• Dorf Tsumago-juku

    September 11 in Japan ⋅ 🌧 24 °C

    Wir waren in der alten Poststation Tsumago-juku in der Präfektur Nagano. Herr Jachi besitzt das Haus. Vor 70 Jahren haben sie noch hier gewohnt. Tsumago-juku (妻籠宿) ist ein hervorragend erhaltener, historischer Postenort in der Gemeinde Nagiso (Präfektur Nagano). Er war die 42. der insgesamt 69 Poststationen entlang des Nakasendo, einer alten Handelsroute, die in der Edo-Zeit Kyoto mit Edo (dem heutigen Tokio) verband.
    ​Die wichtigsten Highlights
    ​Historische Atmosphäre: Tsumago war einer der ersten Orte in Japan, die als Schutzgebiet für traditionelle Gebäudekomplexe ausgewiesen wurden. Tagsüber ist der Autoverkehr auf der Hauptstraße verboten, um das historische Flair vollständig zu erhalten.
    ​Sehenswürdigkeiten:
    ​Waki-Honjin Okuya (脇本陣奥谷): Eine traditionelle Holzherberge für hochrangige Beamte, in der heute ein Museum zur Ortsgeschichte untergebracht ist.
    ​Tsumago-juku Honjin (妻籠宿本陣): Die ehemalige Hauptunterkunft für Feudalherren (Daimyo).
    ​Kotoku-ji-Tempel (光徳寺): Ein Tempel aus dem Jahr 1500, der leicht erhöht über dem Ort liegt. Meiji kaiser besucht das Haus durch einen anseren Eingang. Keine Nägel am Tisch, Beleidigung für den Kaiser. 300 Gefolgsleute. Keine 2. Etage wegen Füssetreten des Kaisers. Nur 3.Etage für Geheimgespräche. In den 1960er Jahren schlossen sich die Bewohner zusammen, um das Dorf vor der Modernisierung zu retten. Unter dem Motto „Nicht verkaufen, nicht vermieten, nicht zerstören“ wurden Stromleitungen unterirdisch verlegt und Autos aus dem Zentrum verbannt.
    Die traditionelle Architektur​, die dunklen Holzfassaden (Machiya), ausladenden Traufen und traditionellen Schiebetüren vermitteln das Gefühl einer echten Zeitreise
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