Joined March 2022
  • Day69

    Koh Lipe

    February 7 in Thailand

    Die Fahrt von Langkawi nach Koh Lipe dauerte nur ca. 1.5 Stunden und die Einreise verlief problemlos. Natürlich ohne Fiebermessen 😉
    Janis war auch recht schnell wieder genesen. Nur hat es anschliessend leider Samira erwischt. Sie kämpfte 3 Tage mit recht hohem Fieber und war komplett ausser Gefecht. Zu allem Übel stürzte sie noch eine Treppe hinunter. Das gab eine dicke Lippe und die Zähne schmerzen auch eine Woche später noch. Der ganz normale Familien-Wahnsinn halt 😉

    Ansonsten sind die Tage auf Koh Lipe schnell erzählt. Wir badeten an wunderschönen Stränden im türkisfarbenem Meer. Machten einen schönen Schnorchelausflug und fuhren mit einem Longtailboot auf eine andere Insel. Und stellten um 02.20 Uhr den Wecker um den FCSG-Sieg nicht zu verpassen 🤦‍♂️

    Oft haben wir gelesen, dass Koh Lipe früher paradiesisch war und eine Reise heute nicht mehr Wert sei. Die Insel sei völlig überlaufen und zugebaut.
    Wir wissen nicht, wie es früher ausgeschaut hat. Zweifellos hat es viele Touristen. Und rund um die Walking-Street reiht sich Restaurant an Bar an Hotel an Massagesalon, etc. Die Strände sind aber nach wie vor ein wahres Paradies. Feiner, weisser Sand und glasklares, türkis schimmerndes Wasser. Wir sind jedenfalls froh, diesen schönen Flecken auf der Erde besucht zu haben.

    Weil wir mit gesunden Kindern weiterreisen wollten, sind wir acht Tage auf Koh Lipe geblieben. Nun geht die Reise weiter nordwärts. Samira und Janis wünschen den nächsten Stopp auf Koh Mook einzulegen.
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    dass du di nomol zum Coiffeur trausch uf eurer Reis 😂 [Marion]

     
  • Day61

    Langkawi

    January 30 in Malaysia ⋅ ☁️ 26 °C

    Mit dem Bus und der Fähre dauert die Fahrt von Penang nach Langkawi nicht sehr lange.

    Die vier Tage auf der Insel standen hauptsächlich im Zeichen von Baden und Erholen. Zwei Tage düsten wir mit einem Roller umher, besuchten Wasserfälle, schöne Strände, einen kleinen Wasserpark und schwebten mit einer Seilbahn hoch über den tropischen Wäldern. Oben teilten wir die fantastische Aussicht mit vielen anderen Touristen. Spass gemacht hats trotzdem.

    Zwei kleine Wehrmutstropfen gibt's aber doch noch. Seit gestern hat Janis leider etwas Fieber. Und dann war noch dieses Fussballspiel in Zürich. Ich weiss gar nicht, was mehr ärgert. Das Spiel oder das fast nicht funktionierende WLAN im Hotel...
    Jedenfalls gab es eine kurze Nacht. Nur 4.5 Stunden nach Abpfiff klingelte der Wecker. Unsere Reise geht weiter zur thailändischen Insel Koh Lipe. Unter der Voraussetzung, dass für die Einreise an der Grenze keine Temperaturen gemessen werden.. 🤒
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    Isch zum guete Glück alles guet gange 🤍 - gnüssets in Koh Lipe [Miri]

     
  • Day56

    Penang

    January 25 in Malaysia ⋅ ☁️ 29 °C

    Happy Chinese New Year 🎆🎉
    Am 22. Januar hat auch bei den Chinesen das neue Jahr begonnen. Und weil auf der Insel Penang viele Chinesen zu Hause sind, wurde (und wird noch immer) das Fest gebührend gefeiert. Mit Drachenumzügen, viel Feuerwerk und noch mehr Böllern wurde das Jahr des Hasens eingeläutet. Es war lustig und spannend diesen traditionellen Bräuchen zuzusehen.

    Weniger lustig war die vorangehende, kurvige Fahrt von Tanah Rata nach Penang. Jedenfalls nicht für die empfindliche Samira 🤮🙊

    Wir waren für vier Nächte in Georgetown einquartiert. Die Stadt begeistert unter anderem wegen zahlreichen, schönen Wandmalereien. Aber auch dem Miteinander zahlreicher Kulturen. Kirchen befinden sich direkt neben Tempeln oder Moscheen. Auch kulinarisch macht sich das bemerkbar. In den einzelnen Quartieren oder einem Food Court kann man sich quer durch Asien schlemmen.

    An einem Tag wollten wir den Penang Hill hoch. Muss eine gute Idee gewesen sein. Weil halb Malaysia hatte die selbe. Wir verzichteten auf über zweistündiges Anstehen. Wegen der Menschenmassen kam auch ein Fussmarsch auf den Berg nicht in Frage. So hatten wir halt einen ganz gemütlichen Tag im Park, auf dem Spielplatz und in einem "Magic-Museum".

    Tags darauf durchquerten wir in einer zweistündigen, schweisstreibenden Wanderung einen Teil des Nationalparks. Auf dem Weg durch den Dschungel kamen wir vielen Affen und sogar an einer Waldschildkröte vorbei. Das Ziel der Wanderung war der schöne Turtle-Beach. Weil angeblich immer wieder Würfelquallen auftauchen, war das Baden leider verboten. Gemäss Wikipedia gehört das Gift dieser Qualle zu den toxischsten im Tierreich und eine Berührung endet für Kinder meist tödlich. Schweren Herzens verzichteten wir auf einen Sprung ins kühle Nass. Das Herz wurde aber schnell weniger schwer, als wir vom Steg tatsächlich sehr viele Quallen herumtreiben sahen. Eine hatte bestimmt einen Essteller grossen "Kopf" und 1.5 Meter lange Tentakeln. Keine Ahnung ob es eine Würfelqualle war, auf eine Berührung verzichteten wir gerne sowieso.
    Die Tour durch den Dschungel war wunderschön, wegen den Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit aber auch sehr anstrengend.
    Leider gingen auch die Tage auf Penang sehr schnell vorbei. Auf dieser Insel könnte man getrost noch ein paar Tage anhängen. Auf uns wartet aber mit Langkawi bereits das letzte Ziel in Malaysia. Wir freuen uns auf ein paar Tage am Strand.
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    Ganz allei, und d'Eltere sind wieder nur am fötele 😅

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    Filmriif, Familie Bruderer 👍

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    Jasmin, immer schön locker bliibe, wie Din Ma 🤪

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    Do hett mini Petra au sehr vil Freud am turtle gha 🙂

     
  • Day53

    Cameron Highlands

    January 22 in Malaysia ⋅ 🌧 16 °C

    Die Fahrt von Kuala Lumpur nach Tanah Rata in den Cameron Highlands in sehr bequemen Bussen dauerte ca. 3 Stunden und 45 Minuten. Im Gegensatz zu Thailand und vor allem Vietnam sind die Strassen super intakt und die Leute halten sich vorbildlich an die Verkehrsregeln. Fast etwas langweilig das ganze 😉
    Die Fahrt ging an grossen Palmenwäldern vorbei und je näher wir den Highlands kamen, desto grüner wurde die Landschaft. Eine wirklich unglaublich schöne Fahrt.

    In Tanah Rata erkundeten wir die nahe Umgebung auf verschiedenen Wanderwegen, mitten durch dichte Wälder weit abseits des Trubels. Nur schade, waren mehrere Wege leider gesperrt. Die Absperrungen hätten zwar bezwungen werden können, Scharfschützen auf den Verbotstafeln hielten uns aber dann doch davon ab 😉
    Samira's Fuss hat der Belastungsprobe standgehalten und sie kann auch wieder Schuhe anziehen. Jetzt ist sie einfach wieder lauf-faul wie früher 🤣

    Die Cameron Highlands sind vor allem wegen ihren Teeplantagen und Erbeerfarmen bekannt. Mit einer Jeep-Tour tauchten wir in die Schönheit dieser Gegend ein. Vor allem der Ausblick bei und in den Teeplantagen war atemberaubend. Der Besuch auf dem höchsten Berg war etwas ein Reinfall. Starker Regen und dichte Wolken liessen uns nur erahnen, wie schön die Aussicht sein könnte.

    Nach drei Tagen nehmen wir wieder Abschied von diesem nassen, aber wunderschönem Hochland. Unsere Reise führt uns nach Penang. Dort sind wir gespannt, wie Chinese New Year gefeiert wird.
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    wow, diese Farben 😍

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    Wonderful!

     
  • Day49

    Kuala Lumpur

    January 18 in Malaysia ⋅ 🌧 24 °C

    Nach den langen Reisen in Vietnam fühlte sich der Flug nach Kuala Lumpur wie ein Katzensprung an. Am Flughafen war dann aber Geduld und viel Gelassenheit gefragt. Es dauerte über 2.5 Stunden bis wir die Immigration hinter und das Gepäck bei uns hatten. Isch amel schad, wenn der Weg vom Flugzeug bis zum Flughafen-Ausgang 45 Minuten länger dauert als der gesamte Flug 🤦‍♂️🤣

    In Kuala Lumpur hatten wir ein Appartment vorgebucht. Und diese Bleibe hatte es in sich. Eine riesengrosse Wohnung im 32. Stock mit Blick auf die Petronas Twin Towers 😲😍 Fast schade, sind wir nur 3 Nächte geblieben.

    Die Metropole Kuala Lumpur hat uns sehr positiv überrascht. Einfachste Läden wechseln sich mit verglasten Mega-Komplexen ab. Das Moderne lebt Hand in Hand mit dem Traditionellen. Und das Zusammenleben der verschiedensten Menschen und Religionen scheint (zumindest in unseren Augen?!) bestens zu funktionieren.

    Wir erlebten wiederum spannende und abwechslungsreiche Tage. Auf dem KL Tower hatten wir eine grandiose Aussicht auf die ganze Stadt und noch viel weiter. Wir stiegen die Treppen hoch zu den Batu Caves, einer zentralen Kultstätte der malaysischen Hindus. Mit uns unterwegs waren viele Touristen und Gläubige. Und ganz viele andere Affen 🐒 Im Park vor den Petronas Twin Towers erhielten unsere Kinder eine wohlverdiente Abkühlung. Abends zog es uns jeweils zu einer grossen Schlemmermeile mitten in der Stadt.

    Samiras Fuss geht es übrigens wieder viel besser. Sie kann ihn zwar noch nicht ganz belasten, immerhin aber wieder etwas selbst gehen. Kommt gut 👍😊

    Die Belastungsprobe folgt in den nächsten Tagen in den Cameron Highlands, wo ausgiebigere Spaziergänge geplant sind.

    P.S. Einen Teil unserer Aktivitäten machen wir übrigens aufgrund Empfehlungen und Inputs eines befreundeten Paares, welches schon länger die Welt bereist. Ihren sehr lesenswerten Reiseblog findet ihr unter: https://findpenguins.com/6sm6nca8e0fo7/trip/623…
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    Scho no es komisches Gfühl uf em Glasboden und mir luegt noch abe, gell?

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    ja, absolut 😱

     
  • Day46

    Ho-Chi-Minh-City

    January 15 in Vietnam ⋅ ⛅ 32 °C

    Vom Homestay auf An Binh brachten uns drei Roller zur Fähre. Nach der kurzen Überfahrt wurden wir auf noch zwei Roller verteilt. Anfangs Ferien dachten wir, ein solcher Transport sei unmöglich🤦‍♂️ Unterdessen hat sich das bestens bewährt. Schlussendlich ging es mit einem Minibus nach Ho-Chi-Minh. Der letzte Stopp in Vietnam ist nur noch kurz, unser 30-Tage Visum läuft leider aus.

    Wir nutzen unseren letzten Tag zum Besuch der geschichtsträchtigen Cu Chi Tunnel etwas ausserhalb der Stadt. Ein sehr interessanter aber auch sehr bedrückender Ausflug. Das über 220 km lange Tunnelsystem gewährte unzähligen Kämpfern mitsamt ihren Familien Unterschlupf während Kriegen gegen die Franzosen oder die USA. Wir erfuhren sehr viel über Vietnams (Kriegs-) Geschichte und dass Amerikaner nicht unbedingt sehr beliebt seien...

    Die Abende liessen wir an der Walking-Street ausklingen. Eine Bar reiht sich an die nächste und jede versucht mit ihrer Musik die ganz Strasse zu beschallen. Sicher nicht der richtige Ort für Kinder, am frühen Abend aber noch knapp in Ordnung. Als dann noch leicht bekleidete Mädels direkt neben Janis zu tanzen begannen, kam er aus dem Staunen nicht mehr raus. Halt ganz de Bappe 🤣

    Samira's Fuss ist leider noch nicht besser. Auch nach drei Tagen kann sie ihn weder belasten, geschweige denn selbst gehen. So kamen wir nicht um einen Arztbesuch herum. Gebrochen ist sicher nichts, was wir eigentlich auch nicht befürchteten. Ansonsten sind wir nicht viel schlauer. Ausgerüstet mit verschiedensten Medikamenten für die nächsten sieben Tage konnten wir das Spital schnell wieder verlassen. Mal schauen. Es ist halt schon uuhuere streng das Mädchen ständig zu tragen...

    So, das wars also mit unseren 30 Tagen in Vietnam. Was bleibt uns in Erinnerung? In erster Linie wunderschöne Erlebnisse und atemberaubende Landschaften. Aber auch die Erkenntnis, dass 30 Tage nicht annähernd reichen, dieses vielfältige Land zu bereisen. Gerne wären wir hie und da länger an einem Ort geblieben um noch mehr "einzutauchen". Dass das Wetter an vielen Orten nicht mitgespielt hat, ist leider einfach Pech.
    Mit (oder dank?) unseren Kindern wurden wir häufig freudig und überschwänglich willkommen geheissen. Wir hatten viele ganz tolle Begegnungen. Ansonsten erschienen uns Viatnamesen deutlich distanzierter, unfreundlicher und egoistischer als beispielsweise Thailänder oder Laoten. Mit ein Grund ist ganz sicher, dass zum Teil kein Wort Englisch gesprochen wird. Es ist schier unmöglich mit diesen Leuten zu kommunizieren, vor allem wenn dann auch noch die Lust dazu fehlt...

    Jetzt heisst es aber definitiv Abschied nehmen von Vietnam. Die Hälfte unserer Reise ist bereits vorbei. Weiter gehts in Malaysia 🇲🇾
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    Traveler

    Sieht nicht so gut aus, auf jeden Fall Samira schnelle und gute Besserung. Allne en liebe Gruess Stephan

    Traveler

    Gaaang guuueti Besserig am Müüsli! ❤️😘

     
  • Day44

    Mekong-Delta

    January 13 in Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    Auf die Tage im Mekong-Delta habe ich mich auf unserem Trip durch Vietnam fast am meisten gefreut. Dieser Fluss mit all dem Leben rundherum hat mich schon bei unserer Reise vor zehn Jahren fasziniert.
    In Kambodscha teilt sich der Mekong in zwei grosse Arme und fliesst zusammen mit vielen Nebenflüssen und Kanälen in das Südchinesische Meer.

    Den ersten Tag starteten wir regenbedingt mit einem ausgiebigen Frühstück. Die ersten Aufhellungen haben wir für eine zweistündige Bootstour durch kleine Nebenflüsse genutzt. Kaum aus dem Hafen öffnete Petrus endgültig seine Schleusen und es schiffte unaufhörlich bis in den frühen Abend hinein. Unserer Freude tat dies jedoch keinen Abbruch und wir genossen unsere Flussfahrt. Selbstredend war an den Ufern nicht ganz so viel los wie erhofft. So blieb das ausbeinen eines toten Hundes das einzige "Highlight". Zum Zmittag gönnten wir uns ein paar Kleinigkeiten aus einer Karte die wir nicht verstanden. Bis auf die kleinen, ganzen Fischen war alles auch ganz lecker.
    Für den nächsten Tag buchten wir eine frühmorgendliche Bootstour zu zwei schwimmenden Märkten.

    Waren es die Fische zum Zmittag, die Tacos im nicht ganz sauberen Restaurant zum Znacht oder der schlecht grillierte Tintenfisch am Markt? Man weiss es nicht genau. Jasmin jedenfalls verbrachte die halbe Nacht auf der Toilette und wurde von Bauchkrämpfen geplagt. So hiess es leider nur für die Kinder und mich bereits um 03.30 Uhr Tagwach, um das Pulsieren der Floating Markets zu erleben. Das erste Ziel war ein etwa 1.5 Stunden entfernter Markt, auf welchem lokale Bauern ihre Waren an den Mann oder die Frau bringen. Von Pulsieren konnte aber keine Rede sein. Vielmehr ein letztes Hecheln. Etwa zehn Marktfahrern standen fünf Touri-Boote gegenüber. Nicht zuletzt wegen stets besser ausgebautem Strassennetz verlageren sich die Märkte mehr und mehr aufs Festland. Für uns bedauerlich, für die Bauern natürlich verständlich. Interessant wars trotzdem und frische Früchte konnten natürlich auch gekauft werden. Auf dem Rückweg besuchten wir eine Obstplantage und schlemmten uns durch einen frischen Obst- und Früchteteller. Zum Schluss böötelten wir durch einen zweiten Floating Market, auf dem vor allem Grossverteiler ihre Waren feilbieten. Viel los war aber auch hier nicht. Trotzdem ist es schon sehr eindrücklich, die mit Melonen, Kokosnüssen oder Ananas vollbepackten Schiffe zu sehen. Auch wenn die Märkte eher enttäuschend waren, hat der Ausflug sehr viel Spass gemacht. Nicht zuletzt dank der Fahrt durch viele kleine Kanäle. Die Faszination des Mekongs lässt mich nicht so schnell los. Es ist beeindruckend, wie sich grosse Teile des Lebens am und im Fluss abspielen. Es fahren grosse und kleine Schiffe. Es wird geplanscht, geduscht und Wäsche gewaschen. Und es wird Müll hinterlassen. Unglaublich viel Müll. Für uns als Aussenstehende schwierig zu begreifen, wie man die eigene Lebensader derart verschmutzen kann. Dutzende Male mussten die Schiffsrotoren unserer Boote von Plastikmüll befreit werden. Und was geschah mit dem weggeschnittenen Abfall? Genau, er landete wieder im Mekong 🤦‍♂️😢

    Nach dem Ausflug war Jasmin soweit fit, sodass wir ins eine Stunde entfernte An Binh reisen konnten. Auf dieser Insel wollten wir uns während 1.5 Tagen von den strengen letzten Tagen erholen. Wir buchten zwei Übernachtungen in einem einfachsten Homestay. Das Zimmer bestand aus zwei doch eher unbequemen Betten, einem Bad unter freiem Himmel und aus Fenstern ohne Scheiben (aber immerhin zum Teil mit Vorhängen). Weit abseits vom Verkehr genossen wir die Natur und die Ruhe. Mit der Ruhe war es jedoch nach Einbruch der Dunkelheit vorbei. Unglaublich, wie laut gewisse Tiere (keine Ahnung was es war) in der Nacht sein können. Fledermäuse flatterten unaufhaltsam durch unser Zimmer, anderes Ungeziefer war weniger geschickt und prallte pausenlos in das Moskitonetz. Wir fanden Gefallen daran und hatten schlussendlich zwei ganz erholsame Nächte. Am zweiten Tag schnappten wir uns ein Fahrrad und erkundeten so die nähere Umgebung. Kindervelos oder -sitze gabs natürlich nicht, sodass unsere Kinder ganz cool auf dem Gepäckträger Platz nehmen konnten. Wir waren ja nicht zum ersten Mal so unterwegs und hatten viel Spass daran. Bis zum Kräftemessen von Samiras Ferse gegen die Fahrrad-Speiche. Die Speiche hat leider gewonnen 😢 Die Ferse sieht "etwas" lädiert aus und belasten kann sie den Fuss auch 24 Stunden später noch nicht. Eine Trekking-Tour machen wir in den nächsten Tagen ganz bestimmt nicht 😉
    Janis' Lust auf das Radfahren erlitt nur einen kurzen Dämpfer. Später am Nachmittag unternahm er zusammen mit Jasmin eine Ausfahrt zum nächstgelegenen Kaffee. Jasmin steckte sich 1 Mio. Vietnamesische Dong (ca. 40 Franken) in den Hosensack. Schwups fiel das Geld aus der Tasche, schwups hob es ein Rollerfahrer auf, schwups sprach er kein Wort Englisch, schwups machte er rechtsumkehrt, schwups waren 1 Mio. Dong weg. Just in diesem Moment setzte einmal mehr starker Regen ein. So kehrten die beiden ohne Kaffee, ohne Geld, dafür völlig durchnässt wieder zurück 🤣

    Wie gesagt, die Vorfreude aufs Mekong-Delta war riesig.
    Bekommen haben wir einen Tag starken Dauerregen, eine durch💩 Nacht von Jasmin, einen Ausflug zu enttäuschenden Floating Markets, einen kaputten Fuss von Samira. Und 1 Mio. Dong ärmer sind wir auch. Das Mekong-Delta wird uns ganz bestimmt für immer in Erinnerung bleiben 🤣
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    Ja, da hat es das Mekong-Delta toll mit euch gemeint 🙈. Aber schön konntet ihr es trotzdem etwas geniessen ✨ [Miri]

    Brrrrr 🙈 [Hans]

     
  • Day41

    Cat Tien Nationalpark

    January 10 in Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Auf dem Weg von Da Lat an das Mekong-Delta legten wir beim Cat Tien Nationalpark einen zweitägigen Zwischenstopp ein.

    Der Park ist ein wichtiges Rückzugsgebiet für viele (bedrohte) Tierarten wie Elefanten, Leoparden, Gibbons, Krokodile, Vögel, etc.
    In der Green Hope Lodge fanden wir ein schönes Bungalow direkt am Fluss und nur wenige Meter vom Parkeingang entfernt. In der Nacht schützte uns ein (Zitat Samira) Mojito-Netz vor den Mücken. Damit ist nun auch geklärt, was Jasmin im Restaurant am häufigsten bestellt 😉🍸

    Am ersten Tag erkundeten wir mit gemieteten Fahrrädern die nähere Umgebung. Gefährliche oder bedrohte Tiere kamen wir dabei leider nicht zu Gesicht. Immerhin schwebte ein Hornbill knapp über unsere Köpfe hinweg. Auch einen "Big-Tree" mit riesengrossen Wurzeln haben wir gesehen. Das war schon sehr beeindruckend und wir fühlten uns in diesem Moment winzig klein.

    Am zweiten Tag stand eine kleine Wanderung auf dem Programm. Zunächst chauffierte uns ein Jeep ca. 20 Minuten durch den Park. Ausgerüstet mit Leech-Socks (spezielle Socken gegen Blut-Egel) spazierten wir ca. 5 Km über Stock und Stein durch den Wald unserem Ziel (dem Krokodil-See) entgegen. Wir waren doch etwas überrascht, wie viele Krokodile wir dann tatsächlich zu sehen bekamen. Es ist schon sehr eindrücklich, diesen Tieren in freier Wildbahn zu begegnen.
    Am See feierte gleichzeitig eine viatnamesische Grossfamilie ein Fest. Sofort wurden wir von unzähligen Kindern belagert, die vor allem an Jasmin's Nase Freude hatten (your nose is sooo long) 👃🤣.
    Auf dem Rückweg kreuzten noch mehrere Affen-Familien unseren Weg. Ein strenger, aber rundum gelungener Tag.
    Den Nutzen der Leech-Socks sahen wir übrigens zum Schluss unserer Tour. Ein regelrechtes Festessen fand auf den Beinen anderer Wanderer statt. Wir haben nicht gewusst, welches Gemetzel diese kleinen Blutsauger hinterlassen können 😮

    Viel zu schnell gingen die beiden Tage im Nationalpark vorbei. Gerne wären wir ursprünglich einen Tag länger geblieben, unsere Lodge war aber nicht früher verfügbar. So sind wir froh, immerhin zwei Tage in dieser schönen Umgebung verbracht zu haben.
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    Traveler

    sooo e cooli familiy sinder!😍 gnüssed eues abentüür i volle züg!🥰

    Tönt jo mega cool 🤩👍🏻 [Miri]

    Traveler

    Immer wieder cooli Bilder vo Eu, danke vilmol! Bi gspannt, was ihr no alles vorhend und alles erläbed werded. 😉🙃

     
  • Day38

    Da Lat

    January 7 in Vietnam ⋅ 🌧 15 °C

    Die Fahrt von Mui Ne nach Da Lat führte uns vorbei an unberührten Landschaften, dichten Wäldern und vielen Seen. Es war die mit Abstand schönste Route auf unserer Reise bisher. Die vielen Schlaglöcher haben zusätzlich Spass gemacht 😊

    Da Lat ist noch eine relativ junge Stadt. Die ersten Häuser wurden erst vor etwas über 100 Jahren erbaut. Vom Vietnamkrieg wurde sie glücklicherweise weitgehend verschont.

    In Da Lat erwartete uns mit Nebel und Nieselregen perfektes Olma-Wetter. Auf dem Nachtmarkt ging es auch genauso geschäftig zu und her. Zum Znacht gönnten wir uns eine Art Tischgrill. Für Samira's Magen war es wohl etwas zu viel (oder doch etwas falsches?). Bekommen Kinder in der Schweiz keine Medikamente gegen Durchfall, scheint man in Vietnam weniger kompliziert zu sein. Keine Ahnung was es war, genützt hat es aber relativ schnell 😉

    Nach einem total verregnetem Stube-Sunntig mit zwei müffeligen Kindern, machten wir tags darauf einen interessanten Ausflug. Wir besichtigten eine Blumenfarm, eine Kaffeeplantage, eine Buddha-Statue, eine Seidenfabrik und einen sehr imposanten Wasserfall. Mein persönliches Highlight war die Zucht von zum Verzehr gedachten Grillen, Bambusratten, Meerschweinchen, Krokodilen und Straussen. Wobei die Haltung der Krokodilen schon etwas fragwürdig war. Frittierte Grillen schmecken übrigens deutlich besser als Seiden-Raupen 🦗😋

    Je länger wir in Da Lat waren, desto besser hat uns diese Stadt gefallen. Schade, war uns auch hier das Wetter nicht gut gesinnt. So versuchen wir nun unser Glück im Cat Tien Nationalpark.
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  • Day35

    Nha Trang & Mui Ne

    January 4 in Vietnam ⋅ 🌧 24 °C

    Für die Fahrt von Hoi An nach Nha Trang entschieden wir uns für eine Nachtfahrt mit dem Sleeper-Bus. Diese Busse sind eigentlich ganz angenehm. Jeder bekommt einen eigenen (Liege-) Platz und mit unserer Körpergrösse von ca. 1.80m geht das ganz knapp noch gut. Pünktlich um 16.00 Uhr wurden wir abgeholt. Die Kinder vertrieben sich die Zeit mit dem Hören von Kinderliedern und -geschichten. Nach einem Essensstopp fanden sie den Schlaf recht schnell. Jasmin fand ihn etwas später. Und ich fand viele Spiele auf meinem Handy 😉
    Dann die grosse Überraschung. Anstatt um 06.00 Uhr kamen wir bereits um 03.00 Uhr in Nha Trang an. Wobei, angesichts des Fahrstils war die frühe Ankunft keine so grosse Überraschung mehr. So kam es also, dass wir mit zwei völlig verwirrten, aus dem Tiefschlaf geholten Kindern fluchtartig den Bus verlassen mussten. Die Fahrer sind jeweils arg gestresst und unter Zeitdruck, was sie den Passagieren auch deutlich zu verstehen geben. Im letzten Moment haben wir es geschafft unser Gepäck zu bekommen, bevor der Bus wieder in der Dunkelheit verschwunden ist.

    Nha Trang erwartete uns am Morgen mit etwas Regen, ganz viel Wind aber sehr angenehmen Temperaturen. Leider wehte am Strand die rote Flagge. Deshalb, und dem Familienfrieden zuliebe, verzichtete ich auf einen Sprung in die hohen Wellen.
    Am Abend fand an der Strandpromenade eine grosse Silvester-Party statt. Punkt Mitternacht gab's ein grosses Feuerwerk. Oder so. In jedem Schweizer Fussballstadion gibt's Woche für Woche die besseren Shows 😉 Spass gemacht hat es trotzdem!

    Nha Trang war nur als Zwischenstopp nach Mui Ne gedacht und so ging es am nächsten Morgen bereits wieder weiter. In Mui Ne kam erstmals wieder Sommer-Feeling auf. Sonne, Strand und Meer bei etwa 30 Grad. Die zum Teil doch sehr hohen Wellen konnten aber nur einen Teil unserer Familie begeistern. Dem Wunsch von Janis mit einer schönen Welle "mitzuschwimmen", kam der tolerante Papi natürlich nach. Nach ein paar Sekunden und Purzelbäumen tauchte er dann auch wieder auf. Der Familienfrieden ist unterdessen wieder hergestellt 😉
    Mui Ne weiss ansonsten mit roten und weissen Sanddünen zu überzeugen. Ein wunderschönes Gefühl, in den grossen Sandhügeln herumzutollen. Bei den weissen Dünen musste man sich jedoch in Acht nehmen, nicht von einem Quad oder Jeep überfahren zu werden. Wirklich sehr nervig, wenn man zu Fuss unterwegs ist. Die roten Dünen sind nicht ganz so spektakulär, dafür aber auch weniger stark besucht. Und mit Müll übersäät. Unglaublich, wie viele 🐖 auf dieser Welt leben...

    Mui Ne hat uns super viel Spass gemacht. Schöner Strand, tolles Wettter, sehenswerte Umgebung. Drei Tage scheinen uns aber genug. Wir verabschieden uns schon wieder vom Sommer und fahren in das höher gelegene Da Lat.
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    ❤️❤️ [Miri]

    1/4/23Reply

    En Traum 🤩 [Miri]

    1/4/23Reply

    Wow mega läss was ihr alles erleben dürft 🤩 weiter eine gute Reise [Carmen Widemann]

    1/5/23Reply
     

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