• Ulladulla und Merimbula

    11 febbraio, Australia ⋅ ☁️ 21 °C

    Auf der Reise in den Süden durchqueren wir eine hüglige grüne Landschaft mit grossen Eukalyptusbäumen, welche dem Vieh Schatten spenden. In Ulladulla machen wir einen Zwischenhalt und unternehmen eine kurze Rundwanderung am Delphinpoint. Im Landesinnern besuchen wir eine Grotte, die ursprünglich durch die Aboriginies genutzt wurde. Hier wirkt alles ein wenig karg und unheimlich.

    Weiter südlich machen wir Halt im kleinen Ort Bodalla, hier treffen wir nun auf die traditionelle Landwirtschaft, wie sie wahrscheinlich von den Siedlern eingeführt wurde. In der grossen Käserei, die auch zu Schauzwecken dient, gibt es Milkshakes wie vor 40 Jahren, und man kann Cheddar Käse mit unterschiedlichsten Aromen kaufen - und natürlich auch Yoghurt.
    Bald kommen wir zur „Sapphire Coast“, das ist der südlichste Teil von New South Wales - schon fast an der Grenze zum Staat Victoria. Wir fahren durch grosse ursprünglich wirkende Eukalyptuswälder und gelangen nach Merimbula. Der Ort liegt an einem engen Inlet, den sie „Merimbula Lake“ nennen. In diesem ruhigen Gewässer werden grossflächig Austern gezüchtet. Weiter draussen kommt man zum offenen Meer, wo wir auf einen langen hellen Sandstrand treffen.
    Am Donnerstagmorgen herrscht regnerisches Wetter. Wir fahren zu einem kleinen Zoo, wo wir einheimische Tiere betrachten können. Durch eine Öffnung kann man die Emus füttern.
    Am Nachmittag wandern wir durch Ufergebüsch und Sandstrand zum Tura Head und zurück.

    Am Abend in der Unterkunft schauen wir noch ein wenig Winterolympiade und können fast live miterleben, wie Cooper Woods-Topalovic in der Disziplin „Freeski Buckelpiste“ die Goldmedaille gewinnt. Er kommt aus dem Nachbarort von Merimbula, aus Pambula. Am Fernsehen sehen wir eine begeisterte Fangemeinde, welche dort am mitfiebern ist.
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