• Rückreise

    April 5 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute früh checken wir aus dem Hotel aus und treten die Heimreise an. Wir sind etwas traurig. Mit dem Jeep werden wir zum Flughafen gefahren, wo sie wieder händisch alle Taschen durchsuchen und dann einzeln auf den Transportwagen heben.

    Nach einer gefühlten Ewigkeit heben wir ab und landen kurz später, zum dritten Mal, in São Tomé. Ca. 5 Stunden haben wir zum verweilen. Ein Taxi bringt uns ins Zentrum. Auf dem Weg zeigt er uns eine Schokoladenfabrik, die erst um 14 Uhr öffnet. Wir behalten es uns im Hinterkopf für später.

    Unsere Bar ist geschlossen, also lassen wir uns in einem Café nieder. Wir spielen einige Partien Scopa und schreiben noch die letzten Berichte. Dann schauen wir nochmals in der Bar Zima vorbei. Und sie haben tatsächlich geöffnet. Ein allerletztes Mal bestellen wir auf Portugiesisch dos peixes und dos Super Bock. Es wird sogar extra der Ventilator für uns eingeschaltet. Dieser läuft ganze zwei Minuten und verursacht dann einen Stromausfall im ganzen Lokal. Abgesehen von den vielen Fliegen ist es gemütlich.

    Danach suchen wir ein Taxi, das uns zur Schokoladenfabrik Diogo Vaz bringt. Das Problem dabei ist, dass die Plantage auf der anderen Seite der Insel sehr bekannt ist. Auf Google Maps zeigen wir mehrmals wohin wir möchten. 10 Euro soll es kosten, wir willigen ein. Der Fahrer hat es trotz mehrmaligem Zeigen falsch verstanden und steuert das stündig entfernte Diogo Vaz an. Wir versuchen ihn zu lenken, aber er ist schwer von begriff. Wir sagen ihm er soll uns am Flughafen absetzen. Ich gebe ihm einen 50 Euroschein. Er stellt sich doof und meint das sei gut. Das lassen wir nicht auf uns beruhen. Wir fordern die 50 Euro zurück und geben ihm alle Dobras, die wir noch haben. Er zählt und ist nicht einverstanden. Dann zückt er einige Euros aus der Tasche. 10 Euro gibt er raus. Auf dem Taschenrechner rechnen wir ihm vor, dass es 40 sind, die er uns geben muss. Schliesslich nimmt er alle Dobras und wir steigen aus. Man kanns ja mal versuchen, aber nicht mit uns.

    Und da sitzen wir jetzt bei fast 30 Grad. Nach einer Stunde können wir einchecken. Die beiden Ladies am Schalter rätsel darüber, wo wohl Zurique liegt. Zwei weitere Stunden später, heben wir in Richtung Accra ab. Nach einem 90 Minütigen Flug landen wir in Ghana und einige Leute steigen aus beziehungsweise ein. Fünfeinhalb Stunden fliegen wir nun nach Lissabon weiter. Einige Minuten können wir die Augen schliessen. Es gibt viele Turbulenzen, ein schreiendes Kind und sogar ein Osterei.

    In Lissabon geht es durch die Passkontrolle, den Sicherheitscheck und dann heisst es wieder 3 Stunden warten.

    Der Rest verläuft reibungslos, um ca 14:00 checken wir zu Hause ein.
    Read more