden später kommen wir noch im Hellen bei Andy an. Sein Campingplatz liegt hoch über Quito und bietet einen herrlichen Blick über die Stadt.Read more

  • Markt on Otavalo und Cascadas de Peguche

    February 2 in Ecuador ⋅ ☁️ 10 °C

    Wir haben ruhig geschlafen bei prasselnden Regen. Auch heute Morgen sieht es nicht besser aus. Nach einem guten Frühstück gehen wir den so bekannten Markt von Otavalo erkunden. Auf dem Ponchomarkt haben die meisten Stände noch geschlossen. Die Hälfte hat auf und verkauft so den Standard an Touristensouvenirs. Nur die Panama-Hüte haben es Thomas angetan. Noch kann er sich nicht entscheiden und wir laufen zur großen Markthalle. Hier gibt es alles. Von Gemüse, Fleisch jeder Sorte, Blumen, Schmuck, schön bestickte Blusen und billige Chinakleidung. Die Blusen haben es mir angetan und so erwerbe ich eine schön bestickte Bluse mit dazu passenden Gürtel. Auch bei der großen Obst- und Gemüseauswahl können wir uns nicht zurückhalten und machen uns bepackt auf den Rückweg. Thomas entscheidet sich doch noch, den Panama-Hut zu kaufen und dann bringen wir alles zum Buschen. Das Wetter ist etwas trockener geworden und so beschließen wir, zu dem nahegelegenen Wasserfall Cascada Peguche zu wandern. Er ist etwa 5 Kilometer entfernt und es ist ein schöner Weg am Rand von Otavalo entlang. An dem Wasserfall angekommen, gibt es am Ticketbüro nochmal einen kurzen und heftigen Regenschutt. Wir stellen uns unter und laufen dann durch den schönen Wald bis zum Wasserfall. Er ist eindrucksvoll und führt viel Wasser, was angesichts des vielen Regens kein Wunder ist. Auf der oberen Aussichtsplattform können wir die Aussicht genießen, ohne von der Gischt ganz nass zu werden. Der Wasserfall war wirklich einen Ausflug wert. Zurück nehmen wir uns ein Taxi zum Campingplatz und machen uns ein leckeres Essen aus dem frischen Gemüse. Dann ist es zu spät um in der Bank das Geld an die Lodge im Amazonas zu überweisen. Wir versuchen eine Lösung für den Geldtransfer zur Amazonas-Lodge und für den Galapagos-Ausflug mit der Yacht zu finden. Thomas stößt auf den Dienstleister Wise, welcher internationalen Zahlungsverkehr zu einer vertretbaren Preis anbietet. Also eröffnet er ein Konto und versucht zunächst die Zahlung für die Amazonas-Lodge auf den Weg zu bringen. Doch leider stimmt sein Name auf unserem Deutsche Bank Konto nicht mit seinem in Wise angelegten Namen überein und der Transfer wird abgelehnt. Es ist nicht zu klären und das Geld ist schon bei Wise. Nur zu der Amazonas-Lodge wollen diese es wegen der Namensungleichheit nicht überweisen. Was nun. Es ist schon spät und wir gehen mit einem unguten Gefühl schlafen.Read more

  • Otavalo

    February 1 in Ecuador ⋅ 🌧 16 °C

    Wir wachen auf und es regnet in Strömen. Da wir auf einer Höhe von 3100 Metern sind, ist es auch entsprechend kalt. Zum Frühstück stellt Thomas die Heizung an und wir beschließen, wieder nach Cotacachi zu fahren und dort an einer Messe teilzunehmen. Von den Bergen ist nichts zu sehen. Es ist eine einzige milchige Nebelbrühe. In Cotacachi parken wir mitten am Marktplatz und gehen in die Kirche. Stündlich findet eine Messe statt und die Kirche ist gefüllt mit hauptsächlich Indigenen. Es ist ein buntes Bild. Besonders die Frauen in ihrem bunten Sonntagskleidern sehen wunderschön aus. Wir sitzen mitten drin. So nahe kommt man den Menschen sonst nicht. Wir beten, singen und hören gemeinsam die Worte aus der Bibel. Es ist ein sehr verbindender Gottesdienst. In der Reihe vor uns sitzt eine Frau, welche uns schon nett anlächelt. Als wir aus der Kirche kommen spricht sie uns an. Sie stellt sich als Blanca vor und ihren Mann. Wir setzen uns auf eine Parkbank und erzählen uns von unseren Familien und zeigen Bilder auf dem Handy. Das Paar ist in etwa in unserem Alter. Sie haben zwei erwachsene Töchter und bereits Enkel. Ihr Sohn ist mit 22 Jahren gestorben und sie sind bis heute sehr traurig. Spontan laden sie uns zu sich nach Hause zum Mittagessen ein. Das ist wirklich gastfreundlich. So was haben wir bisher noch nicht erlebt. Wir nehmen sie in unserem Buschen mit und fahren an den Ortsrand zu ihrem kleinen Haus. Zu Hause erwartet uns ihre Tochter und der neunjährige Enkelsohn. Sie begrüßen uns freundlich und dann zeigen sie uns ihr Haus und ihren Garten. Der Garten ist ein großes Maisfeld mit vielen Bohnen dazwischen, welche sich an den Maispflazen hochranken. So erspart man sich die Bohnenstangen. Auch Hühner ziehen sie. Im großen Ganzen sind sie Eigenversorger. Es gibt eine leckere Hühnersuppe zum Mittag. Vom eigenen Huhn und dem Gemüse aus dem Garten. Eine feste Arbeit hat keiner in der Familie. Sie leben so von der Hand in den Mund. Die Tochter hat mal in der Touristeninformation und mal als Kindergärtnerin gearbeitet. Danach setzen wir uns zusammen in das Wohnzimmer und unterhalten uns noch etwas. Wir bedanken uns für die unglaubliche Gastfreundschaft und für das Mittagessen, welches sie wirklich mit uns geteilt haben, da wir nicht eingeplant waren. Wir sind tief berührt von den netten und herzlichen Menschen. Wir tauschen noch WhatsApp Nummern aus und versprechen ihr, Bilder von der Reise zu schicken. Wir nehmen ihre Tochter und den Enkel noch mit nach Otavalo und setzen sie am Hauptplatz ab. Wir selber steuern einen Campingplatz etwas oberhalb der Stadt an. Wir klingeln und keiner macht auf. Zum Glück haben wir eine WhatsApp Nummer und rufen an. In zwei Minuten steht der Besitzer vor uns. Er ist rein indigen und super freundlich. Er zeigt uns den Stellplatz auf einer ebenen Wiese. Das Gelände ist eingezäunt und hat eine tolle Sicht auf Otavalo. Thomas meint, die Wiese wäre fest genug und nicht zu sumpfig. Also stellen wir uns hin und laufen noch durch die Stadt. In einer schönen Konditorei gönnen wir uns einen Sonntagskuchen und fallen dann voller neuer Eindrücke ins Bett.Read more

  • Über Cotacachi zur Laguna Cuicochi

    January 31 in Ecuador ⋅ 🌧 12 °C

    Heute wollen wir nach Otovalo zum Tiermarkt. Nach dem Frühstück versuchen wir, uns einen Uber zu rufen. Geht nicht. Auch inDrive klappt nicht. Dann rufen wir die nette Taxifahrerin von gestern an. Sie sagt zu, in 30 Minuten bei uns zu sein. Wir setzen uns in den Biergarten und warten. Dann nach dreißig Minuten der Anruf, sie stecke in einem Stau und fahre anders herum. Wir verstehen sie kaum, so schnell redet sie. Zwei Ecuadorianer helfen uns. Sie sprechen fließend Englisch und übersetzen was die Dame so schnell in das Telefon erzählt. Wir unterhalten uns noch eine Weile mit ihnen über Gott und die Welt. Es ist sehr interessant, aber dann fahren die beiden mit ihren Fahrrädern los und wir warten weiter. Es ist schon fast 12 Uhr. Wir bestellen die gute Taxifahrerin ab und werfen unsere Pläne über den Haufen. Es ist schon zu spät für den Markt, wenn wir erst nachmittags in Otovalo ankommen. Also leert Thomas unsere Toilettenkassette, wir verabschieden uns von den Berlinern und tauschen unsere Kontakte aus. Dann fahren wir los zur Laguna Cuichocha, welche wir sowieso auf unserem Programm hatten und welche vor Otovalo liegt. Wir machen einen kurzen Stopp auf einer alten Hazienda aus dem 18. Jahrhundert, welche schön als Hotel hergerichtet ist. Wir gönnen uns eine Schokoladentorte und einen Kaffee und besichtigen das schöne Gelände. Dann fahren wir weiter. In Coichocha selber machen wir einen Stopp um mir ein Claro Paket zu kaufen. Die neuerworbene Karte hat sich nach drei Tagen verabschiedet. Wir hätten innerhalb der ersten 2 Tage ein neues Paket kaufen müssen, dann hätten wir sieben Tage mit nochmals zwei GB bekommen. Das hatten wir nicht richtig verstanden. Also noch ein Nepp. Wir stehen dann im Shop und ich finde meine Telefonnummer wieder nicht. Da mein Paket aber abgelaufen ist, kann ich auch nicht mehr anrufen. So ein Mist. Das kleine Plastik, wo die SIM Karte drinsteckte, habe ich verloren. Der Laden schließt. Wir gehen in den Nachbarladen. Da finde ich in den alten Claro SMS meine Rufnummer. Das Mädchen lädt ein neues Paket auf. 25 Tage mit zwölf GB für acht Dollar. Das ist eigentlich ziemlich günstig. Wir fahren zur Lagune, einem schönen See in einem eingesunkenen Krater. Je höher wir kommen, desto nebeliger und dann regnerischer wird es. Wir haben eine Stellplatz auf 3.284 Meter Höhe. Es ist kalt und es regnet. Wir lassen uns ein gutes indianisches Essen servieren. Zunächst eine gute Hühnersuppe, dann gegrilltes Schweinefleisch, Würstchen und Hühnchen. Dazu Pellkartoffeln, Maiskolben, Saubohnen und gepuffter Mais. Alles sehr lecker, aber kaum Ballaststoffe. Dazu gibt es eine warmen Saft. Wir wissen zwar nicht genau was es ist, aber es schmeckt gut. Am Nachbartisch sitzt ein junges Pärchen aus Quito. Der junge Man kann auch wieder Englisch und er übersetzt etwas. Nach dem Essen hört es auf zu regnen und wir wandern nochmal zur Aussichtsplattform des Kratersees, welche ein paar hundert Meter entfernt ist. Wir haben Glück. Es reißt etwas auf und so haben wir noch ein paar schöne Photos vom See. Zurück am Buschen gehen wir nochmal über das Gelände. Hier werden super viele Tiere gehalten. Hasen, Enten, Meerschweinchen, Lamas, Pferde, Kühe und sogar Dammwild. Das würde kleine Kindern gefallen. Wir schreiben noch etwas an unserem Blog und gehen nach einer Tasse heißen Tee ins Bett.Read more

  • Ibarra

    January 30 in Ecuador ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute fahren wollen wir mit dem Uber nach Ibarra fahren. Doch es kommt kein Uber. Thomas ruft über inDrive ein Taxi. Das kommt nach etwa 20 Minuten und fährt uns in die Stadt. Mitten am Hauptplatz steigen wir an der Kirche aus. Wir besichtigen die Kirche, schlendern über den Platz, probieren im Kulturzentrum super teuren Kaffee, gehen zur nächsten Kirche. Wir schlendern an Marktständen vorbei und kaufen frisches Gemüse ein. Dazu gibt es eine frisch fritierte Empanada mit Hühnchenfleisch. Sehr lecker. Noch eine Kirche, dann kaufe ich Turnschuhe, da meine neu gekauften Wanderschuhe vom Decatlon drücken. Wir schlendern noch an Markthallen vorbei, gehen nochmals Geld am Automaten abheben, weil wir zu wenig eingesteckt haben und gehen dann lecker essen. Ein vier Gänge Menü für nicht mal vier Euro inklusive Getränk. Und das Ganze noch sehr lecker in einem schönen Innenhof eines gehobenen Restaurants. Das nenne ich mal günstig. Wir gehen noch zur letzten Kirche und rufen wieder ein Taxi über inDrive. Diesmal haben wir eine Taxifahrerin. Diese ist sehr nett und wir lassen uns ihre Nummer geben, denn wir wollen morgen mit dem Taxi nach Otovalo zum Tiermarkt fahren. Dann setzen wir uns gemütlich mit einen Stück frisch gebackenen Bienenstich und einer Tasse Kaffee vor unser Wohnmobil. Da spricht uns eine Berlinerin an, welche mit ihrem Mann und einem baugleichen Fiat Ducato nun auch seit 1½ Jahren in Südamerika unterwegs ist. Wir unterhalten uns lange, bis es so kühl ist, dass wir unser Treffen in den Glaspavillion des Biergarten verlegen. Dort lernen wir noch andere Reisende kennen und verbringen einen netten Abend mit einem guten deutschen Bier dazu.Read more

  • Finca Sommerwind

    January 29 in Ecuador ⋅ ☁️ 14 °C

    Die Nacht war ruhig. Wir haben direkt oberhalb der Mariengrotte gestanden und wir haben uns sehr sicher gefühlt. Wir fahren wieder aus dem Tal und sehen unsere ersten schneebedekten Vulkanberge. Majestätisch ragen sie aus der Hochebene. Ein nur kurzer Anblick und dann verhüllen Wolken wieder die Sicht. Wir fahren durch wunderschöne Berglandschaften. Zwischendurch ruft noch meine Schwester an und macht Panik wegen der Zimmerreservierungen bei Peters Hochzeit. Dann fahren wir bis zur Finca Sommerwind und müssen feststellen das der berühmte Hans gerade selber auf Reisen ist. Da haben wir wohl wieder das gleiche Glück wie bei der Finca Bonanza. Aber dafür gibt es viele andere deutsche Mitreisende. Wir waschen erst mal eine große Ladung Wäsche. Dann gehen wir zünftig in den Biergarten und gönnen uns einen Leberkäse und ein gutes Paulaner Weißbier. Das schmeckt nach Bayern. Das Klima gleicht auch dem bayrischen Sommer. Leicht verregnet und so um die 20 Grad. Da fühlt sich der Bayer wohl. Wir machen noch einen Abendspaziergang um den See und fallen dann ins Bett.Read more

  • Santuario de Las Grutas de la Paz

    January 28 in Ecuador ⋅ 🌧 17 °C

    Wir haben wunderbar ruhig geschlafen und frühstücken gemütlich, bevor wir zum Grenzübergang fahren. Es sind nur zwölf Kilometer und so sind wir nach 20 Minuten da. Die Geldwechsler und sonstige selbsternannte Führer bedrängen uns. Dafür lassen sie uns nirgends parken. Wir fahren bis auf die Brücke an den Straßenrand hinter drei andere geparkte Autos. Zur Sicherheit bleibe ich im Buschen und Thomas meldet das TIP ab, was problemlos funktioniert. Ein Glück. Wir dachten schon, dass wir Probleme bekommen könnten wegen unserer drei Wochen Ausreise nach Deutschland. Auch die Immigration geht einfach. Nach nur 10 Minuten ist Thomas wieder da und ich gehe mich ausstempeln. Kein Mensch ist vor mir und so bekomme ich innerhalb von zwei Minuten meinen Ausreisestempel aus Kolumbien in den Pass gedrückt. Wir fahren über die Brücke nach Ecuador und parken direkt neben der Grenzpolizei. Auch hier wieder gleiches Prozedere. Wir gehen zur Immigration und bekommen den Stempel für unsere 90 Tage Einreiseerlaubnis nach Ecuador. Es sind nur zwei Leute vor uns und so geht auch das sehr zügig. Dann geht Thomas zum Zoll und bekommt seine 90 Tage TIP für unser Buschen. Das dauert etwas länger. Papiere müssen ausgefüllt werden. Die Fahrgestellnummer wird geprüft, Bilder von Außen und Innen werden gemacht. Dann sind wir drin. Das hat auch etwa 30 Minuten gedauert. Also insgesamt nichtmal eine Stunde. Das ist ein schneller Grenzübergang. Wir fahren in das Örtchen Tulcan. Hier steuern wir einen Parkplatz an und besuchen den Friedhof. Die Zypressen und Tujas auf dem Friedhof sind in Form von Figuren geschnitten. Das sieht aus wie ein riesiges Skulpturenkabinett. Wir fotografieren und da kommt eine Beerdigungsprozession rein. Hier werden die Särge nicht in die Erde gelassen wie bei uns sondern in Mauernischen reingeschoben und anschließend eingemauert. Davor gibt es dann in der Wand eine kleine Nische, welche an den Bestatteten Menschen erinnert. Meist mit Namen und Sterbedatum. Das Geburtsdatum steht nur selten dabei. Daneben gibt es kitschigen und geschmackvollen Grabschmuck. Alles nicht groß, da die Nische klein ist. Eine interessante Form seine Toten zu bestatten. Solche Beerdigungswände finden wir neben Friedhöfen auch in Kirchen. Das ist sehr interessant. Dann gehen wir ins Örtchen um uns eine Claro Sim Karte zu besorgen und wieder Online zu sein. Im ersten Shop werden nur Pakete verkauft und keine SIM Karten. Dann finden wir einen Claro Laden. Die Dame ist freundlich und schwatzt Thomas einen eSIM Vertrag auf. Diese Karte kann er überall wieder aufladen Die Esim mit den ersten 4 Wochen kostet 21 Dollar. Ich entscheide mich für die einfache Variante. Ich bekomme eine normale physische SIM Karte, welche 5 Dollar kostet und einen Dollar mit 2 GB für die ersten 7 Tage. Danach kann ich da auch das jeweilig gewünschte Paket aufladen. Ich hatte noch eine zwanzig Dollar Note einstecken und Thomas ein paar einzelne Dollarnoten. Das ist insgesamt nicht genug. Also gehen wir zur Bank und heben 400 Dollar ab. Wir rechnen und rechnen und kommen zu dem Schluss, dass das eSIM Angebot doch eher mäßig ist. Wir wollen den Vertrag rückgängig machen. Das geht aber nicht. Thomas Pass ist hinterlegt. Damit wir keinen Ärger bekommen, bezahlen wir einfach. Wir fühlen uns aber schon irgendwie gelinkt. Wir machen einen kurzen Zwischenstopp am Markt, da es anfängt aus Kübeln zu regnen. Wir kaufen etwas Obst und Gemüse und warten das gröbste ab. Dann kauft Thomas einen Schirm für mich und wir laufen zurück zum Buschen. Bei strömendem Regen fahren wir aus Tulcan und weiter zu den Grutas de la Paz. Auf dem Weg gehen wir noch lecker essen. Das Essen ist noch billiger als in Kolumbien. Wir biegen von der Panamericana ab und fahren etwa elf Kilometer zu der Pilgerstätte. Auch hier gab es eine Marienerscheinung. Sie haben eine Kapelle in einer Tropfsteinhöhle errichtet. Durch die Höhle fließt ein reißender Bergbach. Das Rauschen und die Höhle selber geben eine besondere spirituelle Atmosphäre. Wir sind fast alleine und es ist wunderschön. Nach einem kleinen Spaziergang gehen wir schlafen.Read more

  • Pasto und Laguna de la Cocha

    January 26 in Colombia ⋅ 🌧 14 °C

    Wir haben ruhig geschlafen trotz der Nähe zur Panamericana. Besser als beim lauten Autohupen im Hotel in Popayan. Wir frühstücken wie immer gemütlich und dann misst Thomas den Reifendruck. Schlechte Nachrichten. Der Reifen verliert immer noch Druck. Da müssen wir dringend was unternehmen. Das geht so nicht weiter. Thomas pumpt den Reifen wieder auf. Juan hat uns einen Kontakt in Pasto gegeben. Der soll uns helfen, eine gute Werkstatt zu finden. Die Fahrt geht durch eine gigantische Berglandschaft. Wir schlängeln uns hoch und runter. Die grünen Berge glänzen in der Sonne. Das Wetter spielt gerade mal ein paar Stunden mit und wir genießen diese wunderschöne Bergkulisse. Kurz vor Pasto zieht es sich aber zusammen. Wir geben dem Kontakt Bescheid, dass wir in 30 Minuten in Pasto sind. Er meldet sich nicht. In Pasto angekommen beschließen wir eine Goodyear Filiale anzufahren, da die neuen Reifen von Goodyear sind. Die Werkstatt hat jedoch geschlossen und es sieht aus als ob dort nichts mehr offen ist. Wir fahren nochmal die Panamericana zurück und siehe da, der nächste Goodyear Shop hat offen. Da Juans Kontakt sich nicht meldet, müssen wir es wohl selbst in die Hand nehmen. Der Mann misst den Reifendruck nach und meint, der sei doch ok. Thomas erzählt wieder, dass er über Nacht Druck verliert und jeden morgen aufgepumpt werden muss. Also montiert er den Reifen ab. Er hat eine tiefe Wanne mit Wasser durch die er den Reifen dreht. Und siehe da, es gibt ein winziges Loch an der Außenseite des Reifens und nicht auf der Lauffläche. Er markiert das Loch, montiert den Reifen wieder und schickt uns zu einem Vulcanisador, welcher den Reifen flicken muß. Er kann es leider nicht. Seine Wegbeschreibung ist so unverständlich, dass wir Juan anrufen, der sich mit dem Mann unterhält und uns dann einen Goggle Maps Punkt schickt, wo wir die Werkstatt finden. Wir fahren dorthin. Die Jungens dort sind sehr hilfsbereit und nehmen uns sofort dran. Also Reifen abmontiert, Loch nochmal in Wasserwanne geprüft, Reifen von der Felge, einen Flicken von innen gegen das Loch geklebt und etwa eine Stunde unter Hitze und Druck abwarten. Wir haben Hunger und ich gehe so die Straßen entlang da steigt mir ein köstlicher Duft von Croissants und Brot in die Nase. In einem Haus in einer offenen Garageneinfahrt ist ein Bäcker. Kein Schild, kein nichts. Der Mann sieht sehr europäisch aus und hat ganz blaue Augen. Ich spreche ihn an und es ist tatsächlich ein Franzose, welcher hier seit 20 Jahren Baguettes, Croissants und andere französische Leckereien backt. In 15 Minuten sei alles fertig. Ich gehe zu Thomas zurück und berichte von meiner Entdeckung. Zusammen gehen wir zum Franzosen und erwerben ofenfrisches Baguette und leckere Croissants. Wir unterhalten uns noch ganz nett. Ihn hat die Liebe nach Kolumbien verschlagen. Aber er findet das Leben hier sehr arbeitsreich und will eigentlich nach Frankreich zurück. Bei der Werkstatt gibt es eine Cafeteria. Wir bestellen einen Kaffee und essen unsere frischen Croissants dazu. Dann ist unser Reifen fertig und unser Auto startbereit. Das ganze hat 12 Euro gekostet und wir hoffen, dass jetzt unser Problem behoben ist. Wir verlassen Pasto und fahren hoch zur Laguna de La Cocha. Dort suchen wir uns einen Stellplatz wunderschön am See bei einem schweizerisch aufgemachten Hotel. Wir essen noch lecker Forelle zum Abendessen und fallen mit dem Froschquacken in den Schlaf.Read more

  • Patia

    January 25 in Colombia ⋅ 🌧 26 °C

    Nach der doch etwas unruhigen Nacht, genießen wir das üppige Frühstücksbuffet und unterhalten uns noch mal ausgiebig mit den Kindern. Dann besuchen wir die Messe in der nahegelegenen Kirche, in deren Klosterbereich wir heute genächtigt haben. Thomas misst den Luftdruck am Reifen und dieser hat heute Nacht wieder Luft verloren. So ein Mist. Wir fragen beim Auschecken nach, wo heute eine Werkstatt offen hat. Neben dem Einkaufszentrum gibt es eine Kette welche Reifenwechsel anbietet und offen ist. Wir fahren hin. Der Mitarbeiter prüft den Reifendruck des gerade von Thomas aufgepumpten Reifens und meint, der sei ja ganz in Ordnung. Thomas erklärt ihm, dass er über Nacht Luft verloren hat und er ihn gerade zum Fahren frisch aufgepumpt hat. Er erklärt, dass gestern der Reifen kontrolliert wurde und kein Schaden gefunden wurde. Da tippt er auf das Ventil. Er baut es aus und pustet es durch. Manchmal würde sich Staub darin festsetzen und der Reifen verliert dann Luft. Na hoffentlich war es das. Der Mitarbeiter ist total nett und verlangt noch nichtmal etwas dafür. Währenddessen war ich noch kurz im Exito einkaufen. Dann geht es weiter. Es ist Sonntag und die Straße richtig voll. Wir fahren durch schöne Berglandschaften und kriechen hinter Lastern her. Dann haben wir unseren für diese Nacht eingeplanten Stellplatz erreicht. Wir sind 2½ Stunden für 94 Kilometer gefahren. Der Stellplatz ist sehr schön. Ein Swimmingpool mit angeschlossenen Restaurant und parkartig angelegter Grünfläche. Wir machen es uns gemütlich. Da die Küche schon fast geschlossen ist und auch nicht so sauber aussieht, beschließen wir, heute selber zu kochen. Wir genießen Nudeln mit Tunfisch- und Avocadosauce und Tomatensalat. Dazu einen leckeren spanischen Rotwein und so beschließen wir den Sonntagabend.Read more

  • Popayan

    January 24 in Colombia ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir fahren also heute runter nach Popayan und lassen am Ortseingang unseren Reifen in einer Werkstatt prüfen. Es ist eine große Halle, in der Reifen aufgezogen und gewechselt werden. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich. Sie montieren den Reifen ab und versuchen mittels Wasser, welches sie aus einem nassen Lappen ausdrücken, ein Loch im Reifen zu finden. Der junge Mann tropft und tropft. Aber eine Undichtigkeit kann er nicht feststellen. Zumal der Reifen auch heute morgen frisch von Thomas aufgepumpt wurde. Also kein Fehler am Reifen zu finden. Die Felgen und das Ventil werden auch für dicht befunden. Also vielleicht ist es doch nichts. Wir fahren nach Popayan und stellen das Buschen auf einen Bezahlparkplatz. Dann streifen wir durch die schöne weiße Kolonialstadt. Nach etwa zwei Stunden haben wir alles gesehen. Die Kirchen haben leider alle um die Mittagszeit geschlossen. Nachdem wir uns entschlossen haben zu bleiben, müssen wir feststellen, dass das ausgesuchte alte Kolonialhotel leider komplett ausgebucht ist. Frustriert setzen wir uns in ein Kaffee. Da fällt uns ein großes Hotel mit großem Parkplatz ins Auge. Voller Luxus mit Pool und Spa. Es liegt in einem ehemaligen Kloster hinter der Kirche um die Ecke. Wir laufen hin, begutachten den Parkplatz, der so groß ist, dass er Reisebusse empfangen kann. Also super für uns geeignet. Wir holen das Buschen vom Parkplatz und checken ein. Ein schönes Zimmer mit Seitenlage. Alles Tiptop. Wir schlendern durch die Stadt, gehen essen und sitzen einen Schauer in einem Kaffee aus. Dann lassen wir den Abend gemütlich in der Sauna und dem türkischen Bad des Hotels ausklingen. Wir genießen den Luxus. Leider wird die Nacht lauter als gedacht. Das Fenster zur Seite liegt über einer Straße in der die ganze Nacht laut hupende Autos vorbeifahren. Ganz so ruhig wie gewohnt ist es leider nicht.Read more

  • Silvia

    January 23 in Colombia ⋅ 🌧 16 °C

    Heute wollen wir in das Indigenen-Dörfchen Silvia. Der große Markt ist leider am Dienstag, aber wir hoffen doch einige Indigene in traditionellen Trachten dort anzutreffen. Erst warten wir etwa 20 Minuten auf den Bus. Da dieser nicht kommt, beschließen wir, mit dem Buschen die 13 Kilometer nach Silvia zu fahren und es an einem bewachten Parkplatz abzustellen. Das klappt gut und wir schlendern durch die Stadt. Der Markt ist leider komplett leer. Nur eine handvoll Indigene bieten Gemüse und Obst an. Wir fotografieren und auch auf dem Hauptplatz mit der schönen Kirche, welche leider geschlossen ist. Wir laufen einen Hügel hoch wo die Betlehemskapelle steht. Diese hat auch geschlossen, aber der Blick über das Dörfchen und das Andental ist schön. Von dort laufen wir zum Dorfweiher und dann noch hoch über den Ort zu einem kleinen See. Auf dem Weg zurück ins Dorf beginnt es zu nieseln. Wir suchen uns ein gutes Restaurant und genießen eine frische Bergforelle. Wir fahren aus dem Parkplatz raus und müssen feststellen, dass unser hinterer rechter Reifen platt ist. Gut dass wir einen Kompressor dabei haben. Wir pumpen ihn wieder auf und versuchen einen Reifenreparateur zu finden. Der einzige des Ortes hat schon geschlossen. Die anderen Shops haben nur Motorradreifen im angebot. So ein Mist. Dann müssen wir wohl mit dem Reifen, welcher Luft lässt bis nach Popayan fahren. Dort gibt es Reifenwerkstätten. Leider heißt das wieder eine lange Wartezeit an der Baustelle. Hoffentlich hält das der Reifen aus. Zurück in der Finca Bonaza prüft Thomas den Reifendruck nochmals. Auf den 13 Kilometern hat er nicht an Druck verloren. Er pumpt ihn nochmal auf vier Bar auf und wir werden morgen früh sehen wie der Druck ist.Read more

  • Fahrt durch den Puracé Nationalpark

    January 22 in Colombia ⋅ 🌧 15 °C

    Wir haben beschlossen, heute die einfachere Strecke entlang des Vulcans Purace zu nehmen um die mittlere Andenkordillere zu überqueren. An das Trampolin de la Muerte trauen wir uns nicht und der nicht geteerte Weg durch den Nationalpark des Purace erscheint uns deutlich einfacher zu befahren. Wir fahren los und ich kaufe beim Bäcker in Ionos noch ein Stückchen. Dann geht es in den Nationalpark. Die Straße ist ungeteert, mit Schlaglöchern durchsetzt und sehr uneben. Wir bekommen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 13 Stunden Kilometern hin. Aber nach etwa 2,5 Stunden haben wir die 37 Kilometer unbefestigte Straße hinter uns und es geht weiter auf einer gut asphaltierten Bergstraße. Wir hatten einen Zwischenstopp an einer Thermalquelle geplant. Aber es ist noch nicht mal drei Uhr und Thomas kann ohnehin mit seiner Rückenwunde nicht ins Wasser. Daher meint er wir fahren einfach weiter zur Finca Bonaza. Das sind nur 2½ Stunden. Gesagt getan. Hinter Popayan gibt es dann aber Bauarbeiten und wir stehen fast 1,5 Stunden im Stau. Es wird spät als wir in La Bonanza ankommen. Aber zum Glück ist es noch nicht dunkel. Auf der Finca werden wir von einem jungen Kolumbianer empfangen. Er ist freundlich und erklärt uns, dass die marokkanischen Besitzer zur Zeit selber im Urlaub sind und er nach dem Rechten schaut. Wir bekommen ein Infoblatt und leider nichts zu Essen. Darauf hatten wir uns nach einen langen Fahrtag gefreut. Also kochen wir selber. Danach lädt er uns zu einem Tee ein. Es ist noch ein deutsches Paar aus Aachen da. Wir unterhalten uns nett und bekommen noch einige Tips zu den Galapagosinseln und den Rest Südamerikas. Sie sind seit anderthalb Jahren in Südamerika unterwegs und wollen auch gar nicht nach Mittel- und Nordamerika.Read more

  • Archeologischer Park San Agustín

    January 21 in Colombia ⋅ 🌧 21 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück im Garten laufen wir zum Ausgrabungsgelände. Lukas, der Husky des Campingwirts begleite uns und will partout nicht zuhause bleiben. Es ist früh genug, dass wir zu den ersten Besuchern gehören. Wir schlendern durch den Wald und bewundern kleine und große Stählen. Dann kommen wir auf den Hauptplatz in dem eindrucksvolle Gräber mit steinernen Wächterfiguren stehen. Diese präkolumbianische Kultur ist sehr alt. Sie war zwischen 2.000 vor Christi bis 1.000 nach Christi. Zwischen Null und etwa 900 n. Chr. hatte sie ihre Blütezeit. Man kennt eigentlich nur die steinernen Figurfunde und kleine Relikte der Siedlungen, welche mehrere Tausend umfasst haben. Sonst ist nicht viel bekannt. Es gibt nicht mehr Funde als in der Gegend von San Augustin. Also alles noch sehr unerforscht und mysteriös. Wir wandern vorbei an Wasserfällen bis zur letzten Ebene auf der wieder die steinernen Grabwächter stehen. Von hier hat man eine tolle Sicht in die Berge, welche leider wolkenverhangen sind. Auf dem Rückweg machen wir noch einen Stopp und gönnen uns einen Kaffee. Es ist Nachmittag als wir auf unserem Stellplatz ankommen. Wir sind hungrig und müde gelaufen. Von dem Essen gestern haben wir uns Fleisch einpacken lassen. Es war eine solche Riesenportion, dass wir es nicht aufbekommen haben. Heute machen wir uns einen leckeren Tomaten, Zwiebel, Knoblauch, Gurke und Paprika Salat. Dazu gibt es das restliche Bratenfleisch kalt und als Nachtisch eine Grenadilla. Sehr lecker und ausnahmsweise gesund. Wir laufen noch ins Örtchen und holen uns Bargeld am Automaten für die noch restlich verbleibenden Tage in Kolumbien, welche überschlagsmäßig noch acht Tage sein werden. So schnell vergeht die Zeit. Wir schwatzen uns in der Bäckerei noch super frische Croissants direkt aus dem heißen Ofen ab und die obligatorischen Maiskringel. Zurück am Stellplatz gibt es diese zusammen mit einer Tasse Kaffee. Es ist super lecker. Das Croissant ist mit Käse und Guavenmarmelade gefüllt. Sehr lecker. So geht ein schöner und eindrucksvoller Tag zu Ende.Read more

  • San Agustín

    January 20 in Colombia ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Nacht war ziemlich ruhig trotz der Nähe zur Hauptstraße. Wir frühstücken mit einem Regenbogen über dem Tal. Das sieht super aus, lässt uns aber schneller essen, da dunkle Regenwolken nahen. Wir fahren weiter nach San Augustin. In einer kleinen Stadt stoppen wir und besichtigen die eindrucksvolle Kirche. Bei einem fahrenden Händler erwerben wir Paprika und Avocado. Im Supermarkt noch ein paar leckere Tomaten und dann geht die Fahrt weiter nach San Augustin. Wir nehmen die steile, aber zum Glück gepflasterte Auffahrt zum Stellplatz. Dieser ist sehr schön und es gibt ein schönes Bad mit warmer Dusche. Da wir alleine sind, können wir auch alles alleine nutzen. Wir gehen gut Essen und laufen dann ins Örtchen. Die Kirche ist dominant und hat einen wunderschönen Altar. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen beobachten wir das Treiben auf dem Platz. Dann laufen wir zurück, da dicke schwarze Wolken aufziehen und schon Donner zu hören sind. Gerade rechtzeitig kommen wir am Buschen an und können die Dachfenster zumachen, damit es nicht reinregnet. Wir gönnen uns eine heiße Dusche und beenden gemütlich den Abend.Read more

  • Los Gigantes

    January 19 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Eine weitere Nacht im Paradies. Heute haben wir Zeit ausgiebig zu frühstücken. Unser Blick schweift über den Horizont und bleibt an einem schneebedeckten Berggipfel hängen. Schneebedeckte Berge mitten in den Tropen. Wir versuchen herauszufinden um welchen Berg es sich handelt und finden heraus dass es der höchste Berg Kolumbiens ist. Ein aktiver Vulkan mit Gletscherkappe und 5364m Höhe. Sein Name ist Nevado de Huila. Phantastisch, man sieht ihn nur selten. Und nach einer Stunde ist das Schauspiel vorbei und dichte Wolken verhängen den höchsten Vulkan der Nordhalbkugel. Da hatten wir echt Glück. So beschwingt, fahren wir zu Edwin und verabschieden uns von ihm und seiner Mutter. Wir laden ihn zu uns nach Hause und nach Spanien ein. Dann fahren wir weiter nach Neiva und kaufen in einem riesigen Supermarkt ein. So gut bestückt geht es weiter Richtung San Augustin. Am Rio Magdalena machen wir eine Stop und essen einen leckeren frittierten Flussfisch. Etwas weiter finden wir einen Stellplatz hoch über dem Stausee und den Rio Magdalena mit grandioser Sicht. Es ist eigentlich ein Selfieplatz, aber wir bleiben hier über Nacht stehen.Read more

  • Villavieja und Rio Magdalena

    January 18 in Colombia ⋅ ⛅ 32 °C

    Wir haben wunderbar ruhig geschlafen. Nur das leise Muhen einiger Kühe und der Wind über der Wüstenlandschaft. Wir sind absolut geflashed. Heute müssen wir jedoch früh aufbrechen, da wir um acht Uhr in die Messe nach Villavieja wollen. Nach etwa 45 Minuten Fahrt sind wir da. Die Messe ist wie immer in Kolumbien gut besucht und der Pfarrer gut zu verstehen. Nach der Messe rufen wir Philipp an und gratulieren ihm zum Geburtstag. Das ist das eigentlich schlechte auf Reisen. Man verpasst diese Familienzusammenkünfte und vor allem die Kinder. Dann suchen wir ein Geschäft mit frischen Gemüse. Aber da fängt uns Edwin ab. Er ist mit dem Motorrad unterwegs und sucht uns. Wir waren nach der Messe zum Frühstück verabredet. Also parken wir unser Buschen vor seinem Haus und bekommen ein gutes Frühstück serviert. Eier mit Tomate, frittierte Bananen, Brot, Käse, Marmelade und Grenadillas, mein Lieblingsobst. Dann machen wir eine kleine Pause, da Edwin noch seinen Pool reinigen muss. Nachdem wir mit den Eltern telefoniert haben, laufen wir durch das Örtchen. Wir besichtigen die alte Kolonialkirche und laufen runter zum Rio Magdalena. Eine Fähre fährt bis auf eine Insel und dann rüber nach Aipe. Wir nehmen die Fähre und laufen etwas über die Insel. Da ruft Edwin an, wo wir seien. Wir fahren wieder zurück und machen dann zusammen mit Ihm, der Führerin und ein paar anderen Gästen eine einstündige Bootsfahrt über den Rio Magdalena. Wir sehen ein Krokodil, Schildkröten, Leguane, Flussadler und viele andere Vögel. Das Highlight ist der Sprung in den Fluß und das floaten abwärts in Schwimmwesten. Wir haben keine Lust in die braune Brühe zu springen. Angelika hat sich darin letztes Jahr eine veritablen Durchfall geholt. Darauf haben wir auch keine Lust. Also bleiben wir auf dem Boot. Edwin genießt es jedoch sichtlich. Nach der Bootsfahrt gibt es noch ein leckeres Spanferkelessen. Wir duschen bei Edwin und machen uns dann wieder zu unserem Traumplatz in der Wüste auf. Edwin hat Gäste und so hat unser Buschen keinen Platz in seiner Einfahrt. Wir sind nicht böse, denn eine weiter Nacht in der Wüste ist ein Traum….. Ruhe, Einsamkeit, der weite Sternenhimmel ….Read more

  • Tatacoa-Wüste / Sendero Xilopalo

    January 17 in Colombia ⋅ ☁️ 30 °C

    Wir haben phantastisch ruhig geschlafen mit einer schönen Brise. Nach einem gemütlichen Frühstück vor der Kulisse der roten Wüstenformationen, fahren wir weiter zur grauen Wüste. Diese schließt sich übergangslos an die rote Wüste an. Der Unterschied ist die graue Farbe der Felsformationen. Hier erinnern sie an die amerikanischen Bitsi Badlands. Wir fahren bis an das Ende der Straße und machen eine Wanderung runter in einen Canyon, welcher teilweise ein richtig schmaler Slotcanyon ist. Teilweise ist es noch schlammig von dem Regen von vor zwei Tagen. Dann verlassen wir den Canyon und laufen über eine Hochebene mit weiten B4lick durch das karstige Tal mit den Felsformationen. Zwischendurch gibt es riesige Kakteen. Es ist phantastisch und einsam. Wir genießen das Wüstenfeeling. Dann geht es wieder runter in das ausgetrocknete Flußbett. Teilweise ist es noch so matschig, dass wir uns an den Felswänden entlangschlängeln. Wegen des Wassers gibt es auch Ziegen und Kühe im Flußbett. Wieder oben angekommen ist es die Mittagshitze so auf ihren Höhepunkt. Wir setzen uns in den Schatten einer Restaurant Veranda und genießen ein kühles Bier. Danach bestellen wir noch Essen und beschließen, uns ein schönes Plätzchen für die Nacht zu suchen. Wir werden nach wenigen hundert Metern fündig. Der Platz ist ideal. Direkt am Sträßchen, schön flach und mit super Blick über die weite Ebene. Wir genießen den Sonnenuntergang und hinterher das wunderschön wolkenfreie Himmelszelt. Der Platz ist einzigartig und wir verlieren uns Herz daran. Das ist unsere Nummer eins hier in Kolumbien.Read more