• Martha Mine und Coromandel Peninsula

    25. januar, New Zealand ⋅ 🌬 19 °C

    Im Regenwetter ist es nicht so gemütlich am Strand, deshalb fahren wir landeinwärts zur Stadt Waihi, wo wir rund um die riesige Goldgrube „Martha Mine“ wandern. Hier wurde bis 2017 im Tagabbau nach Gold geschürft, ein grosser Erdrutsch beendete die Tätigkeit. Es ist besonders eindrücklich, wie nah die Stadt neben diesem etwas unheimlichen Loch gebaut ist, und wie hier wahrscheinlich grosse Risiken in Kauf genommen wurden. Auf unserer Wanderung kommen wir auch vorbei an neu gepflanzten Kauribäumen, damit hat die Minenkooperation einen Anfang gemacht zur Wiederherstellung der Umgebung. Allerdings gibt es bereits ein Projekt zur Eröffnung einer neuen Grube, das können wir bei den Informationstafeln lesen.
    Die Strasse Richtung Thames führt entlang vom Ohinemuri River durch ein malerisches Tal, das beim grossen Regen vor ein paar Tagen überflutet wurde. Man kann die Stellen deutlich sehen, wo der Fluss über die Ufer trat, und die Strasse geräumt werden musste, Auch in der Kahangarake Gorge, wo wir einen Zwischenhalt machen, sind noch die Folgen der Überschwemmung zu sehen. Der Wanderweg, der durch einen ehemaligen Eisenbahntunnel führt, ist gesperrt. Das Trasse wurde überflutet und nun ist hier alles matschig. Wir fahren weiter bis nach Thames, wo wir Vorräte und Wasser einkaufen und fahren dann in den Coromandel Forest Park, wo wir auf einem einfachen Nationalpark-Camping übernachten.
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