• Trail Gourmet
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Uli‘s Camino - Camino Frances

Von Saint-Jean-Pied-de-Port über Santiago de Compostela bis nach Finesterre, dem Ende der Welt, zu Fuß Läs mer
  • Los Arcos

    4 september 2025, Spanien ⋅ ☀️ 25 °C

    In Los Arcos wurde ich nur noch in der Albuergue Los Arcos in einem 6-Bett-Zimmer fündig. Hierbei handelt es sich um die bisher einfachste Herberge, in der ich mein Haupt niederlege. Morgen bin ich wieder in einem schönen Hotel.

    Los Arcos ist ein malerischer Ort mit jahrhundertalter Geschichte. Die Basilika Santa María ist einer der ältesten religiösen Bauten in Navarra mit Elementen von der romanischen Ursprungsarchitektur über Gotik, Renaissance bis Barock und Neoklassizismus. Besonders sehenswert sind das platereskische Portal (1591).
    Das Hauptgässchen, durch das sich der Pilgerstrom wälzt, ist an manchen Stellen keine 4m breit und die Häuschen und deren Portale sind pittoresk.
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  • Tag 8: Kein Frühstück

    5 september 2025, Spanien ⋅ ☀️ 16 °C

    Als ich heute in Los Arcos in der Albergue zum Frühstücken wollte (es war bereits 7:30 Uhr) war niemand da und Frühstück gab es nicht.
    Auch auf der Straße war kaum etwas los und die lokalen Bars/Cafés hatten auch noch geschlossen. Ich habe mich daraufhin erst einmal vergewissern müssen, ob ich eine falsche Uhrzeit angezeigt bekomme. Das war nicht der Fall. Also los ohne Kaffee und Bocadillo 😬😬😬
    Bis zum nächsten Ort (Sansol) sind es 6,8 km. Die angenehm kühle Temperatur lässt die Strecke wieder wie im Flug vergehen. Allerdings auch in Sansol keine Bar geöffnet. Ok, weiter nach Torres del Rio (1 km weiter). Hier haben meine Flüche Gehör gefunden und eine Bar hatte in dem Ort geöffnet. Orangensaft, Café con leche und ein Bocadillo mit Ei. Zusätzlich meine Wasserflasche wieder aufgefüllt, denn heute wird es wieder heiß. Dann weiter Richtung Viana
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  • Der „lange“ Weg nach Viana

    5 september 2025, Spanien ⋅ ☀️ 25 °C

    Eigentlich ist die heutige Gesamtstrecke von Los Arcos nach Viana nur 18,6 km und somit der Teil nach Torres del Rio bis Viana nur 10,8 km. Diese haben sich heute aber wie ein Kaugummi in die Länge gezogen. Die Strecke war ein einziges Auf und Ab. Keine Ortschaft/Wasserquelle dazwischen. Temperaturen von mehr als 30 Grad und heute kein Wind. Ich habe geschwitzt wie …
    5 km vor Viana ging mir das Wasser aus und eine in der Beschreibung vorhandene Bar existierte nicht. So habe ich mich dann leicht dehydriert nach Viana geschleppt.

    Heutige Lektion: 1L Wasser extra ist das Gewicht wert und vertraue keiner Beschreibung von Komoot!
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  • Früher Aufbruch nach Logroño

    6 september 2025, Spanien ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute wieder zeitig aufgestanden, 7 Uhr gesundes Frühstück und um 7:15 Uhr bereits unterwegs nach Logroño (9,2 km) und dort in einem Rekordtempo nach 2 Stunden angekommen. 3,5 km vor Logroño habe ich die Grenze zwischen Navarra und La Rioja überschritten.

    In Logroño neben Sightseeing im Barbor Shop (Haarschnitt + Rasieren; das Ganze für 15 EUR!!!), Drogerie und Brillengeschäft (Gestell war verklemmt).
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  • In Navarrete, im Herzen Riojas

    6 september 2025, Spanien ⋅ ☀️ 34 °C

    Liegt rund 12 km südwestlich von Logroño, der Hauptstadt der Region „La Rioja“. Errichtet rund um den Hügel „Cerro Tedeón“ (548 m) mit einem schönen Weitblick auf meine morgige Wanderstrecke. Die Nachmittagstemperaturen lagen wieder bei 32 Grad und glücklicherweise einer guten Prise Wind. Navarrete wird, wie alle Camino-Orte, von einer monumentalen Kirche (innen wie außen), Iglesia Santa María de la Asunción, dominiert. Kleine mittelalterliche Gässchen schmiegen sich auf verschiedenen Ebenen um den Hügel. Ich nächtige heute wieder in einem Hotel, dem „Rey Sancho“.Läs mer

  • Resümee: Ausrüstung

    6 september 2025, Spanien ⋅ 🌙 29 °C

    Ein erstes Resümee meiner Kleidung/Ausrüstung kann ich nach 10 Tagen bereits abgeben:
    Bei meiner mitgebrachten Kleidung habe ich alles richtig gemacht. Es gibt nichts, was ich noch nicht gebraucht habe. Bei meiner Fotoausrüstung muss ich allerdings feststellen, dass ich mir die Action-Cam samt DJI-Mini Mic und Umhängestativ hätte sparen können (während die Drohne immer wieder zum Einsatz kommt, aber nicht essentiell ist). Der Rucksack trägt sich mega gut. Die Treckingstöcke sind fast permanent im Einsatz.
    Das Schlauchsystem für die Wasserflasche ist funktional und praktisch. Mit dem Zusatz-Minirucksack erleichtere ich immer wieder meinen 28L-Rucksack und lagere in diesen Dinge aus, auf die ich tagsüber verzichten kann. Den kleinen Rucksack kann ich dann mit einem Transportdienst direkt zur nächsten Unterkunft senden lassen.
    Vermisst habe ich einmal einen leichten Sommerschlafsack oder Quilt (da die Herberge keine Decken zur Verfügung gestellt hatte (aber das war EINMAL!).
    Fazit: Die intensive Planung und Vorbereitung hat sich gelohnt.
    Das Ausrüstungs-Video kann man unter folgendem Link ansehen:

    https://youtu.be/2SZctJzp3fI?si=KjogcpU1In32pV4-
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  • Gesunde & ungesunde Kalorienzufuhr

    7 september 2025, Spanien ⋅ ☁️ 19 °C

    Während ich gestern Abend im Restaurant des Hotels Rey Sancho ein weitgehend gesundes Abendmenü zu mir genommen habe (Salade de la casa, & Alcachofas y jamón) fiel die Frühstücksbilanz nicht ganz so gut aus: Überzuckerter kalter Cappuccino, Käse-Pizzabrot, Schokowaffel, Haribo-Lakritz (gab es bei der ersten Pause). Allerdings blieb mir keine andere Wahl, da bei einem Start am Sonntag vor 9 Uhr nichts geöffnet hatte. Also am Vorabend im Carrefour-to-go eingekauft.
    Somit war ich bereits 5 Minuten nach 7 Uhr (es war noch stockdunkel und niemand auf dem Camino unterwegs) „on the road“. Der Himmel war heute Morgen weitgehend bedeckt und die Temperatur bei ca. 22 Grad und wenig Luftbewegung (außer die von mir).
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  • Tag 10: Navarrete - Nájera

    7 september 2025, Spanien ⋅ ☁️ 22 °C

    16 km durch die Weinberge von La Rioja führte mich heute der Weg von Navarrete bis Nájera. An den Rebstöcken hängen überwiegend rote Tempranillo-Trauben (wenig grüne). Auf dem Camino war heute wenig los (bis Nájera höchstens 10 Pilger gesehen), und durch keine weitere Ortschaft gekommen. Somit war ich dann auch noch vor 12 Uhr bereits in Nájera. In meine Unterkunft (Hostal Ciudad de Nájera) habe ich nach einer ausgiebigen Pause, die ich mit der weiteren Strecken- und Unterkunftsplanung verbracht habe, gegen 14 Uhr eingechecked.
    Dann das übliche Programm: Handwäsche, Kleidung zum Trocknen aufhängen & duschen.
    Anschließend bin ich zum Mittag-Abendessen (15 Uhr!!!) hegangen, da mir die spanische Abendessenszeit (ab 20 Uhr) zu spät ist. Ich habe ein sehr schönes Restaurant mit einem leckeren Menü entdeckt: Primero Plato: RISOTTO DE CALAMAR Y LANGOSTINO
    Secundo Plato: SECRETO IBERICO
    Dazu ein Glas vollmundigen Rioja
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  • Monestario de Santa Maria la Real

    7 september 2025, Spanien ⋅ ☁️ 29 °C

    Nachdem Nájera im Jahre 920 den Mauren entrissen wurde, fungierte der Ort als eine Residenzstadt der Könige von Navarra und entwickelte sich zu einer bedeutenden Stadt auf dem Jakobsweg. Im 11. Jahrhundert wurde dann das Kloster Santa Maria la Real gegründet, nachdem der damalige König von Navarra in einer Höhle angeblich eine Madonnenstatue gefunden hatte. Das Kloster ist eine echte Sehenswürdigkeit und als Pilger konnte ich mir diese nicht entgehen lassen.Läs mer

  • Heute: Wanderwetter👍 - Wegstrecke👎

    8 september 2025, Spanien ⋅ ☁️ 17 °C

    Das Wetter heute war ideal zum Wandern der 21,4 km: Bewölkt und heute Morgen 17 Grad bei einem leichten Wind. Der Camino war allerdings im Gegensatz zu den Vortagen eher langweilig. Lange Strecken auf der Straße (asphaltiert) und schnurgerade Schotterstrecken z.T. entlang der Autobahn. Zwei durchquerte Ortschaften, die sich nicht durch einen besonderen Charm auszeichneten. Auch der Anfang von Santo Domingo de la Calzada war sehr industriell geprägt. Erst die Altstadt hat mich wieder begeistert. Mit 4,5 h war ich recht flott unterwegs.
    Außerdem habe ich HEUTE DIE 200 KM MARKE GEKNACKT 💪💪💪
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  • Catedral de Santo Domingo de la Calzada

    8 september 2025, Spanien ⋅ ☁️ 17 °C

    Hoch ragt der Kirchturm der Kathedrale von Santo Domingo de la Calzada über der Stadt heraus und ist somit von weither sichtbar. Insbesondere im Mittelalter hat dies bei den Pilgern große Ehrfurcht hervorgerufen.

    Allerdings ist die Stadt für eine der berühmtesten Legenden des Camino bekannt: Die Legende des Hühnerwunders, was bis heute dazu führt, dass man in der Kathedrale in einem Käfig einen weißen Hahn und eine weiße Henne hält, die 14-tägig ausgewechselt werden.:

    Ein Ehepaar war mit seinem Sohn auf Pilgerfahrt nach Santiago und übernachtete in einem Wirtshaus in Santo Domingo. Die Wirtstochter verliebte sich in den Sohn, aber der wollte nichts von ihr wissen und zog am nächsten Tag mit seinen Eltern weiter. Das beleidigte Mädchen hatte aber einen silbernen Becher in das Gepäck des Jungen gesteckt und zeigte ihn wegen Diebstahls an. Der Becher wurde entdeckt und der Junge zum Tod durch Erhängen verurteilt.
    Als die Eltern nach Vollstreckung der Todesstrafe noch einmal zu dem Baum gingen, an dem ihr Sohn hing, stellten sie überrascht fest, dass der Junge lebend am Galgen hing, denn Santo Domingo stützte ihn an den Beinen. Das Ehepaar begab sich also zum Richter, um ihm von dem Wunder zu berichten, das ja die Unschuld ihres Sohnes bewies. Der Richter saß gerade am Mittagstisch und sagte, dass der Junge so lebendig sei wie die zwei Hühnchen, die er gerade verspeisen wollte. Daraufhin flogen die beiden Tiere davon.
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  • Heute purer Hotel-Luxus

    8 september 2025, Spanien ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute bin ich in dem wunderschönen, historischen und vornehmen Hotel „Parador de Sto. Domingo Bernardo de Fresneda“. Das Hotel ist im ehemaligen Kloster San Francisco untergebracht. Das restaurierte Hotel am Jakobsweg besitzt eine beeindruckende Architektur.Läs mer

  • Heute in einem Sprung nach Burgos

    9 september 2025, Spanien ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute bin ich Dank Jiménez Movilidad (Busunternehmen) innerhalb von 90 Minuten von Santo Domingo de la Calzada in Burgos gewesen.
    Der Camino führte zum größten Teil entlang oder ganz nah an der Straße. Ich bin daher auch nicht traurig, den Abschnitt nicht gelaufen zu sein.

    Die Temperaturen am Start & Ziel sind herbstlich frisch (heute Morgen 11-12 Grad). In Burgos erst einmal einen Waschsalon aufgesucht.

    Danach Stadterkundung inkl. Besichtigung der gigantischen Kathedrale Santa Maria (im 13. - 15. Jahrhundert waren hier die bedeutendsten Baumeister und Bildhauer tätig). Da die Kathedrale am Hang erbaut wurde, gibt es auch im Inneren verschiedene Ebenen bzw. die berühmte „Goldene Treppe“, die von der oberen Straße über die besagte Treppe in die Kirche nach unten führt.
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  • Burgos (Teil 2)

    9 september 2025, Spanien ⋅ ⛅ 20 °C

    Der Aufstieg zum Castillo de Burgos (zur Zeit wegen Renovierung geschlossen) hat sich allein wegen des Ausblicks über die Stadt gelohnt.

    Heute Abend Tapas: Insbesondere da sich die angeblich beste Bar direkt gegenüber meines ApartHotels - mitten in der Altstadt - befindet. Hier kann ich auch bereits gegen 19 Uhr etwas Essen, ohne schief angeschaut zu werden.

    Morgen geht es wieder früh raus und zurück auf den Camino: Bis nach Hornillos del Camino; ca. 22 km.
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  • Goodbye Burgos

    10 september 2025, Spanien ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute wieder 6:45 Uhr losgelaufen. Dennoch waren bereits einige Peregrinos auf den Beinen und haben mit mir den Weg aus der Stadt gesucht. Entlang der Stadtmauer und der Muschel folgend (nicht wie Robert Langdon der Rose in Paris) habe ich nach 45 Minuten die Stadt verlassen.
    Dann stellte sich allerdings das Wetter gegen mich. Es begann zunächst nur leicht zu nieseln, verwandelte sich dann aber bald in einen feinen Dauerregen. Erste Pause und damit Frühstück nach 2 Stunden und bereits 11 km.
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  • Kunst & Segen

    10 september 2025, Spanien ⋅ ☁️ 14 °C

    In dem schönen Ort „Rabé de las Calzadas“ habe ich auf Grund des anhaltenden Regens eine zweite Pause eingelegt. Der charmante Ort scheint einen begabten Fassadenmaler zu beherbergen. Am Ortsausgang liegt die „Ermita de la Virgen de Monasterio“, in deren kleiner Kapelle, wo nicht nur Pavarotti sang, sondern eine zierliche Nonne mir den Segen für den weiteren Weg aussprach und mir ein kleines Medallion umhängte.Läs mer

  • Und schon bin ich in der Meseta …

    10 september 2025, Spanien ⋅ 🌬 20 °C

    Nun bin ich auf meinem Camino bereits in der Meseta. Die Hochebene wird mich in den nächsten Tagen meiner Wanderung fortwährend begleiten. Meseta geht dabei auf das spanische Wort „mesa“ zurück, was so viel heißt wie „Tisch“, „Platte“ oder „Ebene“. Ich bin nun auch in der dritten spanischen Region „Kastilien/León angelangt. Die Hochebene bietet bei Sonne (die gab es heute nicht) kaum Schatten, da auch kaum Bäume hier wachsen. Dafür kam ich an schier unendlichen meist verblühten Sonnenblumenfeldern vorbei, bis ich schließlich nach 21 km meine heutige Etappe in der netten Herberge „Aura Jacobea“ in Hornillos del Camino beendet habe. Die freundliche Gastgeberin überredete mich sofort, am Abend ihre Paella zu kosten, was ich gerne angenommen habe.Läs mer

  • Zweiter Tag durch die Meseta

    11 september 2025, Spanien ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute morgen bei wolkenlosem Himmel und frischen 10 Grad von Hornillos del Camino losgewandert. Die ersten 4 km steigt die Strecke 110 m auf 940 m an. Das Licht ist fantastisch. Habe auch gleich die Drohne rausgeholt und damit ein paar Aufnahmen gemacht. Über die nächsten 6 km bläst mir ein kräftiger Wind entgegen und trotz Sonne steigen die Temperaturen zunächst nur auf 12 Grad. Die Hochebene ist so, wie ich mir die Meseta vorgestellt habe. Bei Hontanas, dem ersten Ort nach 11 km mache ich meine erste Pause. Heute macht mir die vordere Schienbeinmuskalatur am linken Bein zu schaffen. Ich lasse es daher auch heute ruhiger angehen. Von Hontanas führt der Camino in ein breites Tal, das wieder rund 100 m tiefer liegt.Läs mer

  • Klosterruine San Antón

    11 september 2025, Spanien ⋅ ☀️ 19 °C

    4 km vor Castrojeriz erreicht man die Klosterruine San Antón. Es wurde ursprünglich im 12. Jahrhundert vom Antoniter-Orden erbaut (die noch vorhandene Architektur - gotischer Stil - stammt aus dem 14. Jahrhundert). Der Orden hatte es sich zur Aufgabe gemacht, am Antoniusfeuer Erkrankte zu heilen (Leprakranke). Die heutige Strasse und der Camino führen durch einen Bogen, direkt durch die einstige Vorhalle des Klosters, das 1791 endgültig aufgelöst wurde.Läs mer

  • Castrojeriz

    11 september 2025, Spanien

    Castrojeriz mit seiner imposanten Burgruine und mehreren Kirchen ist meine heutige Übernachtungsstation, wo ich in dem sehr charmanten Hotel „Emebed Posada“, einem sehr schön restaurierten historischen Gebäude unter gekommen bin (heute wieder Einzelzimmer mit Bad 😀🤗) und natürlich wie jeden Tag: Erst mal waschen!
    Ein sonniger Tag neigt sich dem Ende zu. Morgen sollen wieder die Wolken dominieren.
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  • Heute: HARDCORE!

    12 september 2025, Spanien ⋅ ☁️ 13 °C

    Ich wusste schon vorher, dass heute ein harter Tag würde und es wurde „hardcore“: 25,6 km in 5,5 Stunden (Durchschnittsgeschwindigkeit von 4,7 km/h) mit einem fiesen Anstieg gleich zu Beginn.
    Nun habe ich meinen dritten Tag in der Meseta beendet. Die Hochebene ändert sich nicht wesentlich und so werde ich morgen wieder eine Streckenabkürzung mit der Bahn nehmen. Es geht dann für mich nach León, wo ich mir einen Ausruhtag gönnen werde.

    Heute war auf dem Camino einiges los und so habe ich nette Bekanntschaften gemacht. Besonders beeindruckend war die von Norbert aus HH mit Sunny (12 Jahre alte Golden Retriever-Dame), die meist draußen im Zelt schlafen und jeden Tag solange wandern, bis Sunny nicht mehr kann. Norbert ist mit einem 20 kg Rucksack unterwegs!
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  • Heutige Endstation: Frómista

    12 september 2025, Spanien ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Strecke zwischen Boadilla del Camino und Frómista führt fast vollständig am Canal de Castilla entlang. Der durchschnittlich etwa 8 m breite Kanal aus dem 18./Anfang 19. Jahrhundert war eine ingenieurtechnische Meisterleistung und diente damals den Getreidetransporten von Kastilien in die Hafenstädte der Nordküste, trieb Getreidemühlen an und ist bis heute eine Hauptbewässerungsader der landwirtschaftlich genutzten Flächen der Region Tierra de Campos in Kastilien. Kurz vor Frómista überquert man den Canal bei einer eindrucksvollen Schleuse.
    In Frómista konnte ich nur noch einen Übernachtungsplatz in einer einfachen Herberge (Einzelzimmer mit Gemeinschaftsbad) finden.
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  • Nach Pamplona und Burgos ist León nun meine dritte Großstadtstation auf dem Camino.

    Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz León und war die Hauptstadt des Königreiches León, eines wichtigen Vorläufers des spanischen Staates.

    León ist bekannt für seine gotische Kathedrale (Catedral de Santa Maria) und für das Casa Botines, ein Frühwerk von Antoni Gaudí.

    Im hippen Lokal „Marcela Vinos“ habe ich ein ausgezeichnetes Ratatouille gegessen.

    Und natürlich war auch ausgiebige Wäsche (Waschsalon) angesagt.
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  • Echtes Sonntags-Pilgerfrühstück 😂

    14 september 2025, Spanien ⋅ ☀️ 15 °C

    Sonntagmorgen (kurz nach 9 Uhr) ist die Stadt wie ausgestorben (oder sind alle in der Kirche?).
    Da mich das Frühstück im Hotel nicht ansprach, bin ich etwas durch die Gassen geschlendert und im PANGEA auch fündig geworden. Ein sehr charmantes Café mit unglaublich freundlichem Personal und sehr ansprechender Speisekarte.

    Habe mich für ein ganz einfaches Pilgerfrühstück entschieden 😂😂😇:
    Café con leche (espresso dopio), „Huevos Benedict Nordico“ (Pochierte Eier auf Brot, Feldsalat, Räucherlachs und Dill-Hollandaise) und zum Abschluss - um für den Tag in Schwung zu kommen - ein Aperol Spritz
    Für den TrailGourmet das erste fantastische Frühstück auf dem Camino 😋😋😋
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