• Cuevas de los Verdes

    October 2, 2024 in Spain ⋅ 🌬 24 °C

    Unser erster Stopp am heutigen Tage war bei den Cuevas de los verdes, also den „grünen Höhlen.“
    Die Benennung geht entweder auf den Entdecker oder auf ehemalige Bewohner zurück und steht nicht im Zusammenhang mit grünen Ablagerungen in der Höhle.

    Die Höhle entstand während eines Vulkanausbruchs des Montaña Corona.
    Da die heiße Lava an der kühlen Oberfläche schneller abkühlte, schon sich der Lavastrom dann unter der erkalteten Lava weiter Richtung Meer und bildete so die Röhre. An mehreren Stellen brach im Laufe der Jahrhunderte die Decken der Höhe ein und es bildeten Kammern, Etagen und Schächte.

    Das Höhensystem ist über 7 Kilometer lang, wobei nur ein kleiner Teil bis heute erforscht wurde und nur ca. ein Kilometer ist für Touristen zugänglich.

    In einem anderen Teil der Höhlen ist ein Labor für seismische und andere Messungen untergebracht.

    Sein 1964 it das Höhlensystem für Touristen zugänglich.
    Die Beleuchtung und das Audiokonzept stammt von dem Künstler Jesús Soto, welcher uns schon in Lagomar begegnete.

    Während des geführten Rundgangs kommt man in eine naturbelassene Halle mit einer exzellenten Akustik. Die halle ist für knapp 300 Personen bestuhlt und es gibt eine kleine Bühne.
    Mangels Infrastruktur, es fehlt ein WC, eine Garderobe, ein Restaurant oder eine Bar, finden hier leider nur ganz vereinzelt Konzerte statt.

    Eine weitere Attraktion ist der von Soto künstlich angelegte See, der eine perfekte optische Täuschung generiert in dem sich die beleuchtete Höhlendecke in dem Wasser spiegelt uns den Eindruck vermittelt, man stünde an einem 20 Meter tiefen Abgrund.

    Unser nächster Stopp ist 500 Meter entfernt bei den Jameos del Agua.
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