• Zum Sonne-Mond-See

    5 Oktober 2025, Taiwan ⋅ ☀️ 28 °C

    Damit wir morgen einen unverplanten Ruhetag am See genießen können, zeigt uns Johannes auf dem Weg zum Sonne-Mond-See mehrere Sehenswürdigkeiten, die wir sonst erst morgen Nachmittag angeschaut hätten. Als erstes durchstreifen wir einen, beim schlimmen Erdbeben 1999 zerstörten, inzwischen aber mit Spendenmiteln neu und sogar erweitert wieder aufgebauten Taoistischen Tempel in Puli. Einige Bauteile warten heute noch auf Sponsoren, viele andere Teile des Tempels tragen den Namen des Sponsoren.
    Dann erreichen wir das Zielgebiet des Tages, den Sonne-Mond-See. Sein Name ergibt sich daraus, dass die Form den chinesischen Zeichen für Sonne und Mond ähneln soll. Dort wird mit einem Tempel der buddhistische Mönch Xuanzang, der für die heute akzeptierte Übersetzung des buddhistischen Sutras ins Chinesische verantwortlich ist, gehuldigt. Dieser hatte auf einer 17 Jahre dauernden Reise nach und durch Indien Sanskrit erlernt und nach seiner Rückkehr 20Jahre lang die mitgebrachte Literatur übersetzt. Oberhalb dieses heiligen Ortes ließ Chiang Kai-shek zu Ehren seiner in Festland China verstorbenen Mutter eine neunstufige Pagode erbauen, die wir natürlich auch noch besuchten.
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