• Anreise (Amélie)

    April 6 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    Also der Tag hat damit angefangen, dass ich um halb acht von meiner Mutter geweckt wurde. Da hab ich erstmal Flashbacks bekommen von der Schulzeit 😔 weil ich da auch immer von ihr geweckt werde.
    Nun ja, dann wurde ich von Papa und Judith abgeholt, um zum Flughafen zu fahren. Die Fahrt war ganz ok, bisschen langweilig aber mich fragt ja keiner.
    Dann fand ich mich in der Security Schlange wieder… es hat ja damit angefangen, dass ich so in diesem Scanner rumgehampelt hab, dass mich der Sicherheitstyp verwarnen musste. Ich solle gefälligst stillhalten. Das war mir ein wenig peinlich aber egal. Hauptsache mein Rucksack kommt jetzt in der Schale auf mich zu und schlägt nicht die Kurve zu der genaueren Inspektion. Rate mal was passiert ist. Warum denn mein Rucksack? Warum denn ausgerechnet meiner ☹️ ich hab dann erstmal ziemlich Angst bekommen, aber fühlte mich sicher und geborgen, denn mein Vater würde bestimmt mit mir mitkommen und den Rucksack abholen, richtig? Falsch.
    Der ist einfach stehengeblieben und hat überhaupt nicht reagiert. Was ein Held.
    Also hat Judith mich begleitet. Ich befürchte natürlich schon das Schlimmste. Was genau, keine Ahnung? Aber irgendwas hat sich bestimmt in meinem Kopf zusammengebraut. Es ging dann aber gut, und das Schlimmste war dann in dem Fall, dass der Typ meinen Teddy angefasst und ihn ausgelacht hat. 😡 Ich hätte ihn natürlich beinahe mit meinen Kampfkünsten platt gemacht, aber hatte dann keine Lust 😼

    Ich habe so einige Lieblingsbeschäftigungen. Lesen, Schreiben, Arc Raiders spielen. Aber was definitiv und ohne Frage nicht dazugehört ist mit dem Flugzeug abheben. Furchtbar. Sieht man ja in dem Video von Vater.
    Der Flug an sich war entspannt, außer, dass hinter uns so ein Typ saß, der hat durchgehen geredet.
    Ich hab Herr der Ringe gelesen und Musik gehört, also war ich glücklich. Aber am Ende vom Flug musste ich auf Klo. Ich hasse es im Flugzeuge, Zug, Bus etc. auf Klo zu gehen. Aber da war es ganz ok.
    Auf Mallorca angekommen, fand ich sofort die Sonne super. Gute Laune breitete sich in mir aus, und dann auch wieder nicht. Weil im Flughafen angekommen schauten mich sofort die Gesichter von den Menschen am Gate an, die gerade auf ihren Rückflug warteten. Irgendwie taten die mir auch leid, weil sie so traurig aussahen, aber ich war auch wütend, weil sie mir meine Laune verdorben haben. Aber nur bis ich sie nicht mehr sehen musste.
    Mein Flugzeug-Klo-Adventure hat dafür gesorgt, dass ich auf die Koffer aufgepasst habe, während Papa und Judith aufs Klo gingen.
    Dann fing unsere Reise an. Wenn man die anderen fragt, war der Weg bis zum Autoverleih „zu lang“. Mir passte er richtig gut. Als Papa zurück musste, weil er so selbstbewusst am eigentlichen Verleih vorbei gelaufen ist, bin ich da, wo Judith und ich gewartet hatten, die ganze Zeit auf und ab gelaufen. Vermutlich hat das genervt, aber ich musste mich halt bewegen. Weil ich so sportlich bin 😼

    Die Geschichte mit der Schraube spare ich mir. Beeindruckend von Judith, dass sie die gesehen hat. Aber sonst finde ich die gar nicht so sensationell. Ist ja alles gut gegangen.

    Auf dem Weg zum Casa Bonita (benannt von mir nach dem Restaurant, welches von den South Park Machern vor vielen Jahren gekauft wurde) haben wir noch einen Zwischenstopp bei Lidl gemacht, was dafür gesorgt hat, dass wir wirklich spät ankamen. Hat aber alles geklappt.
    Es gab dann Abendessen, und nach einer Folge Breaking Bad hab ich noch geduscht.
    Mein Zimmer ist ja direkt mit meinem Badezimmer verbunden, also war alles voll mit Dampf. Bin ich ein wenig empfindlich bei, also dachte ich mir, dass ich das Fenster beim Schlafen einfach auflassen würde.
    Nein.
    Die Geräusche von Draußen waren so gruselig. Ich konnte kaum in Frieden auf dem Handy was gucken. Ich glaube, das waren Möwen. Ich hoffe, das waren Möwen. Sonst gibt es keine Erklärung für dieses dämonisches Lachen. Ach und ein Hund hat gebellt. Der war auch gruselig.
    Ich hab dann das Fenster zugemacht und geschlafen.
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