• Abstieg nach El Acebo

    September 16, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 24 °C

    Alte Bergwandererweisheit: „ Wo es rauf geht, kommt auch irgendwann wieder der Abstieg“. Und genauso ist es.

    Zunächst geht es vom Cruz de Ferro nur ein paar Höhenmeter nach unten bzw. auf gleicher Höhe 2 km zum nächsten „Ort“, Manjarín. Dieser besteht aus einem sehr netten Kiosk und einer skurrilen Einsidelei mit „Tomás“, der in der Tradition der Tempelritter für Pilger Sorge trägt, sie mit Kaffee versorgt und - wenn gewünscht - mit einem speziellen Schutzsegen ausstattet.

    Nach Manjarín steigt der Weg noch ein letztes Mal an, bevor es dann auf den letzten 3 km bis El Acebo um 360 m steil auf felsigen/steinigen Pfaden nach unten geht. Die Sonne brennt von oben und hunderte von Fliegen machen den Abstieg zur Qual. Auf dem gegenüberliegenden Berg kann man noch unschwer die Verwüstung durch die schweren Waldbrände, die hier vor einigen Wochen wüteten, erkennen.

    In El Acebo habe ich in der Pension „La Trucha del Arco Iris“ ein schönes Zimmer mit traumhaftem Ausblick. Die verlorenen Mineralstoffe wurden zugleich wieder ersetzt.
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