• Kleine Wanderung zum Rettenberg

    March 16 in Austria ⋅ ☁️ 10 °C

    Manche Wege beginnen nicht mit einem Aufbruch, sondern mit einem Ruf.
    So lag der Rettenberg vor mir — still, offen und doch voller alter Würde.
    Kein zackiger König aus Stein, sondern ein Hügel des Übergangs,
    ein Ort, an dem Wiesen, Wald und Ferne einander die Hand reichen.
    Von hier blickt man nicht nur in die Landschaft, sondern tiefer in ihr Schweigen.
    Als ruhten unter Gras und Wind noch Spuren einer älteren Welt.
    Wer hier geht, betritt nicht bloß einen Weg bei Kitzbühel,
    sondern den Rand eines Landes, das mehr erinnert als erzählt.

    Nach einem guten Kaffee im Cafe Schatzi in Kitzbühel machte ich mich zusammen mit meinem Mitbewohner Pepe auf den Weg zum Rettenberg. Entlang des Schwarzsees erkundeten wir die magische Welt kleiner Feenhäuschen entlang des Weges. Auf den Holzbänken trafen wir unseren dritten Mitbewohner Volodymyr, der weiter mit seinem Fahrrad Richtung Itter weiterfuhr. Nach einer kleinen Stärkung zogen wir weiter Richtung Rettenberg. Durch schöne Waldwege und vorbei an schönen Tiroler Häusern genossen wir die Frühlingssonne. Auf dem Rettenberg selbst genossen wir den herlichen Ausblick auf den wilden Kaiser, Hohentauern und das Kitzbüheler Horn. Auf dem Weg zurück wichen wir leicht von der Strecke des Hinweges ab und wurden belohnt mit schönem Wetter sowie wundervollen Aussichten. Ein kleines Abenteuer erlebten wir als auf einem wegen Waldarbeiten gesperrten Weg gingen und quer Beet bergab laufen mussten. Aber am Ende kamen wir wieder wohlbehalten in Kitzbühel an.
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