• Huskisson am Jervis Bay

    9. Februar in Australien ⋅ 🌙 22 °C

    Am Montagmorgen regnet es sehr ergiebig in Sydney, das ist genau das richtige Wetter, um auf Einkaufsbummel zu gehen, denn ich brauche ein neues Badekleid. Wir verabschieden uns von Nikki und Nigel und fahren in den Stadtteil Chatswood zum Westfield Center. In diesem riesigen Einkaufspark verlieren wir uns fast ein wenig. Schliesslich finde ich ein schönes blau-schwarzes Badekleid, das perfekt sitzt. Immer noch im Regen fahren wir weiter südwärts, wo uns schönes und sehr warmes Wetter erwartet. Huskisson ist unser nächstes Ziel. Nach dem Dinner beim Chinesen erkunden wir den Strand mit dem ultraweissen Sand, den schwarzen Felsen und dem türkisfarbenen Wasser. Aus der Vogelperspektive sieht dieser Bay aus wie eine riesige runde Pfütze mit ruhigem Wasser. Dies sind ideale Bedingungen für Delphine, und deshalb werden hier Bootstouren angeboten mit „Dolphinwatch“.
    Am Dienstag wandern wir ein Stück der Küste entlang und schwimmen im klaren Wasser, damit sind wir dann erholt und gut gerüstet für die Schifffahrt zum Delphine beobachten. Die Fahrt hinaus in den Bay ist sehr entspannend, allerdings sind wir aufgefordert, das Meer zu beobachten, damit wir die Delphine nicht verpassen. Auch das Bootspersonal beobachtet mit dem Feldstecher, währenddem wir die grosse Bucht umrunden. Bei 90% der Fahrten würden sie Delphine entdecken, meint der Kapitän - wir gehören leider zu den 10%, die keine sehen😟. Draussen auf der anderen Seite der Bucht gibt es noch eine zusätzliche Attraktion, die wir nicht gebucht haben: Man kann hinter dem Schiff in ein Netz sitzen und das Sprudeln des Wasser geniessen, wenn das Boot langsam fährt („Boom-Netting“).
    Etwas enttäuscht kehren wir zurück an den Strand, wo sich ziemlich rasch ein Gewitter zusammenbraut. Erst als wir in unserer Unterkunft ankommen, beginnt es ausgiebig zu regnen.
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