• Atacama Wüste

    25.–28. jan., Chile ⋅ ⛅ 24 °C

    Im Norden Chiles liegt die Atacama Wüste, der trockenste Ort der Welt. Und was ist passiert? Reeegeeen! Und zwar so viel, dass einige meiner geplanten Touren abgesagt werden mussten, weil die Straßen nicht passierbar waren. Ich hab versucht das Beste daraus zu machen:
    San Pedro de Atacama ist ein kleiner Ort, süß, aber auch sehr touristisch, weil hier die meisten Touren starten.
    Las Lagunas de Baltinache sind Salzlagunen (oder eher Salzpools), in denen man sich entspannt treiben lassen kann. Wie im Toten Meer - man kann nicht untergehen. Dieser von den Fotos ist circa 18 Meter tief und das Wasser war auf Dauer ganz schön kalt 🥶 die Pools sind umgeben von dicken, scharfkantigen Salzfelsen.
    Valle de la Luna, das Mondtal, ist das absolute Must See. Hier kann man wunderbar sehen, wie über Millionen von Jahren die Faktoren Wind, Wasser, Erosion und Verdunstung eine faszinierende Wüstenlandschaft erschaffen haben. An vielen Stellen sieht man die Salzkrusten auf der Erde. Durch das Verdunsten des Wassers tief unter der Erdoberfläche werden Mineralien nach oben transportiert und lagern sich dann ab. Von einem Aussichtspunkt aus konnten wir noch den Sonnenuntergang beobachten.
    Geysir El Tatio: Diese Tour beinhaltete sowohl die Geysirlandschaft El Tatio als auch weitere Stopps an Lagunen und einem indigenen Dorf. El Tatio ist sehr groß und umrandet von Vulkanen. Die Fläche ist gleichzeitig die Kaldera eines großen Vulkans. Sie liegt auf etwa 4300m überm Meeresspiegel und es war seeehr kalt, da wir vor Sonnenaufgang eintreffen mussten. Die Geysire sind am besten zu beobachten, wenn ein großer Temperaturunterschied herrscht zwischen der heißen Lava im Inneren und der kalten Erdoberfläche. Auf der Tour gab es außerdem viele Tiere zu sehen, z.B. Füchse, Viscachas, Flamingos und Vicuñas.

    Unter anderen Umständen hätte ich meinen Aufenthalt hier sicher verlängert, damit ich bei besserem Wetter auch meinen Favoriten, die astronomische Tour = viele Sterne gucken in der Nacht, hätte machen können. „Leider“ geht es aber morgen weiter nach Patagonien und darauf freue ich mich jetzt auch!
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