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Pacific Crest Trail

A 156-day adventure by Jan in motion & Margit Read more
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    April 24, 2024

    PCT - Start in Campo

    April 24, 2024 in the United States ⋅ ⛅ 15 °C

    Now available:

    The No-Drama Pacific Crest Trail: How to realize a life's dream while staying healthy, motivated and joyful every step of the way

    Check it out:

    - https://books2read.com/u/bMJZXk
    -https://www.amazon.com/dp/B0DV8TZTT1

    This book covers the following key topics:

    - Physical preparation
    - Psychological and emotional readiness
    - Food and nutrition strategies
    - Gear selection and optimization
    - Logistical planning
    - Navigation and detour management
    - Self-assessment guidelines to determine trail compatibility

    While even the best preparation cannot eliminate surprises — both welcome and challenging — increasing your resilience will enable you to make sound decisions before and throughout your journey.

    Sind mittags gestartet und erstmal 4 km Umweg für Burger, Fritten und Bier gelaufen. Prioritäten?
    Alles grünt und blüht, wunderschön.
    Leichter Niesel am Abend.
    Tagesziel nicht erreicht,
    Aber Aufregung und Freude sind riesig.
    Wir fühlen uns wie im Film.
    Erste Übernachtung im Zelt in der freien Wildbahn.
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  • Tag 2: Lake Morena

    April 25, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 10 °C

    Aufwachen bei Nieselregen. Wüste? Windig ist es auch, also Kaffee kochen im Zelt ⛺️- wie war das nochmal mit dem Gefahrenhinweis auf der Gasflasche? Auf geht’s nach Lake Morena - Burger und Fritten - und dann weiter nach Boulder Oaks. Erste Flussquerung mit nassen Füßen -kneippmässig genützt.Read more

  • Tag 3: Mount Laguna

    April 26, 2024 in the United States ⋅ 🌬 6 °C

    Kalte Nacht. Ailisa aus Washington ist Nachts um 12 noch neben uns gelandet. Sehr merkwürdige Geräusche. Am nächsten Morgen verstehen wir:
    Zwei Pferde, die aus Eimern essen. Ok. Sie geht den PCT mit den Pferden etappenweise, seit 40 Jahren. Wow!
    Auf geht’s nach Mount Laguna auf läppische 1850 m. Auf dem Weg begegnen wir einer Trailinstanthaltungscrew von Charles Schwab - sehr nette Leute, die bei Sauwetter den Trail in Ordnung bringen, der alles in allem in phantastischem Zustand ist.
    In Lake Morena treffen wir noch auf eine Trail Angel Crew, die Bier, Süssigkeiten, Bourbon, etc. Bereit hält und den Hikern „Gear Shake Downs“ anbietet. Dabei darf man all seine Sachen ausbreiten und die erfahrenen Trail Angels stellen Fragen und geben ihre Einschätzung dazu. Übernachtung in der Laguna Mountain Lodge.
    Essen bei „Frenchie“. Burger 🍔 und Fritten. ☺️
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  • Tag 4: Richtung Julian

    April 27, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 13 °C

    French Toast und Breakfast Croissant bei Frenchie. Nach kurzer Trailberatung durch Goose, Bedienerich bei Frenchie und Trailveteran geht’s los.
    Wieder nach unten, bergab im Sonnenschein und mehr Wärme. Tolle Aussicht in die Wüste.
    Bei unserer ersten Wasserauffüllstelle zeigt sich, dass unser Wasserfilter defekt ist. Ok. Dann halt ohne Filter, dafür mit Tropfen behandelt.
    Übernachtung im Zelt.
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  • Tag 6: Julian

    Apr 29–30, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Ein ehemaliger GoldrushOort, der sich zu einem Apfelgebiet (wie im Thurgau) entwickelt hat. Apple-Pie und Apple-Cider sind hier nun die Hauptattraktion.
    Wir übernachten im Goldrush-Hotel (1897).
    Wäsche waschen, Körper schrubben mit einem extra dafür erworbenen Waschhandschuh 🤪😄.
    Am Abend noch die FarOut-App mit Robin und Markus geteilt.
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  • Tag 7: Julian, Richtung Warner Springs

    April 30, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Bis Mittag genießen wir den Goldrush-Ort Julian, CA. Alles sehr hübsch und authentisch lebendig . 😍 Lauter nette Leute hier.
    Dann geht’s los per Anhalter Richtung Scissors Crossing, ca. 30 Minuten Fahrt und weiter auf dem Trail.
    Es sind ca. 50 km nach Warner Springs. Bis dahin kommen wieder zwei Übernachtungen im Zelt.
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  • Tag 8: Barrel Springs / Ranchita

    May 1, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 20 °C

    Die ersten 100 Meilen sind geschafft.
    Wandern wie durch einen botanischen Garten, sehr heiss.
    Wasserstelle zum Frühstück genutzt, auch hier sind wieder die sogenannten Trailangels am Werk - grosses Dankeschön!
    Weiter gehts bis Barrel Springs - diesmal eine echte Wasserquelle und schattigen ebenen Flecken fürs Zelten..
    Wir bleiben einfach hier über Nacht.
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  • Tag 9: Eagle Rock & Warner Springs

    May 2, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 11 °C

    Eagle Rock zum Frühstück.
    2. Versorgungspaket in Warner Springs Post Office abgeholt.
    Mittagshitze an der Tankstelle mit anderen Hikern aussitzen und dazu leckere Tankstellenverpflegung geniessen - grausige Nachos.
    Dann einen wunderschönen Canyon hoch und weiter aufsteigen. Wunderschöner Schlafplatz. Solo.
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  • Tag 10: Mike‘s place

    May 3, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Mike‘s Place ist eine Privatinitiative eines Trailangel, der hier Landbesitz hat und den Hikern Schlafplätze anbietet. Außerdem ist es für die nächsten 45 km die einzig gute Wasserstelle. Wir tragen 5 Liter pro Nase weg und kommen damit gut durch bis zum Paradise Valley Café, kurz PVC.Read more

  • Tag 11: Paradise Valley Café & Anza

    May 4, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Die anderen Hiker sind schon alle los. Der erste ist nachts um 3:38 an unserem Zelt vorbeimarschiert. Bier, Burger und Fritten am PVC entfalten eine magische Anziehungskraft nach dem trockenen Stück Wüste.
    Wir laufen nach alle anderen los und erreichen das PVC zur Mittagszeit.
    Für die nächsten 24 Stunden ist ein Sturm angesagt. Ein nette Mitarbeiterin PVC nimmt uns mit zum Cahuilla Casino Hotel bei Anza, ca. 10 km entfernt.
    Hygiene, waschen, essen, schlafen. 😴
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  • Tag 12: Start San Jacinto Wilderness

    May 5, 2024 in the United States ⋅ 🌬 6 °C

    Der Sturm ist pünktlich zum Check out um 11 Uhr durch und der Hitch (= trampen) zurück zum Trail hat nur 30 min gedauert.
    Ein netter Logitech-Mitarbeiter hat uns auf seinem Weg zurück nach Palm Springs mitgenommen.
    Es ist immer noch sehr windig (Böen 6-8 bft), was das gehen ziemlich ungemütlich macht. Aber immerhin, die Sonne ist zurück.
    Wir finden einen aussergwöhnlichen und nicht so leicht zugänglichen Schlafplatz, geschützt von einem riesigen Stein.
    Die Nacht wird sehr kalt, ca. -5 Grad, der Wind geht noch eine Weile weiter und rüttelt dank dem geschützten Platz nicht so sehr am Zelt.
    Wir haben praktisch alles an, was wir haben.
    Schöner Platz mit Aussicht und am Morgen scheint die Sonne ins Zelt.
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  • Tag 13: Auf nach Idyllwild

    May 6, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 15 °C

    Spektakulärer Tag. Absolut beeindruckende Wegführung bis auf 2600 m hinauf. Teilweise ausgesetzt. Viele Bäume liegen als Hindernisse über den Weg, dann kommt noch Schnee hinzu, was uns vor allem wegen der Orientierung etwas ausbremst, da der Weg nicht erkennbar ist und es viele Spuren von den Vor-Gängern) gibt.
    Schlussendlich kommen wir um 20 vor 6 bei Saddle Junction (ca. 2.500 m/nn) an und steigen von dort nach Idyllwild ab (weitere vier Kilometer und viele Höhenmeter).
    Hier wartet ein verdientes Hotelzimmer auf uns. Jetzt steht ein Zero-Day an, d. h. zwei Nächte am gleichen Ort, das hatten wir bis jetzt nicht.
    Auf dem Weg treffen wir glücklicherweise Mark - trailname* Produce, der uns vom Humber Park (Wanderparkplatz) die letzten paar km zum Ort in seinem Auto mitnimmt.
    Sehr dankbar dafür und hungrig geht’s direkt in den lokalen Brauereipub.
    Und ja, Bier, Burger, Fritten.

    Der Weg aus Vogelperspektive: https://fatmap.com/adventureid/126621058/mornin…

    *trailname = im Laufe der Wanderung kann es sein, dass man aufgrund einer Geschichte, eines Ereignisses oder sonst etwas einen Namen für den Trail bekommt: produce, ghost, stardust, zip, stroll, ...
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  • Tag 14: Erster „Zero Day“ in Idyllwild

    May 7, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 14 °C

    Wow, die letzten Tage waren lang und anstrengend, jetzt ist erst mal Erholung angesagt.
    Margit hat sich etwas am Fuß verletzt und wir wollen nicht riskieren, dass es schlimmer wird.
    Eine Massageeinheit mit Trailangel Mark trägt hoffentlich auch zur Genesung bei, sicherlich aber zur guten Laune.
    Abendessen beim Italiener.
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  • Tag 15: Zweiter „Zero Day“ in Idyllwild

    May 8, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir brauchen noch einen Tag Erholung an diesem schönen Ort.
    Morgens schicken wir die „Bounce-Box“ mit unseren Habseligkeiten nach Big Bear Lake, unserem nächsten größeren Etappenort, den wir in ca. 6 Tagen erreichen.
    Dann beschäftigen wir uns mit dem Noro-Virus-Ausbruch unter den PCT-Hikern auf dieser Etappe und wie wir eine Infektion vermeiden. Seife und chemische Wasserentkeimung sind wohl abgesagt.
    Zwischendurch treffen wir unsere Trailfriends Squish und Stardust, die bereits zurück auf den Trail gehen, später dann noch Melina und Freundin, die für die letzte Etappe eine Übernachtung mehr gebraucht haben und sich mit leeren Handybatterien und ohne GPS im Bergwald verlaufen haben. 😱
    Wir genießen jetzt die Sonne auf unserer Terrasse bei wunderschöner, stimmungsvoller Hippie-Dippie-Live-Musik von nebenan.
    Das Leben ist schön. ☺️☺️
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  • Tag 16: Fuller Ridge

    May 15, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 19 °C

    Um 9 Uhr geht’s los, zurück zum Trail über den Wanderparkplatz (Humber Park).
    Nach den 4km suf dem Devils Side Trail sind wir wieder an der Saddle Junction.
    Von dort weiter auf der San Jacinto Aufstiegsroute, die wir an der Gabelung bei ein paar Schneefeldern verlassen.
    Hier treffen wir June und Taylor, zwei weitere Hiker, die wir inzwischen kennen gelernt haben.
    Dann geht es ein paar hundert Meter runter und wieder rauf und endlich erreichen wir die „Fuller Ridge“, die einen gewissen Ruf hat, wennndort noch Schnee liegt. Jedoch jetzt ist das trotz der Höhe so um die 2.600 m/nn für uns nicht mehr der Fall. Auch gibt es praktisch keine ausgesetzten Stellen.
    Aber vor allem gegen Ende dieser ca. 4 km langen Strecke gibt es dann doch noch viel Schnee (Nordosthang) und in ziemlicher Hanglage. Aber zum Glück verläuft der Weg zwischen grossen Koniferen (Wald).
    Margit hat sich in Idyllwild Microspikes gekauft, die kommen jetzt zum Einsatz. Trotzdem ist es recht anstrengend und wir kommen nur langsam voran. Nach 9 Stunden erreichen den Fuller Campground noch bei Tageslicht.
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  • Tag 18: I10, Mesa Wind Farm, Whitewater

    May 15, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 18 °C

    Wir brechen ohne Frühstück auf, weil wir die Ebene (2.-tiefste Stelle vom ganzen Trail) noch vor Sonnenaufgang schaffen wollen.
    Nach ca. 90 Minuten sind wir an der Interstate 10 Unterführung.
    Das ist eine Hauptverkehrsader (Strasse und Bahn), wir sehen kilometerlange Güterzüge. Wow!
    Bei der Unterführung gibt es Trail-Angel-Mandarinen und wir machen unser Frühstück mit Kaffee.
    Dann geht’s weiter zur Mesa Wind Farm, ein zu erwartendes Highlight. Dort in dem kleinen Wirtschaftsgebäude sind die Arbeiter auch Samstags da.
    Wir Hiker dürfen die Räumlichkeiten nutzen und können uns von der Sonne zurückziehen. Zudem bekommen wir gegen Spende Softdrinks, Wasser, Riegel und sogar ein Eis. Wer jetzt schon Hunger hat, kann sich etwas in die Mikrowellen stellen. Es ist ein echter Hiker-Treffpunkt, alle machen hier Pause.
    Der nächste Stop ist das Whitewater Preserve. Eine Oase am Whitewater Fluss mit schönem Picknickplatz im Schatten und Wasser zum Abfüllen.
    Nach dem Mittagessen geht’s noch ein paar Kilometer den Fluss rauf. Campen nach Flussüberquerung mit Schuhen. Das macht
    nasse Füße, dafür sind die aber wieder sauber.
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  • Tag 19: Mission Creek

    May 15, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute geht’s bereits um 5.30 Uhr los.
    Relativ viele Hiker haben auf dem Abschnitt zwischen Idyllwild und Big Bear mit gastrointestinalen Malaisen zu kämpfen. Zwei Theorien gibt es aktuell dazu. Norovirusepedemie ist die eine, die andere sind Rotalgen im Wasser des Mission Creek, welche Toxine ins Wasser abgeben.
    Wir tragen deshalb von unserem Schlafplatz zusammen 10 Liter Wasser mit uns.
    Dazu kommt, dass ein Hurrikan im vergangenen September und noch weitere Unwetter in den letzten Jahren, den Weg im Mission Creek komplett zerstört haben.
    An manchen Stellen gibt es sogenannte Washouts, die nur sehr mühsam passierbar sind.
    Den größten Teil der Strecke kämpfen wir uns über das Geröll im Flussbett empor. Insgesamt sind wir ca. 12 Stunden gelaufen, 32 km, mit 2000 Höhenmetern flussaufwarts. In diesem schwierigen Gelände erreichen wir am Schluss zusammen mit Robin (aus Lenzerheide) und Theresa (aus Rottenburg) einen schönen Zeltplatz mit sauberer Quelle. Ein sehr harter Tag, vor allem für Margit.
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  • Tag 20: Um San Gorgonio & Arrastre Creek

    May 15, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 18 °C

    Ausschlafen bis um 6 Uhr, dann gemütlich Frühstücken, Wasser filtern und packen.
    Um 9 Uhr geht’s los. Heute auf sehr angenehmen Bergpfaden rund um das San Gorgonio Massiv.
    Aufgrund der Wassersituatiin und dem Mangel an Zeltplätzen wird es wieder ein langer Tag bis wir dann durch den Arreste Creek und wieder hinauf auf den Sattel oberhalb von Big Bear City/Lake endlich am Campground ankommen.
    Die 32 km heute sind viel leichter gefallen, als die gestern, dennoch anstrengend.
    Ziel war, am nächsten Tag möglichst bald in die Vorzüge der Zivilisation genießen.
    Big Bear Lake erwartet uns.
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  • Tag 21: Nearo & Big Bear Lake

    May 15, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 17 °C

    Ohne Frühstück geht’s früh los. Nach 10 km stehen wir zusammen mit Theresa und Robin und zwei anderen Hikern an der I18 und halten den Daumen hoch. Das vierte Auto hält, keine 5 Minuten warten. Die Fahrt wird etwas abenteuerlich, da der Fahrer die Fahrbahnbegrenzung eher großzügig interpretiert. Auweia. Er spricht sehr schlecht englisch und versucht uns seine Unterkunft anzudrehen, die leider nicht dort ist, wo wir sein wollen. Wir befürchten, er wird uns dort festsetzen, er ist dann aber doch davon zu überzeugen, uns in die "village“ zu fahren.
    Big Bear Lake und Big Bear City sind zwei Berggemeinden auf 2.000 m Höhe mit Skigebieten für das Einzugsgebiet LA, Orange County und San Diego. In der Hochsaison kommen auf die 6.000 Einwohner 40.0000 Touristen.
    Es ist alles sehr weitläufig. Schlecht, wenn man einen Tag Laufpause möchte.
    Im "village" (Touristenzentrum) angekommen, gehen wir mit den anderen erst mal ins Diner und essen Egg Benedict et al.
    Dann heisst es Unterkunft suchen, Bounce-Box und Proviantkiste im Post Office abholen, Duschen, Wäsche waschen, zum Sportladen gehen, etc. pp - es gibt immer viel zu tun.
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  • Tag 22: Zero Day in Big Bear Lake

    May 15, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 17 °C

    Füße hochlegen und nichts tun, war der Plan für heute. Leider kam es anders.
    Das Einkaufen hat schon fast den ganzen Morgen genommen, doxh konnten wir den kodtenlosen Trolleybus benutzen und haben uns sehr gut mit den jeweiligen Fahrern unterhalten.
    Nin noch den Einkauf und unsere Sachen sus der Proviantbox abpacken und auf uns verteilen. Wir rechnen mit sechs Tagen in der freien Wildbahn. Der Weg führt hier auch durch ein Bärengebiet (350 bis 500 Schwarzbären sollen hier leben).
    Gestern trafen wir noch Rianna und Francois. Sie musste seit Idyllwild aussetzen mit Fussproblemen und war ziemlich down. wir erleben sie nun mit einer 180 Grad Wende. Voll das Leben. Nachdem sie bei „Dr. Jess“ in Behandlung war, kann sie nun fast wieder beschwerdefrei gehen.
    Wer möchte das auch? Genau. Heute um 13 Uhr konnte sich Margit noch einen Termin bei der sehr gefragten Jess ergattern.
    War eine lustige Session bei uns im Hotelzimmer. Sehr quirlige Person mit unkonventionellen Ansatz, aber sehr effektiv. Margits Fuß geht’s bereits viel besser. und hat such ein paar Tipps bekommen.
    Wir hoffen jetzt das Beste für den weiteren Trail.
    Dann Bouncebox zurück zur Post und endlich wieder etwas essen, Mexikanisch, am See.
    Jetzt nich die Fahrt zurück zum Trail organisieren. Inzwischen ist es 16 Uhr und wir haben Zeit für Dokumentation und Kommunikation.
    So viel zum Thema Füße hochlegen und nichts tun. 😅🤪
    Gerade ist noch ein kleines Gewitter hier gewesen.
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  • Tag 23: Little Bear Springs Camp 🏕️

    May 16, 2024 in the United States ⋅ ⛅ 11 °C

    Nach dem Frühstück im Diner geht’s mit schweren Rucksäcken zurück auf den Trail. Wir haben für 6 Tage Futter dabei.
    Das Terrain sieht betreffend Höhenprofil freundlich aus.
    Die Wassersituation auf dem nächsten Abschnitt ist ganz gut, so dass wir da etwas Gewicht sparen können.

    Der Tag entwickelt sich als einen der schönsten Wandertage bisher.
    Sonne, etwas Wind, tolle Aussichten, angenehmer Weg, keine verrückten Höhenmeter und am Ende ein sehr schöner Platz zum Übernachten direkt an einem kühlen Bergbach.
    Alle anderen Hiker sind ebenfalls in sehr guter Laune und wir geniessen gemeinsam das Abendessen.

    Dass der Tag heute so zum Geniessen war, liegt für mich vor allem an dem Ergebnis der Behandlung meines linken Fusses von Dr. Jess (Jessica). Sie hst meine Knochen im Fuss irgendwie wieder zurechtgerückt, mein Bein langgezogen ... und mir zudem noch ein paar Tipps zum "Gehen" gegeben.
    "Happy Feet, Happy Hike" ist ein Buch von ihr ...
    Ohne sie wüsste ich nicht, wie ich weitergelaufen wäre - ich bin sehr sehr sehr dankbar!
    Trail Magic und The Trail Provides - das passt hier voll und ganz ☺️😇🙏

    Die rote Pflanze ist eine Besonderheit: https://www.fs.usda.gov/wildflowers/beauty/myco…

    Flyover: https://fatmap.com/adventureid/129603325/mornin…
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  • Tag 24: Deep Creek Hotsprings

    May 17, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir ziehen gleich morgens um 6 Uhr los, vor allen anderen. Das Camp war ziemlich voll und wir wollen die kühlen Morgenstunden mit tollen Lichtverhältnissen nutzen „ein paar Meilen zu pushen“.
    Heute wird ein langer Wandertag mit spektakulärer Wegführung durch den Holcomb Creek und später durch den Deep Creek. Es sind im wesentlichen Schluchten, die wir auf etwa halber Höhe durchwandern. Margit ist nicht immer Happy mit dem abschüssigen Terrain.
    Am Vortag flog der Helikopter und vom Trailfunk haben wir erfahren, dass ein Biker blöd abgerutscht ist und sich das Sprunggelenk komplett zerdeppert hat. Also, volle Konzentration.
    Wunderschöner Ort für die Mittagspause direkt am Fluss. Viel Schatten. Robin und Theresa tauchen auch noch auf und wir beschließen bis zu den Hotsprings durchzulaufen und uns dort wieder treffen.
    Tatsächlich kommen die beiden an dem Tag nicht mehr an.
    Doch wir sind froh, dass wir es geschsfft haben. Due Belohnung ist ein wunderschöne Zeltplaz und ein Bad im kühlen Fluss (einschliesslich Wäsche durchs Wasser ziehen).
    Tatsächlich haben wir beide keinen Bedarf, in warmes Wasser zu sitzen. Vielleicht ein anderes mal.
    Wir passieren heute die 300 Meilen Marke.

    Flyover: https://fatmap.com/adventureid/129603389/mornin…
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  • Tag 25: Silverwood Lake

    May 18, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach frühem Start geht’s noch einen halben Tag durch den Deep Creek. Es ist Samstag und so treffen wir auch auf ein paar „Dayhiker“ mit kleinem Gepäck.
    Nach 2.5 Stunden vorbei an einem Staudamm, Abstieg und Flussdurchqueerung mit nassen Füßen. Frühstück. Dann geht’s weiter Richtung Silverwood Lake. Wunderschön gelegener künstlicher See. Es ist sehr windig und der Weg führt spektakulär oberhalb vom Ufer entlang.
    Der See ist etwas belebt mit Motorbooten und Jetskis.
    Leider dürfen wir am See nicht Campieren und in der Picnic Area, die wir uns dafür ausgesucht haben, lernen wir, dass es dort auch verboten ist.
    In der Stunde, die wir dort verbringen, patrouillieren die Sheriffs 3 mal. Wir winken, sie winken zurück nach dem Motto, wir haben ein Auge auf Euch.
    Leider gibt es keine guten Übernachtungsoptionen in der Nähe. Wir probieren es bei den „group camps“. Doch diese sind an einem schönen Samstag von den locals gebucht und die Parties sind bereits in vollem Gange.
    Also weiterlaufen und schauen, was sich ergibt.
    Dann sehen wir „Butterfinger“ , der sein Zelt aufschlägt und hinter ihm gibt es noch einen Platz, der genau richtig für uns.
    Uff - geschafft. Von den Kommentaren in „FarOut“ - die Throughhiker-App aus der wir fast alle relevanten Trailinfos herausziehen - erfahren wir, dass hier die Bären umgehen und Lebensmittel von Hikern mopsen.
    Wir haben großes Interesse, dieses Szenario zu vermeiden und hängen unser gesamtes Futter in einem Sack auf einen Baum. Das ist gängige Praxis in Bärengebiet, war aber bisher nicht notwendig. „Butterfinger“ hängt sein Zeug dann ebenfalls auf. Nachdem es dunkel wird, kommen noch ein paar weiter Hiker an, die sich irgendwo zwischen die Büsche werfen. Am nächsten Morgen sehen wir, dass auch sie alle ihre Lebensmittel aufgehängt haben.

    Flyover: https://fatmap.com/adventureid/129603482/mornin…
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