• Tag 16 – Endlich Puffins! 🐧

    August 16 in Canada ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute hieß es gegen 8 Uhr aufstehen, fertig machen und erst einmal etwas zum Frühstücken finden. Gar nicht so einfach hier in der Gegend, aber irgendwann wurden wir fündig und konnten gestärkt zu einem der Highlights unseres Roadtrips starten: Puffins!

    Unser Ziel war Elliston bei Bonavista. Unterwegs mussten wir natürlich immer wieder anhalten, um die Landschaft zu genießen. An einem kleinen Parkplatz entdeckten wir sogar eine Brücke, die vielversprechend in den Wald führte – nur einen Weg dahinter gab es irgendwie nicht. 😁

    Dann waren wir endlich in Elliston angekommen. Der Ort bezeichnet sich selbst als „Root Cellar Capital of the World“, bekannt ist er aber auch als einer der besten Orte Neufundlands, um Papageitaucher vom Land aus zu beobachten. Am Puffin Viewing Site brüten Tausende Atlantische Papageitaucher auf einer vorgelagerten Felseninsel. Mit etwas Glück kommen einzelne Tiere sogar sehr nah an die Besucher heran.

    Und wir hatten Glück!

    Schon in der Nähe unseres Parkplatzes entdeckten wir die ersten Puffins auf den Klippen. Natürlich wurden sofort die Kameras ausgepackt und fleißig fotografiert. Anschließend gingen wir weiter zum Aussichtsfelsen, von dem aus man einen fantastischen Blick auf die gegenüberliegenden Brutkolonien hat.

    Hier hätten wir wirklich ewig bleiben können. Diese kleinen putzigen Vögel beim Starten, Landen und Herumwatscheln zu beobachten, machte einfach Spaß. Bestimmt eine Stunde verbrachten wir dort – und es fühlte sich deutlich kürzer an.

    Danach ging es weiter nach Bonavista. Der Ort wird überall als eines der großen Ziele auf der Halbinsel angepriesen, hat uns persönlich aber nicht völlig umgehauen. Also weiter zum Cape Bonavista Lighthouse. Und siehe da: Auch hier gab es noch einmal Puffins zu sehen. Allerdings waren deutlich mehr Menschen unterwegs, sogar Reisebusse standen dort. Da waren wir uns schnell einig: Unser erster Stopp in Elliston hatte uns wesentlich besser gefallen.

    Anschließend folgten wir weiter der Küste. Die ganz großen Highlights blieben zwar aus, aber die Landschaft war trotzdem wunderschön und natürlich durfte zwischendurch auch die Drohne wieder in die Luft.

    Irgendwann meldete sich der Hunger. In unserer direkten Umgebung war allerdings nichts Passendes zu finden, also fuhren wir zurück Richtung Port Rexton. Dort machte uns ausgerechnet ein Reisebus einen Strich durch die Rechnung – das Restaurant war komplett voll. Also wieder ins Auto. Schließlich fanden wir am Highway doch noch ein Restaurant und konnten endlich gemütlich zu Abend essen.

    Danach wollten wir noch zum Lighthouse bei Port Rexton. Die rund acht Kilometer lange Zufahrt stellte sich allerdings als ziemlich holpriges Abenteuer heraus. Die Straße war teilweise wirklich schlecht, aber wir kämpften uns durch. Auf dem Rückweg durfte die Drohne noch einmal steigen und lieferte uns einen tollen Blick über die Landschaft rund um unseren Urlaubsort.

    Zurück in der Unterkunft war der Tag aber noch nicht vorbei. In Port Rexton fand gerade ein Festival statt und für den Abend war ein Feuerwerk angekündigt. Also wieder raus und warten.

    Und warten.

    Nach ungefähr einer Stunde hatten wir langsam das Gefühl, dass die Feuerwehrleute vielleicht noch nach einem Feuerzeug suchten. 😁 Dann ging es endlich los – und wir wurden mit rund zwölf Minuten Feuerwerk belohnt. Das Warten hatte sich tatsächlich gelohnt.

    Zurück in der Unterkunft wurde noch schnell der nächste Tag geplant und gegen 23 Uhr gingen die Lichter aus.

    Morgen heißt es wieder: Koffer packen und weiter auf unserem Roadtrip durch Neufundland.
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