Handwäsche
July 16 in Norway ⋅ ☁️ 19 °C
(English Version Below)
DESTINATION NORTH
Day 20
16/07/2026
Vestre Jakobselv
Früh haben wir den Ort und die Straße für uns alleine, und finden einen schönen Spot für Hilde. In Persfjord ist der Strand direkt hinter unserem Frühstücksplatz.
Hunde dürfen in Norwegen auch im Sommer an der Strand, allerdings nur an der Leine. Mit unseren entfernten Nachbarn komme ich ins Gespräch. Sie sind aus dem Frankenland nach Norwegen ausgewandert, weil die Mutter des Mannes dort ein Haus hat.
Mutig, aber zufrieden, die Kinder sind nach drei Jahren gut integriert, die Eltern haben Arbeit. Mit ihrem norwegischen Kennzeichen hatte ich auch angenommen, dass sie Einheimische sind. Der Mann geht auf meine Bitte mit Hilde zum Strand, was sie toll findet.
Wir tauschen die Kontakte aus, vielleicht passt ein Wiedersehen, wenn wir nächstes Jahr die Westküste hochfahren. Wäre doch schön.
Auch heute begegnen uns Rentiere und Schafe, die bizarre Landschaft zieht mich wieder in ihren Bann, und ich beschäftige mich mit Einsamkeit. Schafe und Rentiere sind hier oben in ihrer Art ein Synonym dafür.
Aber ganz besonders die Häuser zwischen den Felsen, unter hohen Bergen, in der Weite der Landschaft, lassen mich nachdenklich zurück.
Ob ich hier leben könnte. Ich habe die Gemeinschaft von Menschen gern, aber ich bin genauso gerne alleine.
Das ist ausgeprägter, je länger wir unterwegs sind. Höchstens ein Achtel vom Tag, außerhalb der acht Stunden Schlaf, unterhalte ich mich, den Rest der Zeit bin ich gerne alleine.
Heute mit Wäsche beschäftigt. Da kommt mir der kostenlose Wasserzugang in Vasdø zugute. Neben uns parkt eine finnische Familie mit ihrem Wohnwagen und aus dem Kombi steigen sechs Kinder und zwei Erwachsene.
Erst tippe ich aufgrund des jungen Alters auf ein soziales Projekt, aber der sechszehnjährige Junge, der älteste von drei Jungs und drei Mädchen bis runter zu sieben Jahren, klärt mich auch. Sie kommen aus Rovaniemi und machen hier ein paar Tage Aufenthalt.
Die Eltern sind beide 36 Jahre alt, die Mutter übersetzt per Google, dass sie gerne noch mehr Kinder hätte, aber wegen ihrem Herzen leider nicht mehr darf.
Sie sind sehr nett, die Begegnung mit ihnen lässt mein Herz aufgehen.
Wir winken uns zu, als wir zum Parkplatz fahren, wo wir vor zwei Tagen schon mal waren. Auch heute stehen ein paar Camper hier, die Sonne ist hinterm Wolken verborgen, ich verteile meine ausgewrungenen Wäschestücke im Bus, das macht die Luft frischer.
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DESTINATION NORTH
Day 20
16/07/2026
Vestre Jakobselv
Early in the morning, we have the town and the road to ourselves and find a lovely spot for Hilde. In Persfjord, the beach lies right behind our breakfast spot.
In Norway, dogs are allowed on the beach even in summer, though they must be kept on a leash. I strike up a conversation with our nearby neighbors. They emigrated to Norway from the Franconia region because the husband’s mother owns a house there.
They seem brave yet content; the children have settled in well after three years, and the parents have jobs. Seeing their Norwegian license plates, I had assumed they were locals. At my request, the husband takes Hilde down to the beach—something she absolutely loves.
We exchange contact details; perhaps we can meet up again when we drive up the west coast next year. That would be nice.
We encounter reindeer and sheep again today; the bizarre landscape once more casts its spell on me, and I find myself reflecting on solitude. Up here, sheep and reindeer seem to embody that very concept.
But it is the houses nestled between the rocks—beneath towering mountains and amidst the vast landscape—that leave me deep in thought.
I wonder if I could live here. I enjoy the company of others, yet I am just as happy being alone.
This preference has become more pronounced the longer we’ve been on the road. I spend, at most, one-eighth of my waking hours—outside of the eight hours spent sleeping—conversing with others; the rest of the time, I prefer to be alone.
Today is taken up with laundry. The free water access in Vardø comes in handy. A Finnish family parks their caravan next to us, and six children and two adults step out of their station wagon.
At first, given the children's young ages, I wonder if it’s some sort of social project, but the sixteen-year-old boy—the eldest of three boys and three girls, ranging down to age seven—sets me straight. They are from Rovaniemi and are stopping here for a few days. Both parents are 36 years old; the mother uses Google Translate to explain that she would love to have more children but, unfortunately, cannot do so because of her heart condition.
They are very kind; meeting them warms my heart.
We wave to each other as we drive to the parking area—the same one we visited two days ago. There are a few other camper vans here today, too, and the sun is hidden behind the clouds; I spread out my wrung-out laundry inside the van, which makes the air feel fresher.Read more


































TravelerWow! Sechs Kinder und sie hätte sogar gerne noch mehr! Da muss sie wirklich total kinderlieb sein und sehr gute Nerven haben… ♥️