Sacred Valley
September 25 in Peru
☀️ 22 °C
Heute haben wir einen Ausflug zum sacred Valley (=heiligen Tal der Inkas) gemacht. Heilig weil die Berge rundherum (oder glaube Berge generell) als heilig gelten und der Fluss, der durchfließt für sie die Verlängerung der Milchstraße dargestellt hat. Die Tour insgesamt war leider nicht sooo toll, die Führerin hat es nicht so spannend erzählt bzw. generell nicht viel erzählt und es waren sehr viele Stopps (zwischendurch auch kurze unnötige Stopps bei Geschäften, die uns was verkaufen wollten und halt Klos hatten) und viel Autofahren zwischendurch… die Landschaften und Ruinen aber immer extrem beeindruckend. Haben uns um 7:30 am Plaza Mayor getroffen und sind zuerst nach Pisac gefahren. Dort ist eine Ruinenstadt aus Inka und Präinkazeiten, die anscheinend noch größer ist, als Machu Picchu. Leider hatten wir dort nur kurz Zeit. Dann Mittagessen in Urubamba und weiter nach Ollantaytambo. Auch dort eine beeindruckende Ruine. Bin aber immer noch von der Natur begeistert. Ich hab immer gedacht die Anden sind nur Berge wie in Österreich auch, aber die Vegetation ist doch komplett anders. Auch wenn es hoch ist und bergig, ist es viel tropischer und südlicher die Pflanzen und im Hintergrund sieht man fast immer irgendwo einen schneebedeckten Gipfel oder Gletscher. Dann haben wir noch in Chinchero stop gemacht, wo auch eine kleine Ruine war (eigentlich sind fast überall Ruinen, egal, wo man ist). Dort hab ich wieder mal gehört und diesmal auch ein Foto gemacht, dass die Inkas Erdäpfel nur in der Regenzeit angebaut haben und für die Trockenzeit getrocknet haben- sie sind dann kleiner geworden. Wenn man sie essen will, muss man sie nur 2-3 Tage in Wasser einlegen und dann halt kochen. Außerdem haben wir dann bei einem Textilgrschäft bzw Manufaktur eine kleine Erklärung bekommen wie aus der Alpacawolle ein Produkt wird: zuerst wird sie 3-4Mal gewaschen, das Shampoo dafür ist irgendeine geriebene Wurzel + Wasser. Dann Sonnengetrocknet, gespinnt (das geht anscheinend ganz schnell immer nebenbei) und gefärbt: alles aus natürlichen Farben, grün wird zb aus Coca oder Eukalyptus Blättern gewonnen, für rot muss irgendein Käfer getötet werden und je nachdem, ob man Salz, Asche, irgendein anderes Gestein oder ca 10 andere Dinge dazugibt, erhält es dann unterschiedliche Rottöne. Oder auch je nachdem wie lange der Garn in der Farbe bleibt. Dann wird er zum trocknen aufgehängt und später verarbeitet zu decken etc. Und wurde auch ein traditionelles Lied auf Quechua vorgesungen. Danach ging es endlich wieder zurück nach Cusco.
Da die zwei Volunteers, mit denen ich mich am besten versteh, gestern in den Amazonas gefahren sind, hab ich mich ganz spontan dazu entschieden sie noch eine Nacht zu besuchen. Also sitze ich grad im Nachtbus wieder nach Puerto Maldonado 🙃 das rechtzeitig zum Busbahnhof kommen war sehr stressig, da viel Verkehr war und ich vorher noch heim musste und packen (der Taxifahrer hat für mich einige rote Ampeln genommen und war sehr bemüht- eigentlich muss man 30 Minuten vor Abfahrt am Busbahnhof sein, da sind wir grad erst von zu Hause weggefahren🙈). Vielleicht bissi unnötig da jetzt noch hinzufahren aber irgendwie hatte ich Lust auf mehr Abenteuer und nächstes Wochenende mache ich wieder mehr in Cusco. Gute Nacht🌙Read more

Boa, die Häuser da im Felsen... Ur cool! 😱 [Lini]

Süß 😍 [Lini]

Wirklich ein schöner Platz! [Ma]























