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Singapur und Australien

November 2018 - November 2019
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  • Day54

    Abschied von Noosa

    December 28, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 1 °C

    Die Sonne ging heute schon um 4.45 auf und versprach einen herrlichen Tag. Schade es sollte umgekehrt sein, gestern der schöne und heute der eher graue, windige, damit uns der Abschied von diesem Paradies leichter fallen würde. Ingrid verwöhnte uns nochmals mit einem reichen Frühstück auf der Terrasse. Rob war Tennis spielen gegangen von 7 bis 9. Er spielt pro Woche viermal Tennis und dreimal Golf, dann geht er, wie Ingrid, einmal zur Yogaklasse.
    Wir gingen unsere Koffern packen. Als Rob zurück war, begleitete er Ingrid und uns mit Hund Brodie zu einem Strandspaziergang. Es war herrlich, und ich musste nochmals in die Wellen hüpfen; wie in Rio damals, nach der ersten hohen Welle war das Meer spiegelglatt. Rob machte auch mit. Ingrid und Hercs, ja sogar Brodie, scheuten die Wellen. Wir gingen bis Sunrisebeach und mussten dann leider, mangels Zeit, umkehren. Im Schwimmbad schwammen Ingrid und ich die letzten Runden. Währendem wir in unserer Suite unsere Spuren wegsaugten, präparierte Ingrid ein Wrap, das wir auf der Terrasse zu einem Glas Weisswein, sozusagen als Henkersmahl, konsumierten. Für Ingrid und Rob geht’s weiter mit Besuch. Schon morgen früh kommt ihre Tochter für 3 Tage aus Sydney. Schon am Montag kommt ein Besuch aus Italien. Vor uns war Ingrid’s Kusine aus USA für drei Wochen da. Ingrid scheint in der Tat Besuch zu mögen!
    Die beiden fuhren uns mit dem Gepäck zur Pforte, obwohl es kaum 100 Meter talwärts sind. Zuerst im klimatisierten Auto, dann an der warmen Frischluft warteten wir auf den bestellten Transferbus von ConeXion. Die Reservation, die zum Glück Ingrid für uns tätigte, war eine Zangengeburt. Die Angestellte war so doof und stellte tausendmal die gleiche Frage, wo sie uns abholen sollten, was ihr Ingrid mit einer Engelsgeduld immer wieder wiederholte. Dann verstand sie zweimal, dass sie uns vom Flughafen abholen sollten. Auf einmal hatte sie unsere Vornamen im System gefunden, denn vor 9 Tagen waren wir von derselben Firma am Flughafen abgeholt worden. Trotzdem musste Ingrid dann unsere Namen erneut buchstabieren. Als sie dann nochmals fragte, wann wir denn die Rückfahrt wünschten, wurde auch Ingrid etwas nervös, denn sie war ja daran, die Rückfahrt zu buchen. Kurz, das ganze Telefonat dauerte 35 Minuten. Zum Glück war aber die Firma zuverlässige und holte uns pünktlich zum genannten Zeitfenster ab. Wie schon auf dem Hinweg wurden verschiedene andere Passagiere aufgeladen, und ungefähr auf der Mittelstrecke mussten wir in einen größeren Bus wechseln. Der fuhr dann zuerst zum Flughafen für Inlandflüge und dann zum internationalen Flughafen von Brisbane. Hercs wurde schon nervös, da wir keine 3 Stunden, wie vorgeschrieben, vor dem Abflug eintrafen. Es gab keine Maschinen zum “Selfchecking” oder sie waren außer Dienst. Da die Schlange vor dem Economy Schalter enorm lang war, sagte ich der Dame am Business Schaltet, dass Hercs ein Schrittmacher hätte, und wir bestimmt den Flug verpassen würden. Wir durften bei ihr einchecken, und zum Schluss ging alles so schnell, dass wir nach der Sicherheitskontrolle Zeit für ein Glas Wein hatten, um unser australisches Münz loszuwerden. Ich fand auch das Buch von Liane Moriarty “große, kleine Lügen, nach dem ich in Noosa vergeblich gesucht hatte. Es kostete knappe AUD 11, während das andere Buch, “Nine perfect strangers”, von dem mir Ingrid abgeraten hatte, in Noosa AUD 32 kostete!
    Der Flug startete dann mit einer halben Stunde Verspätung um 19.30 Ortszeit. Die Singapore Airlines haben einen ausgezeichneten Service. All die hübschen Stewardessen waren ständig um unser Wohl besorgt. Die Toiletten wurden nach jedem Besuch wieder geputzt. Es gab auch ein reichhaltiges Menü zu Wein, Cocktails oder Whisky etc. Snacks und Sandwiches zwischendurch und gegen morgen ein Frühstück. Es wurden Socken, Zahnbürsten, Zeitschriften abgegeben, wie zu den guten alten Varig-Zeiten. Enttäuscht waren wir nur von dem Platz beim Ausgang. Er befand sich direkt neben den Toiletten. Außer dem “Duft“ und den schletzenden Türen, störten uns auch all die Passagiere, die beim Warten uns auf den Füssen rumstanden, ihre schreienden Kinder beruhigten, Gymnastikübungen machten, Koffer auspackten etc. Und all dies für einen Aufpreis von CHF 200 pro Person. Für so einen Platz sollten wir eine Ermässigung in dieser Höhe erhalten! Die Stewardess gab uns dann zur Beruhigung ein Jasskartenspiel!
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  • Day24

    Noosa Dunes

    November 28, 2018 in Australia

    Für heute waren Gewitter und Stürme angesagt, aber hier ist der Himmel nicht ganz so blau wie auch schon und es bläst ein starker Wind, aber die Sonne scheint. Nach dem Frühstück gingen wir mit Ingrid und Brodie zum Strand, wo wir bis zur Castaways Beach und zurück liefen. Später fuhr uns Ingrid nach Noosaville, wo wir am Main Beach ein Teil unseres letzten Tages verbringen wollten. Zuerst assen wir einen Salat mit Chicken bei Betty's, dann gingen wir durch die Hastings Street, wo sich die schönen, aber auch teuren Läden befinden. Es ist etwa wie in St Moritz, Gstaad oder Buzios, hier scheint alles teurer zu sein. Hercs fand ein Hemd und ich ein paar wohlriechende Seifen. Das Buch, nach dem ich suchte, war vergeben.
    Kaum waren wir am Strand zog der Wind auf. Die Wellen wurden immer stärker. Man konnte zwar noch Wellen reiten, aber zum Schwimmen war es zu wild und aufgewühlt. Zuerst harrten wir noch im Wasser und am Strand aus, aber als wir beinahe unter dem Sand begraben wurden, brachen wir unseren letzten Strandbesuch frühzeitig ab. Der Sand flog einem in Ohren, Nasen, Mund und Augen. Wir duschten uns bei einer Stranddusche und gingen uns im öffentlichen WC umziehen. Die WC's in Australien sind übrigens alle sehr sauber und stets gratis; da kann ich den Ärger bei den Aussies nachvollziehen, wenn sie bei uns CHF 1.- für einen Toilettenbesuch bezahlen müssen. Wir genossen nochmals ein Eis bei Massimo's, der besten Eisdiele von Noosa. Und schon fuhr Ingrid pünktlich vor, um uns nach Hause zu bringen, wo wir duschten, etwas ausruhten und uns für den letzten Abend vorbereiteten. Wir wollten Ingrid und Rob ins angeblich beste Lokal einladen. Es heisst Bistro C und befindet sich auch in Noosaville. Zum Glück hatte Ingrid schon vor ein paar Tagen reserviert, denn das Lokal war bei unserer Ankunft bereits sehr voll. Wir hatten einen sehr schönen Fensterplatz und genossen zum letzten Mal den Blick auf Noosa Beach. Das Essen war wirklich hervorragend.
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  • Day22

    Noosa Nationalpark

    November 26, 2018 in Australia

    Ingrid fuhr uns zum Sunshine Beach und zeigte uns den Eingang in den Nationalpark. Es gibt mehrere Pfade. Sie sagte, wir sollten denjenigen der Küste entlang nehmen, da könnten wir zwischendurch baden. Der Wanderweg würde 11/2 Stunden dauern. Sie wolllte uns am Ziel im Restaurant Rococo in der Hastingsstreet um 13 Uhr treffen. Der Weg, den wir nahmen entpuppte sich als beschwerlich, mit steilen Abschnitten zum Strand, und auf einmal war die Strasse gesperrt. Wir mussten umkehren und alles erneut abschreiten. Zum Glück trafen wir unterwegs Einheimische, die uns mit der Wegbeschreibung halfen. Unterwegs sahen wir tatsächlich einige wunderschöne Strände und kleine Buchten, aber zum Baden fehlte die Zeit, wenn wir pünktlich an unserem Treffpunkt ankommen wollten. Hercs, der immer noch mit seinem entzündeten Fuss kämpfte, schaffte das letzte Wegstück kaum. Ich habe ihn noch nie so erschöpft erlebt. Immer kam noch eine Bucht, als wir uns schon an unserem Ziel dachten. Schliesslich trafen wir im Restaurant Rococo noch vor Ingrid ein.
    Abends fuhren wir bei Ingrids Freundin vorbei, die uns ihr sehr elegantes Haus zeigen wollte. Wirklich eine Traumarchitektur, mit Schwimmbad, Terrassen, ja sogar einer Golfabschlagbahn, wo ihr Mann täglich üben wollte. Nur der Ausblick ist in den Wald und ein kleines Stückchen Strand; also nicht der wunderschöne Panoramablick von den Aitkens. Die Frau zeigte uns all ihre Schlafzimmer mit begehbarem Kleiderschrank, wo sie
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  • Day20

    Farmer's Market

    November 24, 2018 in Australia ⋅ 🌙 22 °C

    Wir haben uns bereits an den neuen Tagesrhytmus gewöhnt. Die Sonne ging um 4:45 hinter dem Ozean glutrot auf. Das wollte ich fotografieren und schreckte dabei den Hund auf, der seinerseits mit seinem Bellen das ganze Haus weckte.
    Nach dem Frühstück fuhren wir bereits um 7 Uhr nach Noosaville an den Markt, der jeden Sonntag stattfindet. Da bieten die Bauern ihre organischen, frischen Früchte und Gemüse an. Ingrid kaufte beim Blumenhändler drei grosse Hilaconias und einen "Kanguruh paws" - sehr dekorativ, die für die nächsten drei Wochen ihr Wohnzimmer schmücken sollen. (Preis AUD 30). Die Produkte sind alle sehr frisch und sehen appetitlich aus, aber nicht billig. Ich sah ein Kilo Kirschen für AUD 30. Wir kauften Croissants bei einem Franzosen und Ingrid deckte sich ein mit Gemüsen und Früchten. Danach fuhren wir in den Supermarkt, wo wir den Rest einkauften. Wieder zuhause genossen wir die Croissants zu einem Nespresso. Danach gab es ein beinahe 2stündiger Strandspaziergang.
    Gegen 1 Uhr fuhren wir nach dem "Peregian" Strand, wo wir beim Japaner ein paar köstliche Sushis bestellten, die wir dort im Innenhof konsumierten. Wieder zuhause gab es einen kleinen Dessert - petits fours vom Franzosen.
    Dann begann Ingrid bereits ihre Vorbereitungen für den Apero mit Snacks: sie wollte 2 hausgemachte Pizze offerieren, davor diverse Käse, Salami, Oliven, Nüsse etc. Dann wollte sie sich kurz zurechtmachen, aber das gelang ihr nicht mehr, da die Leute 10 Minuten zu früh kamen - ganz im Gegensatz zu Brasilien, wo die Leute meistens mind. eine halbe Stunde zu spät kommen und sofort nach dem Essen abhauen, kommen die Leute hier zu früh und bleiben dann von 4 - 6 Stunden. Die Neuseeländerin Rose mit Ihrem Mann Simon kamen beinahe eine halbe Stunde vor Susan, Gary und Tilly. Wir begannen mit 3 französischen Champagner. Zu den Pizzen stellten wir um auf Rotwein. Es war ein sehr netter Abend mit angenehmen Temperaturen, so dass wir bis spät auf der Terrasse verweilen konnten.
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  • Day18

    Ein Leben im Paradies

    November 22, 2018 in Australia ⋅ 🌧 27 °C

    Hercs ging mit Rob im Golfclub Tennis spielen. Ingrid machte mit mir und dem Hund einen Orientierungsspaziergang durch den Wald vor dem Haus. Danach fuhren wir Hercs und Rob abholen. Sie waren schon bei Kaffee und Kuchen. Das Angebot war: Doppel spielen und Kaffee mit Kuchen AUD 5 - ein Geschenk. Rob ist Mitglied im Golfclub und bezahlt eine hohe Jahresgebühr , was dann solche Privilegien rechtfertigt.Read more

  • Day17

    Flug nach Brisbane

    November 21, 2018 in Australia ⋅ ☁️ 28 °C

    Der Flug mit Virgin Australia dauerte weniger (1 1/2 Stunden) als die Anreise mit ConeXion, die Ingrid für uns gebucht hatte. Der Preis von AUD 103 war total gerechtfertigt. Wir waren nochmals 2 1/2 Stunden unterwegs. Zusammen mit anderen Mitreisenden, die unterwegs z.T. abgeladen wurden. Auf der halben Strecke mussten wir in einen kleineren Bus umsteigen - einfach unser Gepäck identifizieren - und weiter ging‘s mit 2 weiteren Gästen nach Noosa. Einer stieg vor uns aus, dann kamen wir zur Marcus Beach zum „Duna Drive“. Wir gaben dem Fahrer die Nummer 23 an, die er beim Portal eingab. Auf der anderen Seite meldete sich Ingrid, die uns mit ihrem neuen BMW X1 die knapp 100 Meter abholen kam, damit wir die Koffern nicht hochziehen mussten. Vor dem Haus wartete Rob mit ihrem jungen Hund, Brodie, ein Retriever. Das wunderschöne Haus ist mitten im Nationalpark von Noosa am Hang gebaut und hat deshalb 4 Stockwerke. Wir nahmen den Lift bis in den dritten, wo wir uns im Gästezimmer einquartieren durften - eine herrliche Suite mit Blick auf das Meer. Ingrid‘s Schlafzimmer ist im 4. Stock mit Blick aufs Meer auf die andere Seite. Dann gibt es ein riesiger Wohn- / Essraum mit amerikanischer Traumküche - alle Geräte versteckt und eingebaut, ein TV Raum und eine Terrasse mit Esstisch, Grill und einem weiteren Kühlschrank. Im ersten Stock befindet sich ausser Garage, Waschraum, weitere Suiten und ein Schwimmbad. Alles ganz toll konzipiert, geplant und luxuriös ausgeführt. Vor dem Haus liegt der Strand, der durch einen dichten Wald über 2 verschiedene Pfade erreichbar ist.
    Ingrid und Rob empfingen uns mit einer Flasche Champagner. Danach gab es einen grünen Salat mit diversen Blättern und zu Reis „buttered chicken“; das waren Pouletstückchen an einer chinesischen Sauce.
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