• Endlich wieder in unserem Buschen!

    November 5 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute ist es soweit. Wir Frühstücken und fahren dann mit dem Uber zum Büro der Agentin. Dies liegt etwas ausserhalb Richtung Hafen. Der Fahrer quält sich durch den chaotischen Stau der Vorstadt. Wir fahren da ganz bestimmt nicht wieder rein. Am Büro angekommen, sind die Schweizer schon da und fertig. Wir bezahlen noch und dann wird das gesamte Gepäck in ein Auto verfrachtet und wir auch reingestopft. Kurz vor dem Hafen hält der Fahrer und lädt das Gepäck aus. Patricia und ich bleiben hier und warten auf die Männer, welche die Wohnmobile aus den Hafen holen. Thomas hat sich extra in ein langärmeliges Hemd, lange Hosen und geschlossene Schuhe gezwängt. Und das bei der Hitze. Das ist aber Vorschrift und so ziehen die sie los, ein Helm gehört auch noch dazu. Nach gut 2,5 Stunden stehen die beiden Wohnmobile wohlbehalten auf der Tankstelle. Was ein Glück. Nichts ist zerstört und auf den ersten Blick auch nichts geklaut. Wir sind glücklich und froh, dass alles so gut geklappt hat. Wir wollten eigentlich zu einem Campingplatz eines Engländers fahren, welcher Gas organisiert und auch einen Ersteinkauf. Aber ein anderer Schweizer, welcher sein Wohnmobil Richtung Norden verschiffen möchte, rät uns davon ab. Es sei alles durch den Regen matschig und der Engländer sei super unverschämt. Die Schweizer wollen unbedingt an den Strand. Wir wollen eigentlich zunächst einmal Einkäufe machen, alles durchschauen und Gas auftanken. Also beschließen wir, zunächst mal doch den englischen Campingplatz anzufahren um uns selber zu überzeugen. Wir verabschieden uns und fahren Richtung Landesinnere. Es stellt sich heraus, dass der Campingplatz des Engländers geschlossen ist. Also fahren wir direkt sieben Kilometer weiter nach Turbaco. In dem Örtchen gibt es auch einen Campingplatz, welcher von einem kolumbianischen Ehepaar betrieben wird. Im Ort angekommen fängt es heftig an zu regnen. Wir parken vor einem Supermarkt und gehen erst mal einkaufen. So die wichtigsten Grundnahrungsmittel. Weil es dann immer noch nicht aufgehört hat zu regnen, essen wir am Supermarkt. Die angeschlossene Cafeteria bietet ein gutes und günstiges Essen an. Nach dem Essen hat es aufgehört zu regnen und wir packen die Lebensmittel ein. Am Campingplatz angekommen, werden wir super freundlich und herzlich von Alvaro und seiner Frau Gloria begrüßt. Sie erklären uns alles und wir sind froh hier gelandet zu sein. Wir räumen das Buschen auf und finden fast alles wieder. Nur die Thermoskanne von Thomas, mein orthopädisches Sitzkissen und ein paar Kugelschreiber fehlen. Was ein Glück. Alvaro bringt uns einen Begrüßungskaffee raus und wir unterhalten uns noch ganz nett. Dann fallen wir müde in unser eigenes Bett. Endlich, wir sind so froh.Read more