Tag 2: Rollout & Happy Birthday 🎁
22. april, Grækenland ⋅ ☀️ 20 °C
Heute war so ein Tag, den man eigentlich in einen Tank füllen und für schlechte Zeiten aufheben müsste.
Allen voran: Waltraud hat Geburtstag! 🥳 Und was macht sie? Kein Wellness, kein Kuchenbuffet, keine ruhige Kugel – nein, sie hängt mit uns durchgeknallten Offroad-Junkies irgendwo auf Kreta im Staub. Genau unser Humor.
Nach einem stabilen Frühstück (die Basis jeder guten Eskalation) ging’s stilecht mit zwei Shuttles Richtung Yannis von Eurodriver. Zehn bikernde Individuen gleichzeitig mit fahrbarem Untersatz zu versorgen ist ungefähr so entspannt wie Katzen hüten auf Koffein – aber Yannis und seine Crew? Tiefenentspannt. Zack, Mopeds da, kurze Einweisung, fertig. Wenn irgendwo auf dieser Insel Räder rollen sollen: das ist die Adresse.
Und dann: Feuer frei.
Kreta hat heute alles rausgehauen. Sonne, Staub, Panorama – die ganze Palette. Kleine Sträßchen, die plötzlich zu Wegen wurden, Wege, die plötzlich zu… ja, nennen wir es mal „Interpretationsspielraum“. Asphalt? Manchmal. Schotter? Gerne. Nichts? Auch im Angebot.
Es ging hoch, runter, quer durch Olivenhaine, vorbei an Imkern, durch Gassen so schmal, dass selbst der Lenker kurz über seine Lebensentscheidungen nachgedacht hat. Kurven? Mehr als bei der Trollstigen – und das will was heißen.
Mittag: Gyros in allen Aggregatzuständen. Glückseligkeit auf dem Teller.
Und dann dachte sich das Universum: „Läuft zu gut bei denen.“
ZACK – Petes Batterie sagt einfach ciao. 🪫
Kein Drama, eher so ein klassischer „Natürlich passiert das jetzt“-Moment. Pete ruft Yannis an… wobei man das Gefühl hatte, Yannis wusste das schon vorher. Hätten wir einen Adapter von „Pete auf 12V“ gehabt, wäre Anschieben optional gewesen. Hatten wir aber nicht. Also Oldschool.
Pete und Nils sind ihm entgegen, wir anderen weiter Richtung „Observation“.
Dort wurde’s nochmal technisch: Micha testete mehrfach sehr engagiert die Haftungsgrenzen des Untergrunds – Ergebnis: Boden gewinnt. Mehrfach. 😄
Konsequenz: Für den Rückweg lieber etwas weniger Abenteuer, etwas mehr Grip.
Also standen wir zu siebt oben. Und dann dieser Blick…
Einer dieser Ausblicke, bei denen selbst die Lauten kurz still werden. Kreta von oben – staubig, weit, wunderschön.
Der Rückweg? Eher ein kontrolliertes Runterbröseln. Meter für Meter, teilweise über Pfade, die wahrscheinlich schon Schafe benutzt haben, bevor Motorräder überhaupt erfunden wurden.
Jetzt sind alle wieder heil im Hotel. Mopeds stehen, Knochen auch größtenteils noch da, wo sie hingehören.
Als Nächstes: Staub abschütteln, Geschichten sortieren, beim Essen nacherzählen – und später an der Bar nochmal deutlich ausschmücken, bis aus „kleinem Rutscher“ ein „epischer Überlebenskampf“ geworden ist.
Und Waltraud?
Die hat ihren Geburtstag heute genau richtig gefeiert. 💥Læs mere















