• Typisch Neuseeland….

    2 lutego, Nowa Zelandia ⋅ 🌧 17 °C

    Während den zehn Wochen in Neuseeland haben wir immer wieder Dinge gesehen oder erlebt, die uns besonders aufgefallen sind. Was ist hier so anders - so typisch?
    🇳🇿Kaffee trinken: das kann man in jedem kleinen Dorf, es gibt immer Kolbenkaffee, aber es dauert eine Weile bis das Werk gelungen ist. Und es gibt immer ganz viele verschiedene gebackene Köstlichkeiten dazu. Man bezahlt die Bestellung, danach erhält man ein Nümmerli und wartet eine Weile…
    Zuerst kommt das Süsse, später der Kaffee. Toni trinkt „Flat white“ mit einem schönen Muster im Milchschaum, ich trinke „Long black“.
    🇳🇿 Enge Brücken: Entlang von mittelgrossen Strassen sind die Brücken meist nur einspurig gebaut. Immer wieder kommt die Anweisung „One Lane Bridge“ und danach noch die Präzisierung, ob man Vortritt hat - oder nicht.
    🇳🇿 Campervan und Auto: Damit man in den Ferien völlige motorisierte Bewegungsfreiheit hat, hängt man das Auto gleich hinten an den Campervan.
    🇳🇿 Gummistiefel: Wir sind beeindruckt von den soliden Modellen, die man in den Hardware-Stores kaufen kann (das kann die Landi noch nicht bieten). Und dann merken wir: Stiefel gehören hier zur Standardausrüstung - auch wenn kein Regenwetter angesagt ist und kein Sumpf in der Nähe.
    🇳🇿 Leggins mit Seitentaschen: Auf der Südinsel fällt uns auf, dass fast alle Frauen Leggins tragen, und zwar in unterschiedlichen Längen. Die Frauen versorgen ihr Handy lässig in einer Seitentasche und haben immer alles dabei - wirklich praktisch. Ich kaufe mir gleich ein Exemplar auf dem Markt in Nelson: „Designed in New Zealand“
    🇳🇿 Bier: Obschon in Neuseeland viel Wein produziert, wird häufig Bier getrunken - auch zum Essen. Das am meisten verbreitete Bier ist „Speight’s“, produziert in Dunedin. Allerdings am meisten international bekannt ist „Steinlager“, ein Bier aus Auckland. Diese Biermarke ist auch gleich der Hauptsponsor der „Allblacks“, der Rugby-Mannschaft von Neuseeland. Im Liquor-Store wird das Bier immer in einem gekühlten Raum angeboten, auch die grossen Packungen. Für uns war es am Anfang eine kleine Herausforderung, bei frostigen Temperaturen dasjenige zu finden, was wir suchten (einheimisches Bier, nicht zu grosse Packungen, lieber Dosen als Flaschen).
    🇳🇿 Öffentliche Toiletten: In jedem kleinen Ort gibt es mindestens eine öffentliche Toilette. Sei es am Strand, in der Stadt oder in der Wildnis - die Anlage ist immer gut gewartet und eigentlich nie grob verschmutzt oder vernachlässigt.
    🇳🇿 Supermarkt: Beim Einscannen der Waren nimmt sich das Verkaufspersonal viel Zeit. Sie fragen schon mal, wie es so geht („how is your day going“), und wenn ich dann irgendetwas Sinnvolles antworte, dann geht das Gespräch gleich weiter. Woher kommen wir - wo sind wir schon gewesen in Neuseeland - wohin wollen wir heute - aha, da wollten sie auch schon lange mal hin - usw.
    Bei gewissen Warenposten (z.B. Alkohol) muss eine zweite Person bestätigen. Also gibt die Verkäuferin ein Zeichen, dass sie jemand zweites braucht - und wartet geduldig. Manchmal packt sie auch gleich die gescannten Waren in die Taschen der KundInnen.
    Fast alle Lebensmittelläden sind während 7 Tagen geöffnet und bis spät in den Abend, hier kann man wirklich nicht verhungern.
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