• Lars G
  • Mario S
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Kungsleden

Ab Abisko rund um den Kungsleden bis zum Akkajaure und zurück zum Kebnekaise. Read more
  • Trip start
    July 11, 2020

    Rucksack packen

    July 10, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Die letzten Vorbereitungen laufen. Auch wenn es bis zum Schluss spannend war, ob wir alles in die Rucksäcke bekommen.
    Stolze 18,6kg wiegen die Prachtstücke jetzt und inklusive Wasser werden wir unterwegs also auf ca. 20kg kommen.Read more

  • Pause in Stockholm und dann ab in Zug

    July 11, 2020 in Sweden ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir sind gut in Stockholm angekommen und erfreulicherweise sind auch unsere Touren Rucksäcke unbeschadet angekommen. Jetzt heißt es hier noch 3 Stunden abwarten und dann in den Nachtzug hüpfen. Der fährt nämlich direkt vom Flughafen ab - mega praktisch.
    Einziger Fail heute: Mario hat direkt sein teures Schweden 7€-Bier herunter geworfen und dem Mob geschenkt. Dafür freut er sich jetzt über den Genie Streich und trinkt Wasser vom Wasserhahn für Lau.
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  • Fahrt nach und Ankunft in Abisko

    July 12, 2020 in Sweden ⋅ 🌧 10 °C

    Abisko empfängt uns nicht von seiner besten Seite. Es ist direkt bewölkt und auf dem Weg hierher hat es teilweise ordentlich geregnet. Eine kurze Vorwarnung auf das, was uns die nächsten Tage erwarten könnte. Das hat vor allem bei mir (Lars) auf die Laune gedrückt.Read more

  • Erste Rast am Abiskojokk

    July 12, 2020 in Sweden ⋅ 🌧 9 °C

    Die ersten 5 Kilometer sind gemacht. Die Ausrüstung hat sich soweit bewährt und zum Glück blieb das Wetter bisher trocken. Allerdings sind auch die Mücken da.
    Bisheriger Eindruck der Tour. Auf jeden Fall lohnenswert :)Read more

  • Erstes Etappenziel Abiskojaure

    July 12, 2020 in Sweden ⋅ 🌧 9 °C

    Heute Nachmittag haben wir in noch leichtem Nieselregen unser erstes Etappenziel Abiskojaure erreicht. Während dem Laufen hatten wir top Wetterbedingungen. Das ließ schnell nach sobald wir am Zeltplatz ankamen. Das erste Mal in strömendem Regen das Zelt aufzubauen war hart. Mario war froh einen Poncho dabei zu haben.
    Außerdem waren wir ziemlich überfordert mit den Hüttenregeln, was dazu geführt hat dass wir 30€ für die Infrastruktur bezahlt haben, die wir am Ende gar nicht nutzen konnten.
    Beispiel: Das angepriesene Trinkwasser im Camp durften wir uns selbst aus dem Fluss schöpfen. Es war genug für alle da. ;D
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  • Zweites Etappenziel: Alesjaure

    July 13, 2020 in Sweden ⋅ 🌧 7 °C

    Unser zweiter Tag war wirklich gut. Die Nacht und der darauffolgende Morgen waren noch überraschend kalt. Die Aussichten entlang der Route waren spektakulär und deutlich beeindruckender als gestern noch.
    Wir waren überrascht, wie schnell das Wetter hier umschlagen kann. In einem Moment haben wir uns noch einen Espresso in der Sonne aufgekocht, da mussten wir schon schnell zusammenpacken und dem Regen davonlaufen.
    Ich (Lars) habe dann am Abend noch unter Hungersnot gelitten, weil wir uns tagsüber unter dem bedeckten Himmel nicht getraut haben ne größere Mittagsrast einzulegen. Als wir am Abend aber einen guten Zeltplatz gefunden haben und das Essen gekocht war, hat der Tag ein rundes und gelungenes Ende gefunden.
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  • Rast irgendwo im nirgendwo

    July 14, 2020 in Sweden ⋅ ⛅ 6 °C

    Wir haben uns kurzfristig entschieden anstatt der geplant kurzen 12km Tour einen Umweg über Vistas zu gehen. Der Anstieg war anspruchsvoll aber ebenso beeindruckend. Hier wurde uns zum ersten Mal so richtig die Weite und auch Einsamkeit des Gebiets bewusst. Bis zur ersten Rast ist uns kein anderer Mensch begegnet.
    Vorbei ging es außerdem auch an einer einsamen Samensiedlung.
    Die erste Rast gab's dann im Windschutz einer zerfallenen Hütte. Eine Szenerie, die so sinnbildlich auch die heutige Etappe gut wiedergibt.
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  • Drittes Etappenziel Vistajaure

    July 14, 2020 in Sweden ⋅ ☁️ 11 °C

    Nach dem wirklich starken Anfang dieser Etappe, war der Mittelteil ebenso atemberaubend. Bis zur Mittagspause sind uns gerade mal 3 Menschen begegnet und abends wurden es nicht wirklich mehr.
    Die Aussicht aus dem Tal auf die umliegenden Berge, Schneefelder und Wasserfälle war überragend und gegen Nachmittag kam sogar richtig kräftig die Sonne raus.
    Das letzte Drittel der Etappe mussten wir dann noch durch ein Waldstück. Was ich (Lars) zuerst noch sehr mystisch und spannend fand, haben sich dann doch Marios Befürchtungen bewahrheitet.
    Das Ende bestand dann doch im Schwerpunkt aus Matsch, Mücken und schwer passierbaren Wegen.
    Zum Schluss wurden wir dann von einer tollen Hütte mit phantastischer Aussicht belohnt.
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  • Rast auf Nallo

    July 15, 2020 in Sweden ⋅ ⛅ 11 °C

    Heute Morgen haben wir verschlafen! Nachdem wir die letzten Tage durch die ganznächtige Sonne früh aufgewacht sind, haben wir uns heute Morgen einfach nochmal extra Schlaf gegönnt. Umso froher waren wir, dass beim Packen, Frühstück zubereiten und Zelt abbauen mittlerweile jeder Handgriff sitzt.
    Am Ende waren wir froh die Mückenplage in Vistas zu verlassen und uns auf den Aufstieg nach Nallo, der nächsten Hütte auf dem Weg, zu machen. Bei besten Wetter und herausragender Aussicht haben wir dann Nallo erreicht. Nallo ist eine urschöne Hütte mitten zwischen schneebedeckten Berggipfeln und einem klasse Blick in das Tal nach Nallo.
    Kleiner Spoiler auf den folgenden Footprint: bis hierhin lief noch alles gut 😉
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  • Viertes Etappenziel: Sälka

    July 15, 2020 in Sweden ⋅ ⛅ 9 °C

    Es fiel uns nicht leicht Nallo zu verlassen. Nach dem Mittagessen ging es dann steil bergauf den schneebedeckten Gipfeln entgegen. Schon auf den ersten Aufstiegen mussten wir kleinere Schneefelder queren. Nach etwa einer Stunde kamen wir an einem größeren Fluss an, der das Schmelzwaswer aus den Schneefeldern ins Tal transportiert. Da die einzig mögliche Furtstelle knietief im Wasser stand, mussten wir die Schuhe tauschen und durchs eiskalte Wasser waten. Nach dem ersten Kälteschock sogar eine ganz spaßige Angelegenheit.
    Noch während wir unsere Schuhe zurück getauscht haben, begann es zu regnen. Ab hier beginnt der Kampf. Im Regen und zunehmender Kälte war der Weg kaum noch erkennbar. Außerdem wurden mit zunehmender Höhe die Schneefelder immer tiefer und gefährlicher. Die seltenen Fälle, in denen wir nicht im Schnee gesteckt sind, mussten wir über wasserdurchspülte Felsen balancieren.
    Viel zu spät und erschöpft haben wir dann um 20 Uhr die Hütte erreicht und waren endlos froh diesmal kein Zelt aufzuschlagen, sondern einfach nur in eine warme Hütte einzuziehen.
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  • Umplanen und weiterwandern nach Singi

    July 16, 2020 in Sweden ⋅ ⛅ 16 °C

    Die Tour von gestern sitzt uns noch in den Knochen. Deshalb gleichen wir noch mit dem Hüttenpersonal in Sälka unsere weiteren Pläne ab - zum Glück! Dort werden wir an andere Wanderer weiterverwiesen, die am Tag zuvor von Hukejaure (unserem nächsten geplanten Etappenziel) gekommen sind. Die können uns berichten, dass der Wanderweg dort auch komplett zugeschneit ist.
    Da uns die Schneewanderung von gestern eigentlich reicht, planen wir unsere Route kurzfristig um und steuern auf Singi zu, denn auf der Hütte wollten wir eigentlich erst in einer Woche sein. Die Etappe nach Singi ist sehr kurz und gut zu gehen, weshalb wir es richtig entspannt angehen können. Dort angekommen konnten wir problemlos umbuchen und haben eine Tour auf den Kebnekaise empfohlen bekommen. Also machen wir uns wieder auf den Weg ein paar Kilometer zurück, um den Einstieg zum Aufstieg zu finden.
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  • Zelten auf dem Dach Schwedens

    July 16, 2020 in Sweden ⋅ ⛅ 10 °C

    Von Singi aus haben wir uns auf den Aufstieg zum Kebnekaise gemacht. Der Weg war schon hier vom Tal aus kaum erschlossen und zu erkennen. Dafür war uns das Wetter sehr freundlich gesinnt und der Ausblick zurück ins Tal überragend.
    Nach 300m Aufstieg zum Kebnekaise haben wir unser Zelt mitten in den Bergen zwischen kleineren Flüssen aufgebaut und nette Mitwanderer kennengelernt. Ein sehr erfolgreicher Tagesabschluss.
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  • Sechstes Etappenziel: Kebnekaise Station

    July 17, 2020 in Sweden ⋅ ⛅ 12 °C

    Vom Gipfel des Kebnekaise aus geht es zunächst zurück zu unserem Gepäck. Auf dem Rückweg können wir noch einmal die Aussicht genießen. Nach einer kurzen Mittagsrast müssen wir dann zunächst noch einmal den daneben liegenden Berg überqueren, um auf dessen Rückseite den langen Abstieg anzugehen. Pünktlich zum Abstieg beginnt es zu regnen. Mit schwerem Gepäck und auf rutschigen Felsen wird der Abstieg zur unangenehmen Rutschpartie, die mächtig an Motivation und Kraft zehrt. Mich (Lars) hat es dabei auch mehrfach auf den letzten verbleibenden Schneefeldern hingelegt.
    Erschöpft kommen wir am heutigen Etappenziel an.
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  • Rast im sonnigen Tal nach Singi

    July 18, 2020 in Sweden ⋅ ⛅ 13 °C

    Die harte Wanderung sitzt uns noch in den Knochen und so starten wir erst spät zur nächsten Station nach Singi. Heute ist eine kurze Etappe geplant - was auch notwendig ist.
    Wir nutzen jetzt nochmal die letzten Flecken Internet hier auf dem Weg aus bevor wir dann die nächsten 4 - 5 Tage wieder offline sind. Sobald wir wiedee Empfang haben kommen die nächsten Updates ✌🏼Read more

  • Siebtes Etappenziel Singi

    July 18, 2020 in Sweden ⋅ ⛅ 14 °C

    Eigentlich wäre Singi eines unserer letzten Etappenziele und die letzte Hütte auf dem Weg gewesen. So starten wir jetzt in Singi in die zweite Hälfte unserer Wanderung. Der Tag heute war durchweg sonnig und hat uns mit einzigartigen Ausblicken belohnt. Es war der erste Tag bislang komplett ohne Regen. Leider bezahlen wir den Preis dafür wohl morgen, wenn es laut Wetterbericht durchgehend regnen soll.
    Der zweite Teil unserer Wanderung soll jedenfalls deutlich entspannter werden. Die Etappen werden kürzer und wir halten uns an den Hauptpfad des Kungsleden. Wir freuen uns auf die kommenden Etappen - sind aber auch beide froh, dass ab jetzt der entspannte Teil kommt und wir dem Finale entgegen laufen.
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  • Zum ersten Mal unser Essen verschüttet

    July 19, 2020 in Sweden ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir haben doch Glück mit dem Wetter! Auch wenn durchgehend Regen angekündigt war, starten wir heute guter Dinge im Trockenen. Am Ende ist es für die Moral doch gut, wenn man mit dem schlimmsten rechnet und sich dann doch über nur leichten Nieselregen freuen kann. Die Blicke vom Tal ab Singi Richtung Kaitumjaure sind wieder atemberaubend.
    Bisher haben wir es eigentlich immer gut geschafft auf unser Essen aufzupassen. Aber diese Rast war es soweit und wir haben unseren Topf vom Gaskocher gestoßen. Gibt es eben heute nur ne halbe Portion Nudeln. In Summe merken wir jetzt auch nach einigen Tagen, dass die Knorr Fertigprodukte auf Dauer recht eintönig schmecken ;D
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  • Mückenapokalypse in Kaitumjaure

    July 19, 2020 in Sweden ⋅ ☁️ 13 °C

    Die Etappe war heute kürzer als sonst und so erreichen wir unser Ziel Kaitumjaure ausnahmsweise sogar schon am frühen Nachmittag. Der Hüttenwart war extrem freundlich und so haben wir noch etwas Zeit bei und mit ihm im Shop verbracht.
    Kaitumjaure selbst ist völlig verseucht von Moskitos. So viele, dass es eigentlich schwierig ist das in Worte zu fassen. Ich hoffe die Fotos geben einen kleinen Einblick in die Plage.
    Deswegen haben wir schnell unser Zelt aufgeschlagen und hatten von der Stelle aus einen mückensicheren und wundervollen Blick auf den Kaitumjaure See.
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  • Achtes Etappenziel kurz vor Teusajaure

    July 20, 2020 in Sweden ⋅ ☁️ 8 °C

    Von wegen einfacher und kurzer Tour heute. Wir haben den Nachmittag und den einsetzenden Regen im Zelt überbrückt. Nach ein paar Stunden Kartenspielen haben wir uns dann wieder recht ausgeruht gefühlt. Daher haben wir, sobald es aufgehört hat zu regnen, das Zelt abgebaut und haben um 20 Uhr eine weitere Etappe bei Mitternachtssonne gestartet. Den Weg nachts zu wandern war wirklich eine großartige Idee. Es war niemand unterwegs und die Mitternachtssonne hat den Weg wundervoll beleuchtet.
    Nach etwa 9km beim nächsten einsetzenden Regen haben wir uns dann einen passenden Zeltplatz gesucht und bleiben jetzt dort über Nacht. Am Ende des Tages auf jeden Fall ein tolles Gefühl gleich zwei Etappen an einem Tag bzw Nacht zu laufen.
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  • Neuntes Etappenziel Vakkotavare

    July 20, 2020 in Sweden ⋅ 🌧 14 °C

    Aufgrund der gestrigen Nachtwanderung starten wir heute wieder etwas später. Zunächst starten wir den kurzen verbleibenden Abstieg nach Teusajaure. Der See könnte wundervoll aussehen, versinkt aber leider in den aufziehenden Regenwolken.
    In Teusajaure genießen wir erstmal unser Frühstück direkt am See. Danach lassen wir uns vom Hüttenwart auf die andere Seite des Sees fahren und beginnen mit dem Aufstieg. Hier im Nationalpark soll es auch viele Bären geben. Leider oder zum Glück begegnen wir aber keinem.
    Während dem Aufstieg beginnt es dann auch zu regnen, danach laufen wir aber trocken in den Wolken. Die vernebelte Sicht auf dem Berg gibt dem Weg noch einmal eine ganz eigene Stimmung.
    Wir sind froh, als wir in Vakkotavare ankommen und die sympathische Hüttenwartin uns einen Schlafplatz anbietet. Denn kurz nachdem wir ankommen beginnt es noch heftiger zu regnen als je zuvor. Den Abend nehmen wir uns jetzt die Zeit unsere verbleibenden Tage zu planen.
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  • Zehntes Etappenziel Saltoluokkta

    July 21, 2020 in Sweden ⋅ 🌧 11 °C

    Nun sind wir doch deutlich schneller gewesen als geplant und haben unser Ziel bereits gestern erreicht. Wir sind weiter nach Saltoluokkta gefahren und hatten überlegt von hier noch 2-3 Tagestouren zu starten. Allerdings motiviert uns der Wetterbericht nicht gerade. Die nächsten 4 Tage ist hier Dauerregen mit 30 - 50mm angesagt.
    Daher sind wir es heute sehr entspannt angegangen, haben ein Samendorf besucht und uns in die wunderschöne Saltoluokkta Hütte einquartiert. Von hier aus geht es jetzt wieder in den Süden Richtung Heimat.
    Wir schauen beide mit gemischten Gefühlen auf das Ende dieser Wanderung. Einerseits fühlt es sich nicht wie ein rundes Ende der Wanderung an, weil wir beide noch in guter Verfassung gewesen wären die Tour verlängern. Andererseits sind wir auch beide froh unser Ziel erreicht zu haben und dem starken Regen aus dem Weg zu gehen. Wir machen uns jetzt hier einen entspannten Abend und lassen die Tour ausklingen.
    In jedem Fall sind wir mit den 10 Etappen rückblickend sehr zufrieden. Wir hatten überwiegend Glück mit dem Wetter, hatten wunderschöne Aussichten, haben alle unserer ambitionierten Ziele erreicht und nette Leute auf dem Weg kennengelernt. Der Kungsleden wird uns positiv in Erinnerung bleiben und wer weiß ob wir nicht irgendwann in Saltoluokkta wieder einsteigen und den Weg zu Ende laufen.
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  • Zurück in den Süden & Fazit

    July 22, 2020 in Sweden ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute starten wir unsere Heimreise. Zunächst mit der Fähre nach Kebnats, danach 120km mit dem Bus nach Gällivare, von dort 200km mit dem Zug nach Boden und dann noch einmal 1000km mit dem Zug nach Stockholm. Erst bei der langen Rückreise wird uns wieder bewusst wie weit nördlich wir eigentlich sind.

    Mit dem Fazit unserer Wanderung sind wir sehr zufrieden. Und noch wichtiger bei allen Zahlen ist, dass wir gesund die Rückreise antreten. Trotzdem hier noch ein paar Eckdaten zum Ende unsere Tour:
    Wir sind 172km Strecke gewandert und haben dabei 5.200 Höhenmeter überbrückt. Als reine Gehzeit haben wir dafür 70h benötigt. Das alles mit einem durchschnittlich 19kg schweren Rucksack und schlechter Wegbeschaffenheit. Gefühlt sind wir mehr über Schnee und Geröll gelaufen als auf angelegten Wegen. Außerdem haben wir irgendwann aufgehört zu zählen, wie viele Flüsse wir ohne Hilfe furten mussten. Ein bisschen stolz schwingt also mit, wenn wir uns jetzt im gepolsterten Bussessel zurücklehnen 😉
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    Trip end
    July 27, 2020