• 3. Tag - Annecy, Hängebrücke, Sisteron

    Jun 21–22, 2024 in France ⋅ ☁️ 20 °C

    Am Tag 3 unserer Reise gingen wir nochmal in die Stadt und hatten diesmal Annercy auch im Sonnenschein betrachten können. Nachdem wir die Nacht auf einen kleinen Stellplatz kostenlos verbrachten liefen wir am Morgen noch eine Runde am See entlang. Es war ein schöner Vormittag, im Städtchen war auch ein kleiner Markt. Im Anschluss machten wir uns auf den Weg in die Berge und machten am Straßenrand eine kleine Mittagspause, gestärkt wollten wir dann einen Spaziergang zu einer Hängebrücke starten, waren uns aber unschlüssig, da es in der Ferne mit Donnern anfing. Nach kurzen Abwarten entschieden wir uns es zu riskieren und gingen los. Angekommen an der "Passerelle Himalayenne du Drac" liefen wir ein Stück über die Brücke, genossen die Landschaft und machten ein paar Fotos. Der weitere Weg dauerte ca. 2h und 115km in den kleine Ort Sisteron. Dort gibt es einen sehenswerten Berg, umgeben von eine Häuserreihe und einem Fluss. Da in dieser Woche Fete de la musique war, waren viele Orte dekoriert, dort wurde Musik von verschiedenen Künstlern gespielt und es wurde gefeiert. Von dieser Tradition machten wir uns auch einen Eindruck. Auf der einstündigen Weiterfahrt zu den Lavendelfeldern suchten wir nebenbei im Internet nach einem Richtigen Stellplatz für mal richtige Sanitäranlagen und Strom um alle Akkus zu laden. Die Fahrt und Landschaft war sehr beeindruckend da je südlicher man kommt, sich die Vegetation ändert. Die Sonne war schon am unter gehen was mit den blühenden Lavendelfeldern sehr schön aussah. Wir hatten sehr Glück um so eine Zeit gefahren zu sein, dass der Lavendel auch blühte. Weniger Glück hatten wir mit dem Campingplatz, der war nämlich voll sodass wir uns einen anderen Schlafort suchen mussten. Im schönen Örtchen Valensole parken wir auf einer abgesteckten Wiese. An diesem Abend wurde dort auch gefeiert und sogar ein Rummel aufgebaut, über den wir am Abend schlenderten. Die Wiese war inzwischen komplett vollgeparkt aber wir standen ganz am Rand. Mit neuen Kulturerkenntnissen und Musik im Hintergrund fielen wir ins Bett .Read more