• (8) CO: Bienvenida Columbia

    1 febbraio, Colombia ⋅ 🌧 18 °C

    Wir wohnen in Bogotá, diesmal sehr komfortabel und zentral im Hotel de la Opera. Auf der Straße patrouillieren schwer bewaffnete Soldaten, weil hier auch das Außenministerium und andere offizielle Gebäude sind. Die beste Art, eine Stadt zu erkunden, ist eine dreistündige ‚Freewalk’ Stadtführung, diesmal mit Yvonne und einer Handvoll anderer Touristen. Wir treffen uns an einem Hotspot der Graffity Kunst, bekommen Cokablätter Tee und probieren in einen Obstmarkt 5 von gut 400 Obstsorten, die hier heimisch sind, z.B. die Lulo Frucht, die mir in heimischen Supermärkten noch nicht untergekommen ist. Und natürlich erzählt Yvonne viel über die Stadt, ihre Menschen und die zahlreichen, teilweise blutigen Konflikte, die hier irgendwie ständig in der Luft hängen. Interessant ist, dass diese Metropole noch keine Metro hat, aber das besorgen jetzt die Chinesen. Auch die erwähnte Street Art Kunst ist oft sehr politisch, und greift z.B. die Zahl 6402 auf - so viele Zivilisten wurden zwischen 2002 und 2008 vom Militär ermordet, um sie gegenüber der USA als als im Kampf gefallene Guerilla-Kämpfer auszugeben.
    Um sich endlich mal nicht zu dick zu fühlen, sollte man das Museo Botero besuchen. Fernando Botero hat das gängige Schönheitsideal umgekehrt, könnte man sagen, alle seine Figuren und Formen sind vor allem eines: dick ;-) Mona Lisa als Pflasterkreuzer.
    Wetter nicht so gut, ein paar Sachen fallen aus und nach 2 Tagen geht‘s weiter nach Süden.
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