Sylke Otten-Ewer

Joined July 2017Living in: Flintbek, Deutschland
  • Day22

    Heimreise - Abflug

    February 16 in Brazil ⋅ 🌧 20 °C

    Ein ereignisreicher Urlaub 🧳 ging zu Ende. Einige alte T-Shirts, Kleider und Wolfgangs alte Schuhe ließen wir dort und packten dafür jede Menge toller neuer Eindrücke in die Koffer. Unser nicht organisierter Aufenthalt in Montevideo machte mir klar, wie wertvoll die qualifizierten, deutschsprachigen Reiseführer, die uns von Chamäleon gestellt wurden, sind. Über Uruguay weiß ich immer noch fast gar nichts, aber über die Geschichte, Wirtschaft und Politik von Argentinien und Chile lernte ich viel. Zudem sahen wir in der vierzehntägigen Rundreise abenteuerlich schöne Landschaften von Steppe, Gebirge bis hin zu Gletschern. Die Reise war ihr Geld wert. Gerne noch mal mit Chamäleon in andere ferne Länder. Und wir hatten auch totales Glück mit den Mitreisenden, einer wirklich netten und lustigen, insgesamt 12-köpfigen Reisegruppe. Toll. Aber die Patagonien-Rundreise hat mir leider auch gezeigt, dass ich solche naturverbundenen Reisen besser nicht mit Wolfgang machen sollte. Da gehen unsere Interessen zu weit auseinander. Selbst Spaziergänge findet Wolfgang zu anstrengend. Das nimmt mir die Freude. In den Großstädten kann er hingegen stundenlang laufen. Trotzdem muss er schon aus gesundheitlichen Gründen dringend etwas an seiner Kondition machen. Jetzt freue ich mich maßlos auf Zuhause, Tapsy, gemütliche Stube und Schwarzbrot. Noch schöner wäre, wenn die Kinder daheim wären. Aber ... der fast siebenstündige Zwischenstopp in São Paulo ist ätzend. Aber ... hoffentlich kann ich nachher im Flieger schlafen 😴 💤 😴.Read more

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  • Day21

    Hop-on-Hop-off-Tour

    February 15 in Uruguay ⋅ ☀️ 22 °C

    Montevideo im Rahmen einer Hop-on-Hop-Off-Tour stand heute auf dem Programm. Das war eine gute Idee, denn so haben wir gemerkt, dass Montevideo nicht nur aus dem kleinen Altstadtkern besteht. Es gibt eine Menge Parks in Montevideo. Und durchaus auch nette Wohnviertel mit ansprechenden Villen. Aber verlassene und verfallene Häuser aus der Gründerzeit sowie unansehnliche Plattenbauten dominieren trotzdem vielfach das Stadtbild. Erwähnenswert ist die Rambla, dh. die 22 km lange Küstenstraße entlang des Río de la Plata in Montevideo. Sie führt an zahlreichen sehr schönen Stränden und Buchten vorbei und heißt immer wieder anders: Rambla República Argentina, Rambla Mahatma Gandhi, Rambla República de Perú und auf der Höhe unseres Hotels, des Sofitel, Rambla de República México. Nach der Tour gab es noch einen Fotostopp beim Montevideo Sign. Danach spazierten wir noch ein wenig die Rambla entlang. Am späten Nachmittag erreichten wir wieder unser Hotel. Lesen und Telefonate führen waren angesagt. Mich zig es noch für anderthalb Stunden an den Strand. Dies ist mein erster Urlaub unter südlicher Sonne, in dem ich den Bikini 👙 während der gesamten Zeit im Koffer ließ.Read more

  • Day20

    Regen in Montevideo

    February 14 in Uruguay ⋅ 🌧 20 °C

    Die WetterApp hatte es angekündigt: Regen ☔️. Was macht man bzw. Sylke in einer Stadt, auf die man sowieso keine Lust hat, bei Regen? Lesen 📖 und weil das Zimmer keinen Sessel hat in der Wellness. Wolfgang bearbeitete E-Mails wegen des fehlenden Stuhls im Zimmer in der Lobby. Nachmittags stand ein Spaziergang in unserem hübschen Wohnviertel auf dem Programm, natürlich im Regen 🌧. Unter all den hübschen Häusern befindet sich bestimmt auch „das“ Haus in Montevideo, weswegen Wolfgang hier ist (Film mit Heinz Rühmann und Ruth Leuwerik von 1963). 😃 Zu einer Hop-On-Hop-Off-Tour konnten wir uns ob des Regens nicht aufraffen. Dann eben morgen, bei Sonnenschein. Kaffee mit Kuchen mit Blick aufs graue Meer rundeten den Nachmittag ab.Read more

  • Day19

    Stadtrundgang Montevideo

    February 13 in Uruguay ⋅ ☀️ 21 °C

    Unser Hotel liegt vom historischen Zentrum gut 18 km entfernt, aber die Fahrt dorthin führt immer am Wasser entlang. Traumhaft. Wir sind das erste Mal im Leben mit einem Uber Auto 🚗 gefahren. Warum haben wir diese total einfache und bequeme Möglichkeit nicht schon andernorts genutzt? 😃 Ich werde mir auch die App zulegen. Die Altstadt von Montevideo liegt auf einer kleinen Halbinsel, sodass man immer wieder ans Wasser stößt. Wir haben uns heute bei wunderschönem Sonnenschein 🌞 einfach nur durch die Straßen treiben lassen. Dabei sind wir immer wieder am Independence Platz mit dem wunderschönen Palacio Salvo gelandet. Dieses markante 105 m hohe Art-Deco-Gebäude wurde 1928 eröffnet und war bis 1935 das höchste Bauwerk in Südamerika. Mitten auf dem zentralen Platz befindet sich die große Reiterstatue von dem urugayischen Nationalhelden José Artigas, der 1811 den Befreiungskampf gegen die Spanier gewann. Rund um die Mercado del Puerto, die nur noch gastronomisch genutzt wird, verkaufen Dutzende von Straßenhändlern ihre touristischen Waren. Zu den feilgebotenen Waren zählt hier auch Cannabis, deren Geruch durch die ganze Altstadt wabert. Deswegen fühlt sich Wolfgang hier so wohl. Neben den teils leer stehenden und vom Verfall bedrohten historischen Bauten befinden sich Plattenbauten aus den frühen 70ger Jahren. Keine wirklich schöne Altstadt, aber mit durchaus maroden Charme. Natürlich statteten wir auch der Catedral Metropolitana de Montevideo einen Besuch ab.Read more

  • Day18

    Ankunft Montevideo

    February 12 in Uruguay ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute morgen nutzte Wolfgang die Zeit bis zum Flughafentransfer um 12:30 Uhr für diverse Telefonate. Blöd, aber er hat während der letzten Tage fast gar nicht gearbeitet. Also ok. Ich bin dann noch ein letztes Mal in den Park gegangen und habe einer Gruppe Frauen zugeschaut, die unter Anleitung Gymnastik machten. Solche gemeinschaftlichen sportlichen Aktivitäten im Freien sieht man in Südamerika häufig. Der Transfer fand pünktlich statt, der Flug nicht. Wir hatten anderthalb Stunden Verspätung. Und das erste Mal hatte ich während eines Fluges wegen der heftigen Turbulenzen über den Anden richtig Angst. Uruguay 🇺🇾 ist - soweit ich das von oben gesehen habe - völlig platt. Eigentlich wäre ich heute lieber nach Hause geflogen, aber als wir mit dem Taxi vor unserem Hotel, das Sofitel direkt an der Strandpromenade, hielten, freute ich mich auf diesen letzten Teil der Reise sehr. Zudem bekamen wir ein Upgrade, sodass wir jetzt doch ein Zimmer mit Meerblick haben. Das Hotel beherbergt auch ein Casino 🎰 und erinnert an das entsprechende Prachtbauwerk in Monte Carlo. Super. Auch die Gegend drumherum macht einen sehr gepflegten Eindruck. Morgen mehr.Read more

  • Day17

    Valparaíso

    February 11 in Chile ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute ging es in das 120 km entfernte Valparaíso, welches direkt am Pazifik liegt. Früher, dh. vor dem Bau des Panama-Kanals, war der Hafen von Valparaíso wichtiger Umschlagplatz für die Handelsschiffe . Heute hat der Hafen ebenso wie die Magellanstraße an Bedeutung verloren. Er wird hauptsächlich noch als Marinehafen genutzt. Wir hatten für den Stadtbummel, der sich als tagesfüllender Ausflug entwickelte, Oliver als personal guide engagiert. Zunächst fuhr er uns vorbei an Valparaíso nach Viña del Mar, dem vorgelagerten Badeort, in dem mittlerweile die Oberschicht von Valparaíso wohnt. Viel spannender ist aber das kunterbunte Valparaíso, welches aus zahlreichen Hügel besteht, an deren Hängen kleine, zumeist schiefe Holz- oder Wellblechhäuschen kleben. Deren Wände sind mit bunten Wandmalereien verziert. Hier leben 300.000 Einwohner, es handelt sich mithin um eine Großstadt mit Kleinstadtcharme. Erst mit dem Status als Freihandelshafen im Jahre 1811 setzte eine rasante Stadtentwicklung ein. Man entdeckt noch einige Kolonialbauten, obgleich viele von den immer wieder auftretenden Erdbeben zerstört wurden. Durch die Hügel bedingt schlängeln sich viele Treppen durch das Häusergewirr. Morgen werden wir sicherlich unsere Waden spüren. Es gibt aber noch fünf funktionsfähige, kettenbetriebene Schrägaufzüge (wie Miniseilbahnen), mit denen man die Hügel ohne eigene Muskelkraft erklimmen kann. Von oben hatten wir immer wieder tolle Ausblicke auf diese quirlige Stadt. Oliver führte uns in die historische und wirtschaftliche Bedeutung von Valparaíso ein, ohne die politische Lage von Chile zu verschweigen. Er war genau der richtige Guide für Wolfgang und mich. Zudem zeigte er uns nicht nur die Gassen mit den aus touristischer Sicht sehenswürdigen bunt bemalten Häusern, sondern auch die Schattenhügel mit den Baracken der armen Bevölkerungsschichten. Und natürlich auch die von Deutschland gestifteten Feuerwehrautos mit deutscher Beschriftung 🚒. Für Beccy kaufte ich einen schmalen Silberring mit Lapislazuli und für mich verkupferte Silberohrringe in Form der Nationalblume von Chile, der chilenischen Glockenblume bzw. Copihue. Insgesamt waren wir mit Oliver von 11:30 bis 20:30 Uhr unterwegs.Read more

  • Day16

    Weingut Emiliana

    February 10 in Chile ⋅ ⛅ 24 °C

    Eigentlich wollten wir die organisierte Tour zum ökologisch geführten Weingut Emiliana schon absagen. Wer will denn zur Mittagszeit an einer Weinprobe teilnehmen? Aber da dieser Ausflug die letzte Gelegenheit war, mit der Reisegruppe zusammen zu sein, fuhren wir mit. Zum Glück. Denn das Weingut war total „hübsch“. Die Weinstöcke waren gesäumt von großen Lavendelbüschen. Die halten Schädlinge auf natürliche Weise ab ebenso wie die zahlreichen freilaufenden Hühner 🐓. Wir erfuhren sehr viel über den ökologischen Anbau der Trauben 🍇. Im Anschluss daran gab es dann tatsächlich noch eine kleine Weinverkostung. Dann hieß es wirklich Abschied nehmen. Einige flogen zurück nach Deutschland, andere weiter in die Atacama Wüste in Chile und die Osterinseln oder fuhren weiter nach Valparaíso. Wir blieben noch zwei Tage in Santiago de Chile. Zurück in der Hauptstadt durchstöberten wir den künstlerisch angehauchten Stadtteil Bella Vista mit seinen bunten Häusern. Dort fanden wir auch ein nettes Restaurant, welches offenbar vorwiegend von Einheimischen besucht wird. Das Essen war super lecker. Zuvor besuchten wir noch das National-Historische und das Präkolumbianische Museum. So haben wir unser Schrittsoll heute bei weitem übererfüllt. 😉Read more

  • Day15

    Ankunft Santiago de Chile

    February 9 in Chile ⋅ ☀️ 26 °C

    Wolfgang war bislang derjenige, der die Dankesrede für die jeweiligen Reiseleiter hielt. Bei Cornelia, zuständig für die Seenlandschaft und total unattraktiv und langweilig, weigerte er sich strikt. Nun gut, ich übernahm diesen Part. Und dann ging es flott mit dem Flieger von Puerto Montt nach Santiago de Chile. Dort nahm uns die Quasselstrippe Oliver in Empfang - ein Glücksgriff. Oliver hat uns nach eine Minipause im Hotel sofort zu einem Stadtrundgang abgeholt. Zuerst ging es in das moderne Bankenviertel von Santiago des Chile und dann mit dem Bus hoch hinauf auf den Cerro San Christóbal. Von dort oben hat man wunderbare Blicke auf die gesamte Stadt und Oliver fand Zeit uns in die Geschichte, Wirtschaft und Politik von Santiago und Chile einzuführen. Santiago liegt in einem Talkessel: im Osten liegen die Anden und im Westen die Küstenkordillere. In der Hauptstadtregion leben ca. fünfeinhalb Millionen Einwohner und damit mehr als ein Drittel der gesamten chilenischen Bevölkerung. Wow. Die Luftverschmutzung konnten wir vom Aussichtshügel sehr gut sehen. Alles befand sich trotz strahlendem Sonnenschein unter einem Grauschleier. Wieder unter angelangt ging es zum Mercado Central, der großen Markthalle. Der dortige Fischmarkt ist beeindruckend. Weiter ging es zum Plaza de Armas, dem zentralen Platz der Altstadt. Dieser wird dominiert von dem Palacio de la Real Audiencia von 1808, in dem sich heute das Historische Museum befindet. Auf der anderen Seite befindet sich die Catedral Metropolitano aus dem 18. Jahrhundert. Auf dem Plaza de Armaz steht auch die große Maphuce Statue zum Gedenken an die indigene Bevölkerung Chiles, die Mapuche Indianer. Abends fand dann in einem Drehrestaurant hoch über den Dächern von Santiago de Chile unser gemeinsames Abschiedsessen statt: natürlich Steak. Lecker 😋, aber auch ein bisschen traurig, weil sich die Reisegruppe am nächsten Tag auflösen würde. 😢Read more

  • Day14

    Saltos del Petrohué

    February 8 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Unser Ausflug heute führte uns zunächst eine ganze Weile am Ufer des Lago Llanquihué entlang. Wir legten mehrere Fotostopps ein, um die Vulkane Osorno und Calbuco aufzunehmen. Dabei erfuhren wir, dass nach dem Vulkanausbruch des Calbuco im Jahr 2015 diese Gegend mit einer 40 cm dicken Lava-Ascheschicht bedeckt war. Tiere starben noch, bevor alle evakuiert werden konnten, weil sie kein Futter mehr fanden. Die meiste Asche wurde indessen durch den Ostwind über die Anden hinweg nach Argentinien getrieben. Dort war die Ascheschicht 1,5 Meter hoch. Auch heute noch ist der Boden voller Aschestaub. Wolfgangs Schuhe musste ich mangels Schuhcreme mit meiner teuren Gesichtscreme putzen. An einem Stopp gab es zudem Lamas 🦙 zu besichtigen. Agnes hätte darauf verzichten sollen, sie zu füttern ... Deren Spucke riecht sehr unangenehm. 🤣 Am Lago Todos los Santos (Heiligensee) machten wir eine kleine Schifffahrt 🚢, immer mit Blick auf den Gletscher bedeckten Osorno. Dann ging es weiter zu den Stromschnellen Saltos del Petrohué, die ob des Niedrigwassers im Sommer nicht so spektakulär waren. Heute Abend gab es dann noch ein köstliches Mahl bei einer Mapuche-Familie am Fluss Maullín. Der Gastwirt war selbst Reiseführer und führte uns spannend in sehr gutem Englisch in die Geschichte und Traditionen der Mapuche ein. Zum Schluss machte er sich noch einen Scherz und setzte uns lustige Kopfbedeckungen auf. Sehr lustig 🤣.Read more

  • Day13

    Puerto Montt

    February 7 in Chile ⋅ 🌬 18 °C

    Heute hieß es wieder um 4:45 Uhr aufzustehen: Flug ✈️ von Punta Arenas nach Puerto Montt. Der Flug führte und über das riesige Gletschereis Patagoniens. In Puerto Montt nahm uns Cornelia in Empfang, ein bedauernswertes Wesen ohne jeglichen Charme. Leider. Zunächst ging es mit dem Bus 🚌 zum Monumento Natural Lahuen Ñandi, einem kleinen Naturpark, normalerweise ein sehr feuchter Mini-Regenwald. Heuer sehr trocken. Dort wachsen die Bäume 🌲 Alerce, deren Stämme für die hier üblichen Schindeln verwendet werden. Der älteste Baum ist 1.600 Jahre alt. Außerdem fanden wir auch die rosafarbene Blüte von Chiles Nationalpflanze Copihue, die chilenische Wachsglocke. Danach gab es ein Picknick, welches Wolfgang und ich ausschlugen: das Sandwich 🥪 mit Rindfleisch war ungenießbar. Wir hoffen auf ein gutes Abendessen. Anschließend fuhren wir zu einem wirklich sehr schönen Heimatmuseum. Diese Region (Seengebiet) wurde auf Betreiben von Präsident Montt ab Mitte des 19. Jahrhunderts durch deutsche Einwanderer urbar gemacht. Das Museum hatte viele Exponate aus dieser Zeit, insbesondere, was die Einwanderer alles aus Deutschland mitbrachten, von Möbeln, Haushaltsgeräten, Geschirr, Musikinstrumenten, Ackergeräten, etc. bis hin zu Büchern. Unser Hotel befindet sich im nahe gelegenen Touristenort Puerto Varas am Lago Llanquihue. Über dem See thront der Vulkan Osorno, auch kleiner Fuji Chiles genannt. Rechts daneben liegt der breitete, heute noch aktive Vulkan 🌋 Calbuco. Dessen letzte Eruption war im April 2015. Das Wetter spielt auch hier mit: 20 Grad Celsius und purer Sonnenschein 🌞. Aber dennoch lädt der See nicht zum Baden ein. 16 Grad wären noch kein Hindernis für ein erfrischendes Bad, der kühle, stürmische Wind 💨 aber schon.Read more

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