• Thomas Bless
  • Jenny Kobelt
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São Tomé & Príncipe 2026

Inselferien in Westafrika
Tauchen, Schnorcheln und mehr!
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  • Trip start
    March 28, 2026

    Ab in den Süden

    March 28 in Switzerland ⋅ 🌙 -3 °C

    Voller Erwartungen, was uns auf den beiden Inseln erwartet, treffen wir um 5 Uhr am Flughafen ein. Sao Tomé heisst unser erster Stopp. Eine tropische Insel im Golf von Guinea mit einem grossen Versprechen von Natur pur. Wir sind gespannt. Der Wetterbericht sagt eine durchgehende Temperatur von 28 Grad sowie heftige Gewitter voraus 😬.

    Wie immer wird Jenny ausführlich kontrolliert. Der Security öffnet zig Reissverschlüsse an ihrem Rucksack. Auch Tom muss diesmal hin halten. Problemlos schaffen wir es nach Lissabon. Hier herrscht ein grosses Durcheinander. Einmal mehr schätzen wir unseren digitalen Schweizerpass, mit dem wir an den neuen Automaten recht schnell durch kommen. Am romantischsten Ort frühstücken wir.

    Vier Emails von der TAP bremsen unsere Vorfreude zügig. Flugausfall, Routenänderung, 3 Stunden später im Paradies. Grund dafür ist ein kommerzieller Stopp in Accra, Ghana. Der Fleiger muss dort Kerosin tanken. Warum man das erst jetzt weiss, weiss niemand. Über die späte Ankunft sind wir natürlich gar nicht erfreut, jedoch nehmen wirs gelassen und hoffen in Ghana kurz frische Luft schnappen dürfen.
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  • Der Sturm vor der Ruhe

    March 28 in Switzerland ⋅ ☁️ -2 °C

    Die Liste für unsere Ferien ist lang.
    Tauchuntersuchung, Impfungen, Malariaprophylaxe und vieles vieles mehr.
    Am Donnerstagabend liegt alles auf dem Tisch zur letzten Kontrolle.
    Haben wir an alles gedacht?
    Dann suchen wir unsere Kleider raus, was brauchen wir, wieviel?
    Wir legen alles bereit, am Freitag wurde alles noch mit Mückenspray inpregniert. Hoffentlich nützt das was.

    Freitag Abend. Alles muss irgendwie in den Rucksack. Wir fliegen nur mit Handgepäck.

    Erst nach Mitternacht schaffen wir es ins Bett. Jenny hatte noch ihr letztes IC Spiel in Chur. Für ein paar Stündchen Schlaf reicht es, bevor uns Iris um 4:30 Uhr abholt.
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  • Geduld will gelernt sein

    March 28 in Portugal ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach langer Wartezeit fliegen wir mit einer Stunde Verspätung in Lissabon ab. Nach einer gefühlten Ewigkeit erhalten wir ein Mittagessen. Nach ein paar Nickerchen landen wir schliesslich in Ghana. Mit Aussteigen ist natürlich nichts. Man stelle sich das Chaos vor, wie alle rausdrängen und bis dann wieder alle sitzen. Nach 40 Minuten heben wir nochmals ab. Der Blick über Accra ist in der Dunkelheit wunderschön. 90 Minuten später landen wir endlich auf Sao Tomé. Geschafft!!

    Wobei noch nicht ganz...Dass wir kein Gepäck aufgegeben haben, zahlt sich nicht aus. Nach einer sympatischen Passkontrolle stehen wir erneut 40 Minuten an, um je 25 Euro Turistenabgabe zu bezahlen. Stellt es euch einfach wie in 1950 vor, nur sind die Turisten sich an 2026 gewöhnt. Zwei Ladies, die in der schweizer Arbeitswelt nicht mal 2 Stunden überleben würden, schreiben von Hand für jede einzelne Person eine Quittung. Dann versuchen wir Turisten mit diversen Kreditkarten die Gebühr zu bezahlen. Mit dem Kartenlesegerät sind die beiden ersichtlich überfordet. Eine Turistin zeigt, wie man eine Kreditkarte durchs Gerät zieht.

    Tom zückt in der Zwischenzeit 50 Euro und der Familienvater vor ihm ebenfalls. Generft wirft er das Geld hin und holt das Gepäck ab. Die Frau mit Kind wartet geduldigt auf die ach so wichtige Quittung.

    Dann holen wir unser Auto ab. Er zeigt uns alles am Auto. Als Tom das Formular ausfüllt merkt der Vermieter, dass das gar nicht unser Auto ist und zeigt uns dann das andere. Mit der gekauften eSIM stimmt etwas nicht. In der Nähe vom Gebäude finden wir WLAN, um zu beweisen, dass wir bereits bezahlt haben. Sympatisch an dieser Arbeitsweise ist, dass keine Kosten und irgendwelche Versicherungen etc. dazu kommen. Wir fahren über die holprigen Strassen zum Hotel.
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  • Rosa Porcelana Hotel

    March 28 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 26 °C

    Wir finden das Hotel direkt. Die Türen sind jedoch bereits verschlossen. Man solle sich via Whatsapp melden, steht da. Das ist ohne Internet etwas schwierig. Tom findet ein Netz und kann sich für 15 Minuten einloggen. Am Telefon einigen sie sich auf Französisch und plötzlich geht es schnell. Der Concierge öffnet die Türen und zeigt uns unser Zimmer sowie die Anlage. Er erwähnt, dass in den nächsten Tagen ein Stromausfall zu erwarten ist.

    Wir gehen nochmals raus und suchen vergebens nach etwas zu essen. Ein Bier und viel Wasser müssen reichen. Die Temperatur ist gerade so auszuhalten. Es tropft aus allen Körperöffnungen. Müde legen wir uns ins Bett und sind gespannt, was uns morgen erwartet.
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  • Guten Morgen Sao Tomé

    March 29 in São Tomé and Príncipe ⋅ 🌧 27 °C

    Der Wecker klingelt. Die Klimaanlage muss sich ausgeschaltet haben, es ist angenehm warm und feucht, aber erträglich. Ein erster Schritt ins Bad zeigt, dass wir keinen Strom haben. Wirklich niergens. Unser Zimmer ist stockdunkel. Immerhin das Handy hat etwas aufgeladen. Mit der Taschenlampe schaffen wir es angezogen auf die Frühstücksterasse.

    Ein leckeres Frühstück wird für uns zubereitet. Was aussieht wie ein Speckstreifen ist eine Art Honig. Wir nehmen zwei gorsse Kübel Wasser mit ins Zimmer, denn kein Strom = kein Wasser 🙄.

    Dann geht es erstmals in den Supermarkt. Auf der Strasse herrscht reges Treiben. Eins zu eins wie man es sich vorstellt, Roller, Velos, Fussgänger, streunende Hunde, Hühner und Autos kursieren kreuz und quer. Im Laden finden wir alles, von Pflegeprodukten, über Abwasserrohre bis hin zu Bastelmaterial. Nur Sonnencreme und Mückenspray hat es keine.

    Durchs Chaos geht es zurück auf die Hauptstrasse und dann fahren wir zur Tauchschule. Gut vorbereitet haben wir die Offlinekarte heruntergeladen und die Route eingegeben. Das kann nur gut werden.
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  • Club Santana ADC

    March 29 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir fahren durch diverse Dörfer. Heute ist Waschtag. Autos, Kleidung und der Vorplatz werden gewaschen beziehungsweise geputzt. Immer wieder sehen wir eine singende, gut gekleidete Gruppe junger Menschen. Es scheint eine religiöse Zeremonie zu sein. Aus Palmblättern geflochtene Kreuze werden in die Luft gestreckt. Wir sichten sogar junge Schweine, die auf der Strasse spielen.

    Dann biegen wir in eine schlammig, holprige Strasse ab. Der einzige Weg auf GoogleMaps, der zum Dive Center führt. Ob wir da richtig sind? Wir wissen es nicht. Am Ende der abenteuerlichen Fahrt verständigen wir uns perfekt auf Portugiesisch und finden schlussendlich Alberto, den Divemaster.

    Er begrüsst uns herzlich auf Französisch. Wir sind froh, dass er neben Portugiesisch noch eine Sprache kann, die wir auch beherrschen. Unsere Emails hat er allesamt ausgedruckt, wenn auch nicht beantwortet. Er ist bestens informiert und führt uns in seine Pläne ein. Wir probieren alles an und richten das ganze Material für morgen. Dann verabschiedet er uns und wir halten in einem kleinen Restaurant (Leve Leve) für ein Mittagessen.
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  • On the Road

    March 29 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir entschliessen uns heute etwas über die Insel zu tuckern. An der Küste entlang fahren wir in Richtung Pico Cao Grande, diesem Sombrerohut ähnlichen Gipfel. Untrwegs passieren wir unzählige Dörfer. Die Kinder rufen uns oft «blanca, blanca« hinterher und freuen sich, wenn wir ihnen zuwinken.

    Kaum sind wir aus einem Dorf raus, sehen wir nur noch Bananenbäume, Palmen, einfach nur grün. Die Strasse schlängelt sich über Hügel hinauf und hinab und wir weichen bald schon gekonnt den Schlaglöchern aus. Mal kurz ans Meer, das wäre cool, denken wir uns und halten an einer Strandbar. Direkt, noch bevor wir aussteigen können, werden wir von Kindern belagert, die ihre selbstgeschnitzten Anhänger verkaufen wollen. Der Ort eignet sich nicht zum Baden und wir fahren weiter.

    Dann stoppen wir an einem Aussichtspunkt. Wir sehen den Gupf des Cao Grandes. Neben an spielen die Jungs Fussball.

    Von einem zweiten Aussichtspunkt sehen wir den Pico nochmals. Das Auto fährt sich übrigens bestens. Mit dem Retourgang hat Jenny noch etwas Mühe und die Bremse, hätten sie auch weglassen können, zumal man erstens selten über 40km/h fahren kann und runter Schalten deutlich besser bremst.

    Auf dem Rückweg schaffen wir es beim Radio unsere Musik zu verbinden. Wir sounden französischen Rap. In den Dörfern werden wir von den miesen Getoblastern ums 10fache übertönt, Ausserorts geniessen wir die Natur und unsere Musik.
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  • Boca do Inferno

    March 29 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 28 °C

    Auf dem Rückweg fahren wir zu einer kleinen Bucht. Hier zeigt sich ein kleines Naturspektaktel.

    An der Küste gibt es einen kleinen Gang, der sich das Meer über Jahrtausende, freigearbeitet hat. Am Ende dieses Ganges gibt es eine Öffnung, aus der das Wasser wie bei einem Geysier schiesst.
    Wir hatten Glück, es gab genügend hohe Wellen, um dieses Schauspiel zu beobachten.
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  • Open Water Diver - Teil 1

    March 30 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute ist der grosse Tag.
    Ich starte das Abenteuer Tauchen!
    Am Morgen beim Frühstück merke ich, dass ich mir doch Gedanken mache, was da auf mich zu kommt.
    Unter Wasser atmen, wer ist auf diese Idee gekommen?
    07:15 gibts zuerst mal Frühstück, zwei Eier, Brot und ein Viertel Papaya. Zum Schluss kommt noch der Kaffee.

    Um viertel nach Acht fahren wir Richtung Santana Club, zum Atlantic Dive Center wo Alberto auf uns wartet.

    Nach kurzer Theorie und gemeinsamem Zusammenbau gehen wir zum Pool für die ersten beiden Pooltauchgänge.
    Brille füllen, Brille ausblasen, Mundstück weg und wieder in den Mund.
    Dann simulieren wir „keine Luft“ und üben das teilen der Luft.

    Zum Abschluss von Teil 1 fahren wir mit dem Boot raus, üben nochmals im Salzwasser und geniessen meinen ersten Tauchgang 😍

    Wir sehen bereits einige Fische, einen Aal, Trompetenfische, Moränen und Spinnenkrebse. Alberto befreit mit seiner Machette einen Fisch an einer Angelschnur.

    Nach dem Tauchen reinigen wir zuerst die Ausrüstung, duschen und beim Mittagessen füllen wir unser Logbuch aus. Schliesslich will man auch Jahre später noch wissen, wo alles begonnen hat.
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  • Cascata de São Nicolau

    March 30 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach einem weiteren genialen Mahl, entscheiden wir uns für den Besuch des Wasserfalls von Sao Nicolau im Herzen von Sao Tomé.
    Die Strecke führt uns durch Sao Tomé und dann immer weiter ins Zentrum der Insel. Die Strassen sind in gutem Zustand, bis wir rechts abbiegen. 12 Minuten zeigt das Navi an. Die Strasse ist extrem steinig, ob wir da wirklich mit vier Reifen ankommen, oder ob es am Ende lediglich 4 Felgen sind? Einige Kinder sind auf dem Nachhauseweg von der Schule und winken uns freudig zu.

    Dann erreichen wir tatsächlich mit vier Pneus den Wasserfall. Wir verweilen dort etwas, da das Wasser schön kühl spritzt und so die enorme Hitze etwas erträglicher ist.

    Wir versuchen in den Bäumen und Palmen Tiere zu sichten, aber leider hat gerade kein Affee lust ein Tänzchen zu offerieren. Wir holpern zurück auf die Strasse. Von dort bis nach Sao Tomé ist es wunderschön. Die Menschen leben hier wie in einer Art Berg-Jungle.
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  • Alles, wirklich alles, ausser ...

    March 30 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 28 °C

    Unsere mini Sonnencreme aus dem Handgepäck ist langsam aufgebraucht. Also brauchen wir noch eine Tube. Im Supermarkt gab es keine, aber vielleicht in einer Apotheke. Da sichten wir einen Stand vor dem Supermakrt. Der junge Mann hat genau, was wir suchen, Nivea 30+. «Seis Dobra« sagt er und ich kratze Münz zusammen. Der Junge lacht und sagt erneut «seis« dann zückt er sein Handy und gibt 100 ein. Wir lachen gemeinsam mit ihm und suchen eine 100er Note raus. Zufrieden gehen wir zum Auto zurück. Wir öffnen die Flasche und sind der Meinung, dass lediglich eine Bodylotion drin ist. Sicherlich nicht die Sonnencreme, die wir kennen. Es nervt uns ganz schön, dass wir auf diesen Strassenverkäufer reingefallen sind, nicht wegen der 4 Euro, sondern weil wir zu dumm waren - also geht's doch noch in eine Apotheke.
    In der ersten schaut uns die Dame ungläubig an. Kennt sie wohl nicht. Dann folgt eine vielversprechende Apotheke mit Nivea 50+ Sonnencreme als Werbung im Schaufenster. Sie hat eine Minitube mit 15ml. Das reicht gerade für die Stirn. Den letzten Versuch wagen wir in einer grösseren. Nach meinen schauspielerischen Inszenierung von Sonne die auf der Haut brennt und meinem Gefasel von «Protection« und «sole, sol, solair« zückt der Mann sofort eine anständige Flasche mit Sonnencreme. Ehrenmann, wie ihn die Jungen bezeichnet würden.

    So nun kann Jenny beruhigt an den Markt. Ein enormes Gewusel, unzählige Menschen, die ihren Tagesfang verkaufen wollen oder nach Gemüse suchen. Die «Apotheker«-Strasse schockt uns ganz schön. Aus zerfetzten, vollgepackten Koffern kann man jegliche Formen und Farben von Pillen kaufen.

    Viele Frauen tragen einen Kübel mit Fischen auf dem Kopf, so trägt man hier die Dinge, eine andere hält einen Tintenfisch am Kopf in der Hand. Nebenan werden Pneus, Haaransätze und Kleidung verkauft. Wir versuchen etwas zu fotografieren, aber die Menschen haben es nicht so gerne, also tarnen wir es mit eigenen Fotos.
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  • Abend in Sao Tomé

    March 30 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 28 °C

    Um den Abend ausklingen zu lassen, kaufen wir uns in einem Supermercado zwei Geträke (Super Bock Green und Sumol). Mit unserem Einkauf gehen wir zurück ins Hotel auf die Dachterasse.
    Schon im Gang hören wir laute Musik, Party auf der Dachterasse. Zwei machen gemeinsam Musik. Ein DJ und ein junger Mann am Keyboard, welcher zur Musik am Keyboard spielt. Sie sind keine Profis, weinige Lieder laufen mehrmals, werden abgebrochen aber die Stimmung bleibt gut.

    Danach gehen wir zum Strand um die Abendstimmung einzufangen.
    Einfach nur WOW!!!

    Innerhalb von wenigen Minuten wird es dunkel, stockdunkel. Zeit für uns nach einem Restaurant zu suchen. Dies erweist sich als schwierig. Einige Bäckereien, Supermercados und sonst hats nicht viel. Wir gehen deshalb nochmals in die Rooftop Bar vom ersten Abend.
    Wir bestellen uns Nachos zur Vorspeise und danach einen leckeren Fisch 😍.
    Btw Jenny gewinnt im Scopa!!!
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  • Open Water Diver - Teil 2

    March 31 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 28 °C

    Auch heute gehts wieder ins Wasser, nach einem ausgiebigen Frühstück mit Banane, Papaya, gekochten Eiern und einem Stück Brot, fahren wir erneut zum Diving Center.

    Alberto, wie immer gut gelaunt, lässt uns als erstes unser Equipment vorbereiten. Dann erklärt er einiges über die Atmung und das Flowten im Wasser. Im Schulterhohen Wasser trainieren wir erneut das Masken reinigen, ziehen sie vollständig aus schwimmen ein paar Meter ohne. Dann kommen Übungen zum Flowten. Da sind wir mässig gut. Zum Schluss üben wir den Notausstieg, falls jemandem die Luft ausgeht.

    Dann gehts aufs Boot und zur Santana Insel. Wir tauchen einem Riff entlang und sehen Moränen, einen Tintenfisch, einen Fisch, der sich im Sand tarnt, einen Aal und zig Korallen und kleine Fische.
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  • Der Westküste entlang dem Sturm entgegen

    March 31 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 27 °C

    Bevors einen weiteren Ausflug gibt, tanken wir zuerst. Der Tankwart gibt uns schon ein Zeichen und quatscht uns dann auf Portugiesisch voll. Wir verstehen, dass der Laster gerade die Tankstelle auffüllt und wir uns gedulden müssen. Aus den anfangs 20 Minuten werden dann locker 45. Es ist ja auch gar nicht heiss. Bachnass sitzen wir auf den Ledersitzen und warten, bis es Sprit gibt. Ihr müsst euch diese Sitze so vorstellen, als ob ihr bei 32 Grad zusätzlich eine Rückenheizung auf voller Stufe laufenlässt. Bis wir dann ENDLICH etwas Benzin erhalten. Der Tankwart ist auch froh uns bedienen zu können. So sieht er uns, und 15 weiteren, schon lange beim Schwitzen zu.

    Heute Nachmittag fahren wir der Westküste entlang. Die Strassen hier sind 1A, wie in Europa inklusive Fussgängerstreifen und Bumpern. Kaum sagt Jenny Erwähntes, beginnt das nächste Strassen-Desaster. So viele Löcher und Gräben hatten wir jetzt noch nie. Diesen Geländewagen reizen wir also aufs Äusserste aus.

    Die Küste ist wunderschön. Die Stimmung romantisch, mit Sonnenuntergang und im Hintergrund einem sich nähernden Gewitter. Wir passieren das einzige Tunnel der Insel. Wie viel Freude man an einem Tunnel haben kann, ist kaum zu glauben.

    Am Strand lassen wir dann Elvira ein erstes Mal fliegen. Unser Drohnenflug bleibt nicht lange unbemerkt. Schnell stehen zwei Jungs mit Machete und Kokosnuss neben Tom's Steuergerät und stellen unzählige Fragen.

    Es ist 17.30 Uhr und langsam echt dunkel. Wir machen uns auf den Rückweg. Am Horizont beginnt es wie wild zu blitzen und lauter Donner ist zu hören. Innert Minuten ist es stockdunkel. Wir sehen die Löcher nicht mehr, vielleicht auch besser. Es ist die reinste Achterbahn. Plötzlich hebt ein kaum sichtbarar Mann die Hand. Wir sehen einen Bagger und warten 5 Minuten, bis wir an der Baustelle vorbei können.

    Wir finden den Weg zurück ins Hotel und gehen wieder in der coolen Bar essen. Die Auswahl an Restaurants ist in unserer Umgebung beschränkt. Die Ladie freut sich aber, uns wieder zu sehen.

    Nach dem Essen suchen wir einen Bankomat. Dieser akzeptiert jedoch keine unserer Karten. Genervt gehts zurück ins Hotel.
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  • Open Water Diver - Abschluss

    April 1 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute ist bereits der letzte Tag meiner Tauchausbildung.
    Erneut starten wir den Tag mit einem Frückstück, heute gibts Fruchtsalat, ein Omelette, ein Semmeli und einen Kaffee.
    Danach fahren wir zuerst zur Bank, wir möchten gerne noch etwas Geld abheben, da unsere Karten nicht funktionieren. In der Bank ziehen wir eine Nummer und warten...

    und warten...

    Auf dem Bildschirm passiert nichts nach 15 min beschliessen wir, in Richtung Tauchschule loszufahren.

    Alberto erwartet uns mit einem breiten Grinsen.
    Bei meinem dritten Tauchgang haben wir einen Gast, Clement aus Toulouse stösst zu uns, um mit uns zu tauchen.

    Wir fahren wieder zur Insel Santana raus um dort zu tauchen.

    Dieser Tauchgang ist für mich ziemlich streng, die Strömungen, die Wellen, dies alles macht mir recht zu schaffen. Nach ca. 30 min ist meine Luft zu Ende und ich steige mit Alberto hoch zum Boot. Jenny und Clement tauchen nochmals gute 20 min länger.
    Auf dem Boot und nachher an Land merke ich, wie ermüdend dieser Tauchgang war. Alberto bestätigt mir, dass wir genügend Zeit haben uns zu erholen. Wir trinken einen Tee und geniessen die Aussicht auf das offene Meer.
    Nach 45 min Erholungszeit starten wir meinen vorerst letzten Tauchgang, wir entscheiden uns für ein Riff beim Club Santana. Wir erhoffen uns, hier Seepferdchen zu sehen.

    Gleich zu Beginn machen wir noch die letzten Brillenübungen und dann sehen wir gleich zwei Oktopeden. Alberto zeigt uns einige Seepferdchen und zum Schluss einen riesen Seestern. Das letzte Mal tauchen wir auf, waschen die Ausrüstung und dann heisst es Abschied nehmen.

    Die Tauchgänge können wir nicht mir der Karte bezahlen. Das Gerät akzeptiert unsere Karten ebenfalls nicht. Mit einer Bankübertragung klappts dann endlich. Im nahegelegenen Restaurant beginnt das grosse Rechnen. Reichen unsere restlichen Euros für Teil 2 der Reise?
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  • Letzter Abend in São Tomé

    April 1 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 27 °C

    Gestärkt fahren wir weiter südlich an den Ort des besten Kaffees der Insel. Oben am Hügel finden wir ein Restaurant mit Hotel. Eine gigantische, wunderschöne Anlage in einem herzigen Garten. Der Portier freut sich über Gäste und serviert uns einen leckeren Kaffee. Die Aussicht von hier oben ist atemberaubend. Er erzählt uns, dass er ein halbes Jahr in Genf gearbeitet hat, aber nicht so gut Französisch könne. Er lese aber sehr gerne Gedichte und Romane von bedeutenden französischen Schriftstellern. Wir kennen die nur bedingt. Wer da wohl nicht so gut Französisch kann...

    Heute endet unsere Zeit in Sao Tomé. Als wir im Hotel ankommen, erhalten wir nochmals die volle Portion dieses Lebensstils. Kein Strom, kein Licht, kein Wasser. Es ist somit stockdunkel im Zimmer, es wird immer wärmer und die sehenlichst erwünschte Dusche gibt es auch nicht. Wir beginnen zu packen und essen dann ein letztes Mal Fisch in «unserer« Bar. Es wird sich heiss um uns gesorgt. In der Küche geben sie ohne Strom ihr bestes. Zwei, drei Mal winkt jemand mit breitem Grinsen aus der Küche und gibt zu verstehen, dass es noch etwas dauert. Es wird uns eine Art Räucherstäbchen unter den Tisch gestellt, damit wir nicht von Mücken geplagt werden. Gut gesättigt sagen wir aufwiedersehen.

    Morgen gehts weiter nach Principe. Gespannt, was uns da erwartet, hauen wir uns aufs Ohr.
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  • Zwischenfazit

    April 1 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach 5 Tagen hier auf São Tomé können wir sagen es gefällt uns sehr gut. Die Temperaturen sind zwar enorm hoch, wir schwitzen die ganze Zeit und freuen uns immer wieder auf eine Abkühlung im Meer, etwas Fahrtwind oder die Klimaanlage.

    Wenn letztere dann wirklich läuft. Die meiste Zeit haben wir keinen Strom im Hotel. Fürs Badezimmer wird dann Wasser in PET Flaschen bereitgestellt. WLAN haben wir somit auch selten.

    Wir waren schon vorgewarnt, dass das ganze mit Kartenzahlungen schwierig ist für Ausländer, dass jedoch trotz vielen Visa und Mastercard Kleber auf den Automaten keine unserer Karten geht, haben wir nicht erwartet. Laut unseren bisherigen Berechnungen sollten die restlichen paar Euros noch reichen, um es in 4 Tagen wieder in die Schweiz zu schaffen. Und falls nicht, Bananen gibt es hier zu genüge.

    Auf jedem Teller erhalten wir nämlich Bananen. Meist gebraten oder als eine Art Pommes Frites. Das Essen ist unglaublich gut. Wir ernähren uns neben Bananen hauptsächlich von Fisch, zum Teil mal Meeresfrüchte und Reis. Es erinnert uns oft an das leckere, einfache Essen auf den Bahamas.

    Das Land ist sehr grün, überall wachsen Palmen mit Früchten und Vögel zwitschern. Die Menschen hier sind die meiste Zeit am Strassenrand, tragen Körbe mit Wäsche oder Wasser umher oder sitzen einfach da. Die Frauen sind oft mit Waschen beschäftigt, die Männer bauen oder werkeln etwas. Die Kinder besuchen tagsüber die Schule, Abends hängen sie es in den Dörfern oder fahren mit Töflis die Strassen entlang.

    Um die Insel führt eine meist gut geteerte Strasse, sobald man rechts oder links abbiegt, ist es holprig und steinig. Hier fährt man einfach, überholt und weicht aus und das natürlich immer hupend. Die Strasse ist exakt so breit, dass am Strassenrand ein paar Kinder und Hunde stehen können, während sich zwei Autos kreuzen, die je ein Töffli oder ein parkiertes Auto überholen. Also nicht breiter als bei uns. Im zweifelssfall hupt man halt.

    Speziell ist, dass es um 18 Uhr bereits stockdunkel ist. Die Temperaturen hingegen bleiben den ganzen Tag und auch über Nacht bei 29 Grad.

    Wenn man in einem Laden etwas kauft, braucht man vom Security eine Unterschrift auf dem Kassenzettel, ansonsten darf man den Laden nicht verlassen.
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  • Principe wir kommen ...

    April 2 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute checken wir im Hotel aus und fahren zum Flughafen. Das Auto geben wir ab, in dem uns per SMS mitgeteilt wurde, dass wir die Schlüssel auf der Fahrerseite unter die Fussmatte legen sollen. Ganz einfach also. Somit sind wir viel zu früh am Flughafen. Ein Mann fragt, wohin wir wollen und gibt uns dann das Zeichen, dass wir uns noch gedulden müssen.

    Unterdessen lesen wir die Informationen zum Flug genau durch und merken, dass Flüssigkeiten doch ein Thema und somit auf 100ml begrenzt sind. Wir stapeln neu und werden dann zum Checkin gerufen. Auf einer uralten Waage mit Zeiger wird gewogen. Dann gehts fürs Handgepäck aufs Band und wir durch die Sicherheitsschranke. Thomas Rucksack wird herausgepickt. Sie suchen etwas. Aha, Tom weiss genau was und zieht die Powerbank aus dem Rucksack. Begeistert schauen sich die zwei Frauen unser intelligentes Ding an und verabschieden uns.

    Und da sitzen wir nun im Warteraum vor Gate 1. Um 12.45 geht unser Flug, Boarding sollte also bald beginnen. Um 13 Uhr wird informiert, dass wir wegen technischen Störungen 30min später abfliegen werden. Na bravo! Wir chillen also nochmals.

    Und dann wirds plötzlich hektisch. Wir boarden voller Vorfreude den bunten Flieger der Airgabun. Das Personal begrüsst uns auf Französisch. Wenig später heben wir ab. Nach gefühlt einer Minute löscht das Gurtzeichen und die Lady fährt mit dem Getränkewagen durch die Reihen. Cool für einen 25-minütigen Flug gibts etwas zu trinken.

    Dann wird die Landung angekündigt. Im Sinkflug meldet sich über die hallenden Lautsprecher der Captain auf Französisch dann auf Englisch. Tom schaut mich an. Wir wenden. Wie wir wenden? Ich kann es nicht glauben, doch Tom bestätigt, dass der Captain wegen schlechten Wetters keine Landeerlaubnis erhalten hat und wir nun nach São Tomé zurückfliegen. 20 Minuten später landen wir. Die portugiesischsprechenden Einheimischen checken es nun auch. Sie nehmen es gelassen, wir auch.

    Als wir aussteigen, empfängt uns die Dame in roten Ballerinas mit einem breiten Grinsen. Im Wartesaal warten wir nun auf Anweisungen. Tom schüttelt in meine Richtung den Kopf, da mein Karma wieder mal zugeschlagen hat und er sich nun wirklich überlegt, das nächste mal für mich einen anderen Flug zu buchen.

    Nach einer Weile heisst es, dass wir doch fliegen können. Wow, 3h zu spät soll es nun doch noch ins Paradies gehen. Nun ist die Vorfreude noch grösser und als wir dann tatsächlich auf Principe landen, wird im Flieger gejubelt.

    Wir werden vom Hotelpersonal abgeholt und fahren 30 Minuten durch tiefsten Urwald.
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  • Roça Sundy - Principe

    Apr 2–5 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach den ganzen Reisestrapazen, checken wir im Hotel ein.
    Wir erhalten ein Willkommensgetränk und einen kühlen Lappen, um uns abzukühlen.

    Die nette Dame vom Empfang erklärt und zeigt uns alles. Danach bringt sie uns aufs Zimmer.
    Wow, doppelt so gross wie in Sao Tomé, mit Balkon inkl. Blick ins Grüne.

    Ein kleines Übel gab es noch, unsere Toilette im Zimmer funktionierte nicht. Dies konnte aber vom Hotelpersonal schnell gelöst werden.

    Als letzter Programmpunkt von heute steht noch das Nachtessen bevor. Wir sind sehr gespannt, da hier mit einheimischen Produkten ein Dreigangmenu gezaubert wird.
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  • Bootstour - Baia das Agulhas

    April 3 in São Tomé and Príncipe ⋅ 🌧 26 °C

    Unser erster Ausflug auf Principe führt uns mit dem Auto nach Bom Bom Beach. Von da aus gehts mit dem Boot Richtung Süden zum Baia das Agulhas (Beach of Needles).
    Bevor wir an einen kleinen Strand fahren, sehen wir die Berge (Hundenase, Tischberg, Vater und Sohn, Nadelberg und zusätzlich noch den Papageienberg). Die Namen auf Portugiesisch konnte ich mir nicht merken und auf Google Maps finde ich sie nicht.

    Am Strand können wir kleinen Krebsen beim Wandern zusehen. Dann gets ins Wasser, Schnorcheln ist an der Reihe. Wir schwimmen der Küste entlang, entdecken viele kleine und auch einige grosse Fische. Wir sehen einen grossen Seestern. Immer wieder spannend was man unter Wasser alles zu sehen bekommt.
    Zurück am Strand gibts eine kleine Stärkung, Erdnüsse, Bananchips und eine Art Powerriegel, Wasser und Fruchsaft.
    Nach einer zweiten Schnorchelrunde fahren wir mit dem Boot zurück und von da aus mit dem Auto zurück ins Hotel.

    Eigentlich hatten wir geplant, am Nachmittag auf eine zweite Tour zu gehen, als wir zurückkommen und danach fragen, ist der Guide bereits mit der Gruppe weg. Schade. Etwas entäuscht gehen wir ins Zimmer.

    Plötzlich ändert sich unsere Stimmung. Ich schreie Jenny aus dem Zimmer auf den Balkon.
    Endlich...
    Monameerkatzen, eine Affenart die auf Principe lebt.
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  • Junglewalk

    April 3 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 27 °C

    Wir duschen uns und entschliessen selbständig zum Strand zu gehen.

    Uns wird der Eingang zum Jungle gezeigt und geraten, Mückenspray mitzunehmen. Wir sind geflasht. Wir zwei alleine mitten durch den Jungle. Tom will wissen, was sich in den grossen Erdlöchern befindet. Ich kanns ihm sagen. Gleich drei Krebse gucken aus den Löchern und verschwinden auch gleich wieder.

    Als wir unten ankommen, sind wir in einem anderen Ressort. Sie lassen uns rein und auf halber Strecke zur Reception werden wir von einem Securitas eskortiert. Hier darf man nicht alleine umherschnüffeln. An der Reception nehmen sie unsere Daten auf, um eine Statistik zu führen. Und dann sind wir alleine an einem wunderschönen Strand!

    Wow! Wir gehen als erstes Schnorcheln. Dann machen wir am Strand einige Fotos. Auf dem Rückweg sichten wir einen blauen Vogel, der etwas wie der Eisvogel aussieht. Der 20 Minütige Aufstieg fühlt sich ewig an. Wir schwitzen bis auf die Unterwäsche, wie sehr wir uns auf die Dusche freuen!

    Als wir dann im Zimmer sind, Ernüchterung. Es hat kein Wasser. Mit etwas Trinkwasser reinigen wir uns so gut es geht und legen uns etwas hin. Plötzlich schiesst Wasser aus dem Hahn, den ich anscheinend nicht geschlossen hatte. Wir duschen und gehen dann zum Essen. Als Entschuldigung erhalten wir einen Drink.
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  • Discover the south

    April 4 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute Morgen regnet es stark. Unsere heutige Tour geht in den Süden. Sie wird wegen des Regens nach hinten verschoben. Mit einem Safari Jeep fahren wir dann durch den Jungle. Der nasse Fahrtwind ist sehr angenehm.

    Unser Guide fährt durch verschiedene Dörfchen und den Hauptort Santo Antonio. Hier ist recht was los. Ansonsten sind die Orte klein, abgelegen und generell hat es viel weniger Menschen als auf São Tomé.

    Auf einem Aussichtspunkt halten wir. Wow, was für eine schöne Sicht über den Regenwald auf die Bucht hinunter. Wir schiessen einige Fotos.

    An einem Fluss wachsen Mangroven Bäume. Darunter befinden sich zig kleine Löcher mit kleinen Krebsen. Sobald man sich bewegt, sind sie innert einer Sekunde alle im Loch. Dieses Spiel machen wir ein paar mal. Am Ufer entdecken wir einen Fisch. Er kann sich im Wasser und an Land aufhalten. Auf dem Sand bewegt er sich ziemlich lustig.

    Gegen Ende der Tour stoppt der Guide und sucht eine Frucht, die sie Mongugu nennen. Er öffnet sie und wir dürfen probieren. Um den Kern, welcher nicht essbar ist, befindet sich eine süsse geleartige Schicht. Wie eine Art Gummibärchen. Der Guide bittet uns etwas Wasser zu trinken. Nun hat man wie eine Art Sirup im Mund, das ist ja cool. Der Geschmack hält 3-4 Schluck an. Die nächsten 30 Minuten haben wir im Gaumen den süssen Geschmack immer noch. Als hätten wir ein Nimm 2 im Mund.

    Pünktlich und trocken erreichen wir Roça Sundy. Wir essen etwas zu Mittag.
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  • Ausklingen unserer Ferien

    April 4 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach dem Mittagessen wandern wir nachmals an den Sundy Beach. 20 min durch den Jungel, vorher hat es noch geregnet, der Boden ist dementsprechend rutschig.
    Unten angekommen bereiten wir uns für einen letzten Schnorcheltrip vor. Ab ins Wasser und...
    Sicht gleich Null. Wir sehen kaum die Hand vor den Augen. Wir schwimmen weiter raus, da wird es ein bisschen besser.
    Wir entdecken doch noch einige Fische.

    Auf dem Weg zurück nach Roça Sundy suchen wir nach dem Principe Giant Tree Frog.
    Leider entdecken wir ihn auch heute nicht.

    Am letzten Abend gibts Fisch (Catch of the Day). Super lecker, auch super viel. Beide haben wir zu kämpfen.
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  • Rückreise

    April 5 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute früh checken wir aus dem Hotel aus und treten die Heimreise an. Wir sind etwas traurig. Mit dem Jeep werden wir zum Flughafen gefahren, wo sie wieder händisch alle Taschen durchsuchen und dann einzeln auf den Transportwagen heben.

    Nach einer gefühlten Ewigkeit heben wir ab und landen kurz später, zum dritten Mal, in São Tomé. Ca. 5 Stunden haben wir zum verweilen. Ein Taxi bringt uns ins Zentrum. Auf dem Weg zeigt er uns eine Schokoladenfabrik, die erst um 14 Uhr öffnet. Wir behalten es uns im Hinterkopf für später.

    Unsere Bar ist geschlossen, also lassen wir uns in einem Café nieder. Wir spielen einige Partien Scopa und schreiben noch die letzten Berichte. Dann schauen wir nochmals in der Bar Zima vorbei. Und sie haben tatsächlich geöffnet. Ein allerletztes Mal bestellen wir auf Portugiesisch dos peixes und dos Super Bock. Es wird sogar extra der Ventilator für uns eingeschaltet. Dieser läuft ganze zwei Minuten und verursacht dann einen Stromausfall im ganzen Lokal. Abgesehen von den vielen Fliegen ist es gemütlich.

    Danach suchen wir ein Taxi, das uns zur Schokoladenfabrik Diogo Vaz bringt. Das Problem dabei ist, dass die Plantage auf der anderen Seite der Insel sehr bekannt ist. Auf Google Maps zeigen wir mehrmals wohin wir möchten. 10 Euro soll es kosten, wir willigen ein. Der Fahrer hat es trotz mehrmaligem Zeigen falsch verstanden und steuert das stündig entfernte Diogo Vaz an. Wir versuchen ihn zu lenken, aber er ist schwer von begriff. Wir sagen ihm er soll uns am Flughafen absetzen. Ich gebe ihm einen 50 Euroschein. Er stellt sich doof und meint das sei gut. Das lassen wir nicht auf uns beruhen. Wir fordern die 50 Euro zurück und geben ihm alle Dobras, die wir noch haben. Er zählt und ist nicht einverstanden. Dann zückt er einige Euros aus der Tasche. 10 Euro gibt er raus. Auf dem Taschenrechner rechnen wir ihm vor, dass es 40 sind, die er uns geben muss. Schliesslich nimmt er alle Dobras und wir steigen aus. Man kanns ja mal versuchen, aber nicht mit uns.

    Und da sitzen wir jetzt bei fast 30 Grad. Nach einer Stunde können wir einchecken. Die beiden Ladies am Schalter rätsel darüber, wo wohl Zurique liegt. Zwei weitere Stunden später, heben wir in Richtung Accra ab. Nach einem 90 Minütigen Flug landen wir in Ghana und einige Leute steigen aus beziehungsweise ein. Fünfeinhalb Stunden fliegen wir nun nach Lissabon weiter. Einige Minuten können wir die Augen schliessen. Es gibt viele Turbulenzen, ein schreiendes Kind und sogar ein Osterei.

    In Lissabon geht es durch die Passkontrolle, den Sicherheitscheck und dann heisst es wieder 3 Stunden warten.

    Der Rest verläuft reibungslos, um ca 14:00 checken wir zu Hause ein.
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    Trip end
    April 6, 2026