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Urlaub gegen Hand

auf Bellandor oder ein Sprung ins Ungewisse Læs mere
  • Start på rejsen
    19. november 2025

    Daily business

    20. november 2025, Ungarn ⋅ ☁️ 5 °C

    und was sonst so anfällt. Wie ich bereits vorgängig informiert wurde, besteht meine Aufgabe hauptsächlich darin, zweimal täglich die Pferde zu füttern. Dies schien mir bereits nicht allzu viel Arbeit zu sein und in Realität habe ich dafür auch noch Hilfre oder vielmehr bin ich es vermutlich, die hilft. Franzi meine Vorgängerin als UgH ist hier "hängengeblieben" und so erledigen wir dies nun zu zweit.
    Der Tag ist trotzdem ausgefüllt, da man immer irgendwen antrifft und sich plötzlich in einem interessanten Gespräch wiederfindet. Ausserdem kann ich mich, wlan sei dank, nun auch meinen Aufgaben als fliegende Buchhalterin widmen. Dies neu als Eigentümerin meiner GmbH.
    Vieles ist anders hier, doch eingekauft wird auch in Ungarn im coop.
    Über meinen heutigen Kurztripp nach Budapest die nächsten Tage mehr.
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  • Ankommen

    21. november 2025, Ungarn ⋅ ☁️ 4 °C

    Nach der doch turbulenten Reise habe ich es geschafft, die nächste Bushaltestelle muss ich raus. Man weiss sich ja zu helfen, zum Glück sind die Haltstellen gross genug angeschrieben (was der Lautsprecher da sagt, ist für mich nicht wirklich hilfreich 😳). Unter ein paar mitleidigen (oder genervten?) Blicken, wie ich mich mit meinem Koffer durch den verstopften Gang bemühe, steige ich an der richtigen Haltestelle aus, ein Anruf entfernt vom Endziel Bellandor (www.bellandor.com). Ich werde herzlich empfangen und direkt zu Kaffee und Süssigkeitn (da gibt es viel zu entdecken in Ungarn) in die Dorfbäckerei eingeladen. Die ersten Eindrücke von meinem temporären Heim in den Bildern.Læs mere

  • Yuma

    22. november 2025, Ungarn ⋅ ❄️ 1 °C

    oder wie mir ein junger Morgan-Hengst eine Lektion verpasst

    Aufgrund aktueller Ereignisse wurde der Budapest-Bericht verschoben, wie die Nachrichtensprecher jeweils so schön sagen.

    Wie die letzten Tage, treffen Franzi und ich uns um halb 7 (zum Glück halb, denn wäre es nach ihr viertel 7 gewesen, wäre sie um viertel nach 6 bereit gewesen und ich um viertel nach 7) um das Heu zu den Pferden zu bringen. Da es die letzten Tage ausgiebig geregnet hat und dabei recht kalt war, durften die Pferde die Nacht in ihren Boxen verbringen.

    Am Samstag ist viel los hier, es kommen viele Reitschülerinnen und einzelne Reitschüler zum Unterricht, welche danach die Pferde direkt wieder auf die Aussenpaddocks bringen. Die verbleibenden Pferde bringen Franzi und ich auf ihre Plätze.

    Natürlich sucht man (also ich) sich wieder die anspruchsvollste Aufgabe aus, welche ehrlicherweise auch eher jemand hätte tun sollen, der Yuma schon kennt. In einem Anflug von Selbstüberschätzung (ich gebe es zu), traute ich mir zu, ihn rauszubringen und wir hatten uns ja schon beschnuppert, das Aufhängen der Heunetze in seiner Box war ja auch ganz problemlos. Aber vor allem wohl, weil ich mich bereits am ersten Tag hoffnungslos in ihn verliebt hatte und wenn man verliebt ist… man weiss es ja. Also halfterte ich ihn an, atmete nochmals tief durch und richtete meine ganze Aufmerksamkeit auf diese Aufgabe (wie das im Umgang mit Pferden nötig ist). Wir waren bereits im Feld und ich wollte nur kurz den Elektrozaun schliessen, ihr könnt es Euch vorstellen, mit meiner leichten Phobie vor diesen Zäunen war ich kurz abgelenkt und wir rannten zusammen wieder raus, nach ein paar Metern wurde er dann zu schnell… Tja das Gras im Gelände war zu verlockend. Es störte ihn gar nicht, als ich mich ihm näherte und den Strick wieder in die Hand nahm, bis ich mich in Bewegung setzen wollte… das ganze Spiel noch zweimal von vorn. Eine Reitschülerin, die den Hof gut kennt, konnte ihn mit einer Longe auf ein grösseres Feld locken und ihn einige Runden longieren, bis er dann das Gefühl hatte, dass er nun doch lieber übers ganze Feld galoppieren möchte. Nachdem er sich ausgepowert hatte, konnte ich ihn mit vielen «Grasen-Päuseli» zurückbringen. Darauf brauchte ich dann doch eine kurze Verschnauf- und Teepause. Beim anschliessenden Besuch auf seinem Feld hat er mich natürlich sofort wieder bezirzt. Im Kampf um den höheren Rang allerdings, habe ich wohl im Moment das Nachsehen.. Und ob es für meinen Rang förderlich war, dass er mich danach bei meiner Arbeit beobachtete (das Ausmisten seiner Box), wage ich zu bezweifeln.

    Am Abend war es Zeit, die Wasserbehälter aufzufüllen, die Heunetze zu verteilen und weil heute Samstag ist und der Gehilfe frei hatte, mussten auch noch frische Heunetze für vorbereitet werden. So ändern sich die Zeiten, früher begann man sich Samstags um fünf für den Ausgang vorzubereiten, heute ist das Fressen der Pferde.
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  • Allerlei Süsses

    23. november 2025, Ungarn ⋅ ☁️ -1 °C

    Heute gibt's nur einen kurzen Bericht, ist ja schliesslich Sonntag.
    Doch erstmal begann der Tag mit einer Überraschung auf der morgendlichen Heuverteilungsrunde ....da fehlt ein Pferd, wo ist Giotto? Ehrlich gesagt war ich froh, dass meine Mit-UgHlerin das bemerkte (ich bin nicht sicher ob es mir so schnell aufgefallen wäre) und dass dies nicht das erste Mal passierte, also kein Grund zur Panik. Sein Wiehern war auch schon zu hören und plötzlich stand er wieder hier.
    Danach stand heute ein Ausflug ins Thermalbad und zum Balaton an, dem grössten See Mitteleuropas. Und zum Abschluss ein Besuch in einer Konditorei mit dem besten Kuchen von Ungarn. Kuchen essen ist sowas wie ein Volkssport hier und sie haben tatsächlich einen jährlichen Kuchenwettbewerb.
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  • Montag auf Bellandor

    24. november 2025, Ungarn ⋅ ☁️ 2 °C

    oder ein Wochenstart, der es in sich hatte

    Aniko, die Gutsbesitzerin hatte mich gefragt, ob ich Lust hätte mit Yuma in der Halle zu arbeiten. Zur Erinnerung, Yuma der junge Hengst, in den ich mich auf den ersten Blick verliebt hatte, natürlich hatte ich.
    Nach der Fütterungsrunde am Morgen, traf Annemarie ein (sie, die mir half, Yuma einzufangen), um gemeinsam in der Halle Bodenarbeit zu machen. Anschliessend verschafften wir Flambeau, dem zweiten Hengst (also eigentlich dem ersten) vom Hof, Bewegung in der Halle.
    Normalerweise sei der Montag ruhig, doch heute stand ein Tierarztbesuch an, um die Pferde zu entwurmen. Dafür mussten die Pferde einzeln aus den Paddocks rausgeholt werden und der Arzt flösste ihnen mit einer Spritze das Entwurmungsmittel ins Maul. Der Reaktion der Pferde nach, war dieses nicht wirklich schmackhaft.
    Die grösste Herausforderung des Tages kam am Abend auf mich zu, ich sollte Estelle longieren. Nach vielen fragenden Blicken Stute, was genau ich nun von ihr will und warum sie sich überhaupt bewegen sollte, der Unterstützung von Aniko und ihrer Tochter Bella habe ich es doch geschafft, dass Estelle einige Runden getrabt ist.
    Fazit: Auch wenn man weiss, um was es geht und schon dabei zugesehen hat, bedeutet dies noch lange nicht, dass man das kann.
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    Slut på rejsen
    28. november 2025