• Trudy Carvalho
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Singapur und Australien

An open-ended adventure by Trudy Read more
  • Noosa Dunes

    November 28, 2018 in Australia

    Für heute waren Gewitter und Stürme angesagt, aber hier ist der Himmel nicht ganz so blau wie auch schon und es bläst ein starker Wind, aber die Sonne scheint. Nach dem Frühstück gingen wir mit Ingrid und Brodie zum Strand, wo wir bis zur Castaways Beach und zurück liefen. Später fuhr uns Ingrid nach Noosaville, wo wir am Main Beach ein Teil unseres letzten Tages verbringen wollten. Zuerst assen wir einen Salat mit Chicken bei Betty's, dann gingen wir durch die Hastings Street, wo sich die schönen, aber auch teuren Läden befinden. Es ist etwa wie in St Moritz, Gstaad oder Buzios, hier scheint alles teurer zu sein. Hercs fand ein Hemd und ich ein paar wohlriechende Seifen. Das Buch, nach dem ich suchte, war vergeben.
    Kaum waren wir am Strand zog der Wind auf. Die Wellen wurden immer stärker. Man konnte zwar noch Wellen reiten, aber zum Schwimmen war es zu wild und aufgewühlt. Zuerst harrten wir noch im Wasser und am Strand aus, aber als wir beinahe unter dem Sand begraben wurden, brachen wir unseren letzten Strandbesuch frühzeitig ab. Der Sand flog einem in Ohren, Nasen, Mund und Augen. Wir duschten uns bei einer Stranddusche und gingen uns im öffentlichen WC umziehen. Die WC's in Australien sind übrigens alle sehr sauber und stets gratis; da kann ich den Ärger bei den Aussies nachvollziehen, wenn sie bei uns CHF 1.- für einen Toilettenbesuch bezahlen müssen. Wir genossen nochmals ein Eis bei Massimo's, der besten Eisdiele von Noosa. Und schon fuhr Ingrid pünktlich vor, um uns nach Hause zu bringen, wo wir duschten, etwas ausruhten und uns für den letzten Abend vorbereiteten. Wir wollten Ingrid und Rob ins angeblich beste Lokal einladen. Es heisst Bistro C und befindet sich auch in Noosaville. Zum Glück hatte Ingrid schon vor ein paar Tagen reserviert, denn das Lokal war bei unserer Ankunft bereits sehr voll. Wir hatten einen sehr schönen Fensterplatz und genossen zum letzten Mal den Blick auf Noosa Beach. Das Essen war wirklich hervorragend.
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  • Abschied von Noosa

    December 28, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 1 °C

    Die Sonne ging heute schon um 4.45 auf und versprach einen herrlichen Tag. Schade es sollte umgekehrt sein, gestern der schöne und heute der eher graue, windige, damit uns der Abschied von diesem Paradies leichter fallen würde. Ingrid verwöhnte uns nochmals mit einem reichen Frühstück auf der Terrasse. Rob war Tennis spielen gegangen von 7 bis 9. Er spielt pro Woche viermal Tennis und dreimal Golf, dann geht er, wie Ingrid, einmal zur Yogaklasse.
    Wir gingen unsere Koffern packen. Als Rob zurück war, begleitete er Ingrid und uns mit Hund Brodie zu einem Strandspaziergang. Es war herrlich, und ich musste nochmals in die Wellen hüpfen; wie in Rio damals, nach der ersten hohen Welle war das Meer spiegelglatt. Rob machte auch mit. Ingrid und Hercs, ja sogar Brodie, scheuten die Wellen. Wir gingen bis Sunrisebeach und mussten dann leider, mangels Zeit, umkehren. Im Schwimmbad schwammen Ingrid und ich die letzten Runden. Währendem wir in unserer Suite unsere Spuren wegsaugten, präparierte Ingrid ein Wrap, das wir auf der Terrasse zu einem Glas Weisswein, sozusagen als Henkersmahl, konsumierten. Für Ingrid und Rob geht’s weiter mit Besuch. Schon morgen früh kommt ihre Tochter für 3 Tage aus Sydney. Schon am Montag kommt ein Besuch aus Italien. Vor uns war Ingrid’s Kusine aus USA für drei Wochen da. Ingrid scheint in der Tat Besuch zu mögen!
    Die beiden fuhren uns mit dem Gepäck zur Pforte, obwohl es kaum 100 Meter talwärts sind. Zuerst im klimatisierten Auto, dann an der warmen Frischluft warteten wir auf den bestellten Transferbus von ConeXion. Die Reservation, die zum Glück Ingrid für uns tätigte, war eine Zangengeburt. Die Angestellte war so doof und stellte tausendmal die gleiche Frage, wo sie uns abholen sollten, was ihr Ingrid mit einer Engelsgeduld immer wieder wiederholte. Dann verstand sie zweimal, dass sie uns vom Flughafen abholen sollten. Auf einmal hatte sie unsere Vornamen im System gefunden, denn vor 9 Tagen waren wir von derselben Firma am Flughafen abgeholt worden. Trotzdem musste Ingrid dann unsere Namen erneut buchstabieren. Als sie dann nochmals fragte, wann wir denn die Rückfahrt wünschten, wurde auch Ingrid etwas nervös, denn sie war ja daran, die Rückfahrt zu buchen. Kurz, das ganze Telefonat dauerte 35 Minuten. Zum Glück war aber die Firma zuverlässige und holte uns pünktlich zum genannten Zeitfenster ab. Wie schon auf dem Hinweg wurden verschiedene andere Passagiere aufgeladen, und ungefähr auf der Mittelstrecke mussten wir in einen größeren Bus wechseln. Der fuhr dann zuerst zum Flughafen für Inlandflüge und dann zum internationalen Flughafen von Brisbane. Hercs wurde schon nervös, da wir keine 3 Stunden, wie vorgeschrieben, vor dem Abflug eintrafen. Es gab keine Maschinen zum “Selfchecking” oder sie waren außer Dienst. Da die Schlange vor dem Economy Schalter enorm lang war, sagte ich der Dame am Business Schaltet, dass Hercs ein Schrittmacher hätte, und wir bestimmt den Flug verpassen würden. Wir durften bei ihr einchecken, und zum Schluss ging alles so schnell, dass wir nach der Sicherheitskontrolle Zeit für ein Glas Wein hatten, um unser australisches Münz loszuwerden. Ich fand auch das Buch von Liane Moriarty “große, kleine Lügen, nach dem ich in Noosa vergeblich gesucht hatte. Es kostete knappe AUD 11, während das andere Buch, “Nine perfect strangers”, von dem mir Ingrid abgeraten hatte, in Noosa AUD 32 kostete!
    Der Flug startete dann mit einer halben Stunde Verspätung um 19.30 Ortszeit. Die Singapore Airlines haben einen ausgezeichneten Service. All die hübschen Stewardessen waren ständig um unser Wohl besorgt. Die Toiletten wurden nach jedem Besuch wieder geputzt. Es gab auch ein reichhaltiges Menü zu Wein, Cocktails oder Whisky etc. Snacks und Sandwiches zwischendurch und gegen morgen ein Frühstück. Es wurden Socken, Zahnbürsten, Zeitschriften abgegeben, wie zu den guten alten Varig-Zeiten. Enttäuscht waren wir nur von dem Platz beim Ausgang. Er befand sich direkt neben den Toiletten. Außer dem “Duft“ und den schletzenden Türen, störten uns auch all die Passagiere, die beim Warten uns auf den Füssen rumstanden, ihre schreienden Kinder beruhigten, Gymnastikübungen machten, Koffer auspackten etc. Und all dies für einen Aufpreis von CHF 200 pro Person. Für so einen Platz sollten wir eine Ermässigung in dieser Höhe erhalten! Die Stewardess gab uns dann zur Beruhigung ein Jasskartenspiel!
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