• Die Suche uferte etwas aus

    September 8, 2025 in Denmark ⋅ ☀️ 21 °C

    Die Ansage war: Wir gucken uns nur kurz den Troll an (lt. Google 900m, 12min) und dann essen wir erst mal was. Wir haben Hunger!
    Tja, 2 Stunden später kamen wir erst wieder zum Auto zurück.
    Wir hatten nicht damit gerechnet, dass es rund um das Kulturcenter so viel zu entdecken gibt.
    Bevor wir den Troll gefunden haben (war nicht ganz leicht), gab es eine schön eingefasste, natürliche Quelle, min. 3 Bunker oder Geschützstellungen und einen urigen Weg, an einem hübschen See entlang zu entdecken.
    Der Troll Stærke Storm thront auf einem Hügel und läßt seinen Blick über ein sehr schönes Tal schweifen.
    Etwas weiter unten am Hang finden wir schon wieder einen Bunker.
    Und auch auf dem Rückweg stolpern wir über einen kleinen und einen großen. Das eigentlich Bunkermuseum finden wir dann endlich oberhalb der Quelle zwischen dem Café und dem Kulturcenter. Leider (oder besser: zum Glück) öffnet es nur Sonntags.
    Ein hübsches Wasserspiel führt mich nochmal runter zur Quelle und so langsam erschließt sich mir dieses Sammelsurium an Sehenswürdigkeiten.
    Die Quelle ist stark Mineralien- und eisenhaltig, sehr sauber und ergiebig (750.000l am Tag). 1883 entsteht hier deshalb ein großes Kurbad, dass bis 1993 existierte.
    Von '43-'45 nutzen es die deutschen Besatzer als Hauptquartier und von '45-'47. sind hier 3600 zivile Flüchtlinge aus Ostpreußen untergebracht. Nun ist es ein sehr interessanter Ort für Kunst und Kultur.
    Um 16 Uhr essen wir endlich die Nudelreste und den Kuchen. Wir beschließen, das es reicht für heute (nach Skagen sind es noch 200km) und fahren nach Norsminde in den Hafen.
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